 | Lichtenergieforum: Unser Aufstieg 2012 ins Goldene Zeitalter Austausch, Info über: Wandel der Erde, positives Denken, Botschaften von GFdL, SaLuSa, Engel, Ufo, |
|
| | Autor | Nachricht |
|---|
Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Unsichtbare Wahrheit Mi 22 Feb - 21:25 | |
| Unsichtbare Wahrheit
1. Die Lügen machen alle Menschen unglücklich
Das Leben auf dieser Erde ist kein Vergnügen -, es ist eine Strafe. Kaum ist eine Seele so weit, dass sie begreift, so fühlen sich die Eltern veranlasst, ihre Kinder zu belügen und zu verwirren. Da erzählt man ihnen vom Weihnachtsmann, vom Osterhasen, der die Eier legt, vom Klapperstorch, der die Kinder bringt, vom „Schwarzen Mann“ vom „Lieben Gott“, der alles bestraft. Die Strafen GOTTES werden aber ganz anders hingestellt als sie wirklich sind. Wenn die Kinder älter sind und schon über eine bessere Erfahrung und Logik verfügen, sehen sie Punkt für Punkt ein, dass sie nur Lüge für Lüge gehört haben. Die Kinderjahre sind jedoch sehr wichtig für die ganze Weiterentwicklung des Menschen. Doch die Eltern und Erzieher haben schwer gesündigt und in den Kindern Misstrauen und Lüge vorbereitet. Jetzt gibt es aber eine ganze Reihe von schwer begreifbaren Wahrheiten, nämlich solche, welche in der Bibel stehen: göttliche Wunder und Phänomene. Doch wenn der Klapperstorch oder der Weihnachtsmann schon in frühester Kindheit eine Phantasie darstellt, wie soll dann der übersinnlichen Wahrheit geglaubt werden? Erwachsene Menschen sind oft verschlossen und misstrauisch oder gehässig zu ihren Mitmenschen, weil sie Opfer vieler Lügen sind, die man ihnen von Kindheit an aufgetischt hat. Väter und Mütter, Onkel, Tanten und Geschwister, Lehrer und Erzieher, sie alle lügen den Kindern mit Begeisterung etwas vor. In den folgenden Jahren lesen junge Menschen Romane, Utopien und Schauergeschichten, die ebenfalls alle mehr oder weniger erlogen sind. Dann kommt die Philosophie - sie lügt noch mehr, und dann gibt es die Wissenschaften, sie haben sich durch viele tausend Jahre von Irrtum zu Irrtum gewandelt. Jetzt lebt die Menschheit im „glorreichen“ Zeitalter der Technik. Hier sieht der Mensch die Resultate, es können keine Lügen mehr sein, denn die Technik ist ein sichtbarer Fortschritt, sie ist glaubhaft und bestimmt daher das ganze Denken des Menschen. Was nicht in die Technik passt, das wird nicht geglaubt! Doch die Technik lügt ebenfalls, sie ist kein Wertmesser der absoluten Wahrheit. Die Technik ist kein Maßstab für die Logik einer Sache! Die Technik beutet die Erde aus, sie entzieht der Erde wertvolle Kräfte, welche zur Erhaltung des Lebens und zur Existenz dienen. Die Technik gaukelt dem Menschen etwas vor, obwohl die Dinge fast immer ganz anders liegen. Die Technik schafft keine Harmonie - sie schafft Raserei und Zeitbegriffe, sie hetzt die Menschen, verschafft ihnen Unruhe, sie raubt den Schlaf und verhilft zu Stoffwechselkrankheiten, sie macht missmutig und schlapp und macht begehrlich und unzufrieden! Wer steht also hinter dieser gepriesenen Technik? Luzifer! Seid wahr, lügt nicht und übertreibt nicht. Aus der Lüge entstehen Übertreibungen - und aus Übertreibungen entstehen Lügen! Ihr müsst in allen Dingen die Grenzen einhalten, und es ist sehr wichtig, die Grenzen genau zu kennen, damit sie nicht überschritten werden können. Von allen Grenzen, welche es gibt, sind die unsichtbaren Grenzen die