19. Durchsage meines lieben Mannes vom 27.12.1983
GOTT zum Gruß! So schreibe bitte weiter:
Immer noch erstrahlt bei uns hier alles im hellen Lichte der Weihnachtsglückseligkeit, während auf Erden bereits wieder alles seinem gewohntem Gang nachgeht. – Wenn wir unserer Aufgabe nachgehen und in alle arabischen Länder Friedenskräfte ausströmen, dann sind wir doppelt traurig, weil sich dort immer wieder so viel Haß, Elend, Leid zeigen. Wenn wir könnten, würden wir noch viel mehr von all den göttlichen Strahlen bringen; aber auch da waltet das göttliche Gesetz und setzt uns gewisse Grenzen, denn viele der dort jetzt lebenden Menschen haben etwas abzutragen und müssen ihre und ihres Volkes Lebenssituationen eben über so viel Leid hinweg durchschreiten. Und wie immer, zeigt sich auch dort, was einst gesät wurde, wird jetzt geerntet. Alles schufen auch sie sich selber! Niemandem jedoch wird ein Haar gekrümmt, dem es nicht gekrümmt werden darf. Und deshalb werden uns immer wieder die Lebensbilder verschiedener Menschen gezeigt.
Hier, jene hohe Professor, der erblindet, unendlich darunter leidet und sich fragt: „Warum mir das. Überall bin ich so beliebt. Habe niemandem etwas Böses getan.“ Oh, könnte er sehen, wie er im vergangenen Leben einstmals Menschen mit glühenden Eisenstöcken die Augen ausbrannte. Wie würde er dankbar sein (obwohl er dieses schon sehr bereute und sich vor einer Wiedergeburt selber wünschte zu erblinden). Denn viel Gnade wurde ihm zuteil. Was bedeutet diese kurze Erdenblindheit gegenüber all dem Entsetzlichen, das was er einst tat?!
Dort wird uns gezeigt, wie eine junge Freu, nach einem Unfall, gelähmt ihr Leben zubringen muß. Auch sie fragt sich: „Warum?!“ Wir aber sehen, wie sie als ehemaliger, fanatischer Priester Menschen zerstückeln ließ, die nicht seinem Glauben folgten. Auch sie bereute hier schon und bat um eine schnelle Wiedergeburt zur Abtragung und Bereinigung. Auch ihr jetziges Los ist eine Gnade!
Dann zeigte man uns, wie ein Mensch, der verfolgt wurde, gerettet und liebevolle Aufnahme empfing und jetzt harmonisch, dankbar seinen Lebensabend verbringt. „Seht“, so sprach der Bote, „dieses Menschenkind hat im letzten Leben so vielen Hilfe gespendet, Freude bereitet. Nun fließt ihm GOTTES Segen doppelt reichlich zu.“
Dort sahen wir das Leben eines Menschen, der mit den musischen Talenten reichlich begabt war und dadurch viel Freude hatte, für sich und die Menschheit. „Auch hier“, so sprach unser Bote „ist es ein Himmelsgeschenk. Denn dieser Mensch hat im vergangenen Leben armen Musikern unendlich viel Hilfe und Fürsorge zukommen lassen. Ja, er hat sogar verzichtet, selber ausübend zu sein, nur um allen mehr helfen zu können. Darum wurden ihm in diesem Erdenleben alle Kräfte der Musik in reichem Maße gegeben zur Freude für ihn und zum Segen der Menschheit.!
Daß wir durch diese Lebensbilder erkennen, wie sich das Gute und das Böse immer wieder auszahlt, hilft uns auch, sich danach auszurichten; viel, viel Mühe und Geduld anzuwenden, dem Gebot und Gesetz des Göttlichen nachzueifern, es noch mehr und besser zu erfüllen.
Jeder sollte darüber versuchen nachzusinnen, wie er selber sich in seinem Leben jetzt verhält und sich ehrlich sagen, was er wohl zu erwarte hat: Viel Abtragung oder viel Himmelsgeschenke.
Für heute schließe ich, indem ich Dich bitte: Laß uns die Gnade unserer Arbeit für den HERRN noch inniger, tiefer, dankbarer hinnehmen. GOTTES Liebe hülle Dich, unsere Lieben, alle und alles ein.
Dein Enne

<br>