gefährlichsten. - Die Übertreibung führt Euch hin! 2. Gibt es eine WAHRHEIT? Mene-Tekel 1961) Wohlan, der Menschengeist forscht überall. Er richtet sein Augenmerk nicht nur auf die Existenz dieser Erde, nein, darüber hinaus in die unermesslichen Regionen des ewigen Alls. Aber er lässt sich allzu leicht durch sein Augenmerk täuschen. Was nicht klar erkennbar ist, da ersetzt der Mensch die fehlende Beobachtung durch sein Grübeln, durch seine vom Verstand geleitete Vermutung. Dieses Verfahren ist äußerst fragwürdig, denn wie leicht spekuliert der Mensch an der WAHRHEIT vorbei. Kann der Mensch GOTT erkennen? Nein, er sieht wohl seine Werke, aber er weiß, was schaffen heißt. Und die unermessliche Weite des Alls mit ihren unzähligen Sternen versetzt ihm einen solchen Schock, dass er es für unmöglich hält, dass je ein Geist, und sei er noch so groß und allmächtig, ein solches Universum voller Bewegung, voller Gesetze und Leben je geschaffen haben kann. Der „nüchterne“ Wissenschaftler sagt: „Es gibt nur eine einzige Erklärung für das gesamte Sein: Das Weltall mit allen seinen Erscheinungen kann nie erschaffen worden sein; es war schon immer vorhanden.“ Was aus dieser Definition folgt, ist der reine Weltatheismus, die Ablehnung eines Schöpfers, der ein solches Riesenwerk, ein solches Wunder zustande gebracht haben soll. Der nach Wahrheit lechzende Menschenverstand verzweifelt an der unfassbaren Größe des Gesamtuniversums und sein Glaube zerbricht, weil er erkennt, wie winzig er selbst innerhalb dieser Schöpfung ist. Mit der Ablehnung des GROSSEN PLANERS und VOLLBRINGERS glaubt der Mensch geistig zu wachsen und gaukelt sich selbst vor, er sei der mächtigste Geist und die bedeutendste Intelligenz im ganzen Weltall. Mit dieser Lüge vollzieht er genau dasselbe, was ein wirklich großer Geist, nämlich Luzifer, einmal tat, der ebenfalls von der Größe GOTTES einen Schock erlitten hat. Die Verzweiflung an der Größe des SCHÖPFERS ist die Folge einer Neugierde, die an sich einer größeren Reife bedurfte. Der Menschengeist schaute zu früh in die EWIGKEIT GOTTES. Er hat es leider versäumt, zuvor in sich selbst zu schauen, um in sich selbst die ganze Allmacht und Schöpfungsgewalt GOTTES klar zu erkennen. Er erkannte diese Herkunft seiner Existenz nicht in dem Maße, wie es der WAHRHEIT geziemt! - Aber der Menschengeist eilte in die Ferne, ins Unermessliche und war nicht fähig, das Wunder zu begreifen, das er in sich selbst zur eigenen Anschauung und Belehrung trägt. Was sollen dem Menschen die Sterne sagen, wenn ihm der eigene Herzschlag nichts verrät? Gott lässt sich durch kein Teleskop je erkennen, und keine Rakete kann zu IHM vordringen! Doch der Menschengeist ist damit nicht zufrieden. Er fragt nach dem Werden: „Wie mag das Universum entstanden sein, wenn es einmal nicht gewesen sein soll?“ - Nun, das Geheimnis bleibt keinem Menschen verborgen. Ihr könnt es täglich am Wachsen und Gedeihen sehen, sowohl an der Flora als auch an der Fauna. GOTT, der HERR, schuf seine Gesetze - und nach diesen entsteht alles Werden, das ganze große Sein. Doch diese Gesetze sind GOTTES Gesetze. Sie stehen dem Menschen wohl zur Verfügung, doch sie sind keine menschlichen Gesetze. Sämtliche Gesetze des Kosmos und Universums sind in einem einzigen Menschen vereint, sowohl die Ewigkeit als auch die Wandlung, sowohl die LIEBE als auch die Vermehrung, die Höherentwicklung und der Abstieg. 3. Zum Nachdenken (Mene-Tekel 1970) Wohlan, die Erdenmenschheit schreitet unaufhörlich einem ganz bestimmten Ziel zu, welches Ihr nicht sehen könnt. Wann dieses Ziel erreicht wird, ist eine Frage der Zeit. Leider ist die Menschheit auf dieser Erde von einer großen Ungeduld erfasst und: Ungeduld hindert einen normalen Fortschritt. Wir haben eine große Übersicht über die Entwicklung dieser Erdenmenschen, die sich auf einem der schönsten Läuterungsplaneten befinden. Ob schnell oder langsam, jeder Mensch auf Erden hat die Aufgabe, sich auf diesem Planeten, so gut es geht, zu läutern. Erst nach dieser Reinigung des unsterblichen Geistes kann der Mensch in ein Reich kommen, in dem paradiesische Zustände vorhanden sind. Viele sagen: „Was kümmert es mich schon, was nach meinem Tode geschieht. Ich habe ja doch nichts davon.“ - Hinter diesen Worten verbirgt sich der ganze Jammer einer gedankenlosen Unwissenheit. Jeder möchte gern wissen, was die Zukunft bringt, aber es handelt sich nur um die Zukunft hier auf Erden. Die Zukunft nach dem Tode ist völlig uninteressant, weil man an eine geistige Zukunft nicht glaubt, bzw. nicht wissen will, dass sie existiert. Der Reichtum auf Erden ist der Maßstab der Glückseligkeit. - Aber niemand kommt auf den Gedanken, dass jeder Reiche nach seinem Tode bettelarm in ein unbekanntes Reich steht, wo mit anderen Maßstäben gemessen wird. Das Wirtschaftsleben, das von der Industrie bestimmt wird, ist von ungeheurem Einfluss auf die geistige Entwicklung der Menschen. Niemand kann sich dieser Regie entziehen. Das Wirtschaftsleben richtet sich nur nach den irdischen Bedürfnissen, niemals nach der Entwicklung der Seele. Die ungeheure Industrie fragt nicht nach einem jenseitigen Ziel, sondern nur nach einem Konsum. Das Angebot der Industrie verhindert das Interesse an geistiger Belehrung. Damit wird dem Menschen kein guter Dienst erwiesen, denn die Hauptentwicklung des Menschen verläuft völlig einseitig und der Mensch weiß nicht, warum er hier auf Erden existiert. Ich weiß, dass man heute nicht mehr an die Existenz des Teufels glauben will. Trotzdem ist damit diese Tatsache nicht abgeschafft. Der Teufel weiß um die Macht der Industrie und hat sie in seinen Plan mit eingegliedert. Er, der große Widersacher GOTTES, regiert über die irdische Industrie und steuert ihre ganze Verhaltensweise. Das sind Tatsachen, über die man nicht genug nachdenken kann! Was die Industrie bietet, muss unter die Lupe der Vernunft genommen werden, denn es kann sein, dass hier die größten Fallen gestellt werden, die sich ein superlatives Hirn ausdenken kann. (Fernsehen, Video usw.) - Sehr treffend sagte CHRISTUS: „Was nützt es schon, wenn man die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ Im Geistigen Reich gibt es ehemalige Millionäre, die mit den jetzigen Erkenntnissen auf alles verzichten würden, wenn sie nur einen Schimmer der WAHRHEIT erfahren hätten. Die absolute, objektive WAHRHEIT vom Geistigen Reich ist mit keiner Währung zu bezahlen. Ihr Wert ist unvergleichlich kostbarer, und keine Industrie kann auch nur einen Bruchteil davon bieten. Materielles Denken verhindert die geistige Entwicklung! Der Mensch muss sich bemühen, den Angeboten der Industrie und des Wirtschaftsleben weniger Beachtung zu schenken und die geistigen Werte berücksichtigen. Das ist er seiner irdischen Aufgabe schuldig. 4. Fehlbetrachtungen (Mene-Tekel 1970) Es gibt schwerwiegende Probleme, die nur von einigen Menschen durchdacht werden, während die Mehrheit der Weltbevölkerung daran völlig achtlos vorübergeht. Die Folgen müssen jedoch alle tragen! Auf der Erde werden wissenschaftliche Objekte gebaut, die Milliarden kosten. Diese Anlagen dienen der Erforschung der Materie. Aber demgegenüber ist für die Erforschung des GEISTIGEN LEBENS kaum Geld zur Verfügung. Man hält diese Forschungen für unwichtig. Wenn einige Menschheiten anderer Sterne dieser Erdenmenschheit hier tausendfach überlegen und voraus sind, so ist das die Folge einer geistigen Forschung, die mit der Erforschung der Materie Schritt hält. Geistige Kräfte sind ungeheuer stark; aber man muss sie kennen! Diese Kräfte können positiv, aber auch negativ wirken. Es ist eine Tatsache, dass die geistigen Kräfte so stark sind, dass sie der gewaltigen Schwerkraft der Erde entgegenwirken können. Sobald jedoch von geistigen Kräften die Rede ist, rümpft man die Nase, lächelt überlegen und winkt mit der Hand ab, als ob es sich um einen Aberglauben handelt, der längst überwunden ist. Wir vom ANDEREN DASEIN können diese Dummheit nicht begreifen. In einer Zeit, da man auf dieser Erde unvorstellbare Konstruktionen und Apparate entwickelt, ist dieser geistige Rückschritt so unfassbar, dass man vergeblich nach einer einleuchtenden Erklärung sucht. Wir sind leider nur auf wenige Medien und Zirkel angewiesen, die noch den Ehrgeiz haben, sich mit den Geheimnissen und Mächten des GEISTES zu befassen. Alle diese Zirkel und Medien, also hochentwickelte Instrumente des Geistes, die den wissenschaftlichen Anlagen keinesfalls nachstehen, könnten ganz andere Resultate erarbeiten, wenn sie mehr Anerkennung und auch mehr Mittel erhalten würden. Leider betrachten die Kirchen den SPIRITUALISMUS, wie auch die außerirdische Raumfahrt, als eine unliebsame Konkurrenz, die ihnen streng auf die Finger sieht. Dabei handelt es sich gerade um göttliche Wahrheiten, für die doch die Kirchen zuständig sind - oder sein wollen. Wenn die Kirchen einen Anfang machen würden, also einen entscheidenden Schritt zur KOSMISCHEN WAHRHEIT tun würden, so würde auch die Wissenschaft folgen. Es ist immer unser heißer Wunsch gewesen, dass die Wissenschaft und die Kirchen gemeinsam zu einem GROSSEN ZIEL hinstreben, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen und so den Atheismus ans Ruder zu lassen. Das EWIGE LEBEN ist kein Traum, sondern eine reale Wirklichkeit. Es gibt hinreichende Beweise dafür. Wir tun alles, was in unserer Macht liegt, diese Beweise immer wieder zu wiederholen. Aber selbst die größten Anstrengungen werden durch hartnäckige Atheisten verdreht und abgestritten. Wenn es gelingt, die WAHRHEIT so interessant zu machen, dass sie zu einem sicheren Geschäft wird, dann lässt sich die Verbreitung nicht mehr aufhalten. Die WAHRHEIT ist interessant genug; aber leider wird sie mit einem Aberglauben verwechselt, den man als moderner Mensch halt ablehnt. Hier liegen die Hauptfehler der Betrachtung. Es ist ungeheuer wichtig, diese Fehlbetrachtungen auszuschalten! Was hat die kosmische WAHRHEIT oder die LEHRE vom EWIGEN LEBEN oder die LEHRE von der REINKARNATION mit dem Aberglauben zu tun? - Ich sage Euch, dass die gesamte Kriegführung ein Aberglaube ist, weil sie unmenschlich, irrsinnig und unlogisch ist. Das gleiche gilt für jegliche Feindseligkeit. Aber niemand kommt auf den Gedanken, die Kriegführung und die Feindseligkeit lächerlich zu machen, wie es mit der KOSMISCHEN WAHRHEIT geschieht. Schlechte Lehrer erziehen schlechte Schüler. - So ist es hier auf der Erde! 5. Etwas über Aufklärung (Mene-Tekel 1972) Wohlan, ein großer Teil der Menschheit glaubt, dass er „aufgeklärt“ sei. Oberflächliche Kenntnisse über Wissenschaft und Technik machen die Menschen hochmütig. Wenn in der Welt Dinge geschehen, die scheinbar nicht den Gesetzen der Natur folgen, so werden sie als Unsinn abgetan, weil man ja „aufgeklärt“ ist. Diese Art der Aufklärung hat leider dazu geführt, dass die Menschheit moralisch und sittlich auf einem Tiefpunkt steht. Woher bezieht die Masse überhaupt ihre Aufklärung? Natürlich studiert die Masse der Bevölkerung keine Naturwissenschaft. Trotzdem erlaubt man sich Urteile, als ob man etwas wisse, woran es keinen Zweifel mehr gibt. Diese Art der Volksaufklärung ist unsachlich und verdirbt das gesunde Normalempfinden der Menschen. Dieses falsche Wissen wird aus den Tageszeitungen entnommen und als letzte Wahrheit akzeptiert. Es handelt sich um eine Bildung, die ein völlig falsches Vertrauen genießt. Wer schreibt für die Tagespresse? Es sind meistens unerfahrene, junge Journalisten, die keine andere Erfahrung aufweisen können als jene, die sie auf Hochschulen oder Universitäten eingepaukt bekommen haben. Völlig hilflos stehen diese Zeitungsmenschen den übersinnlichen Phänomenen gegenüber, da sie keinen Maßstab zur Beurteilung haben. Sie fühlen sich „aufgeklärt“. Unter dieser Aufklärung verstehen sie, dass allen Übersinnlicher Aberglaube sei. Ein Wissen beruht immer auf Erfahrung. Aber es gibt mancherlei Wissen, dass zwar auf Erfahrung beruht, aber nicht auf den Hochschulen und Universitäten gelehrt wird. Die Akademiker glauben nun, dass ein Wissen, welches nicht auf den Hochschulen zugelassen ist, nicht der Wahrheit entsprechen kann. Hier liegt ein ungeheurer Irrtum vor, dem auch die vielen Journalisten zum Opfer fallen. Man nimmt nicht zur Kenntnis, dass neben dem akademischen Wissen auch noch enorm wichtige Erfahrungswissen bestehen, die auch gedruckt zur Verfügung stehen. Man hält es nicht für notwendig, sich hierüber zu informieren. Ein gutes Sprichwort sagt: „Prüfe alles - und wähle das Beste.“ Es gibt kaum einen Journalisten, der etwas über das Wissen weiß, das im Privatbereich existiert. Wenn jemand behauptet, dass er aufgeklärt sei, so dass er an merkwürdige Phänomene nicht glaube, so will er damit sagen, dass er nicht zu den Dummköpfen gehöre, die einen Unsinn bedenkenlos akzeptieren. Dieser Maßstab gilt für die Beurteilungen, die sie der Menge vorsetzen. Die nimmt dann diese Diffamierungen als intelligente Aufklärung hin und schließen sich der Ansicht der Journalisten an. Leider ist es so, dass ein großer Teil namhafter Wissenschaftler ebenfalls das „aufgeklärte“ Zeitungswissen als fachliche Realität in sich aufnehmen und bedenkenlos in derselben Richtung urteilen und denken. Ich warne daher die Menschheit, sich nicht auf die Zeitungsintelligenz zu verlassen, denn Zeitungen sind keine Universitäten und Journalisten sind keine Professoren. Es gibt überall bedeutendes Fachwissen, das außerhalb der Universitäten existiert.  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Do 23 Feb - 22:20 | |
| 6. Schulweisheit (Mene-Tekel 1965)
Wohlan, was wäre der Mensch, wenn er keine Schulweisheit besäße?
Aber sie genügt nicht, um mit dem Leben fertig zu werden. Es gibt junge Leute, die von der Universität gehen, aber nicht wissen, was sie mit der einverleibten Weisheit anfangen sollen. Zum Leben gehört eben mehr, als die Schulweisheit.
Wichtiger als überliefertes Wissen ist eine eigene Vernunft, das klare Denken und Selbstentscheiden, kurzum, die Selbstkritik.
Es gibt Schulen und Universitäten, die es fertigbringen, dass die Schüler ihrer eigenen Logik beraubt werden und nur noch an das glauben, was sich mit der Schulweisheit irgendwie deckt. Gibt es aber einen Unterschied, versagt das eigene Denken und sie halten alles, was darüber hinausgeht, für unmöglich.
In diesem Sinn sind die Schulen und Universitäten gottfeindlich!
Es gibt nämlich junge Leute, die von Hause aus sehr christlich erzogen worden sind, doch wenn sie eine Höhere Schule oder gar eine Universität besucht haben, werden sie gottfeindlich und schämen sich nicht nur ihres christlichen Glaubens und christlicher Erziehung, sondern auch ihrer Eltern, die sie für rückständig und abergläubisch halten.
Ich weiß, dass die großen Kirchen nicht die absolute Wahrheit verkünden. Aber immerhin ist noch so viel Wahrheit vorhanden, dass sie den Atheismus überragt.
Das Geistige Reich bedauert es überaus, dass es bis heute noch nicht möglich war, den wahren SPIRITUALISMUS auf die großen Kirchen zu übertragen.
Wenn Ihr einen Menschen trefft, zu dem Ihr sagt, dass der SPIRITUALISMUS eine reale Religion ist, so wird er darüber spotten. Die Schulweisheit hat die Objektivität beeinträchtigt. Die Öffentlichkeit weiß kaum etwas über diese große Religion. Handelt es sich nun um einen Irrtum oder um eine Lüge, dass die Öffentlichkeit zu wenig davon weiß? Dieser Maßstab dürfte wohl nicht stimmen.
Die Mehrheit ist für die Wahrheit nicht ausschlaggebend, sondern nur allein die Wahrheit!
Es gibt in Eurer Welt etwa 200 Millionen Spiritualisten, die keine große Kirche haben, keine Kirchensteuer bezahlen und nicht registriert sind. Doch die Öffentlichkeit hat keine Ahnung, dass es überhaupt ernsthafte Spiritualisten gibt. Sie hat nur Hexenvorstellungen und ist der Meinung, dass es sich nur um uralte, primitive Vorstellungen handelt.
Es gibt in Eurer Welt über 100 Millionen Leprakranke, die nicht alle registriert sind, die auch nicht sichtbar unter Euch herumlaufen. Die Weltöffentlichkeit hat keine Vorstellung von dieser großen Zahl der Schwerkranken, die äußerlich gekennzeichnet sind. Ist das ein Grund, sie zu verleugnen? Will man behaupten, dass sie kerngesund sind? - Nun, die Spiritualisten übertreffen diese Zahl um das Doppelte. Will man deshalb behaupten, dass es sie nicht gibt oder dass sie Anhänger eines uralten Aberglaubens sind?
Die Schulweisheit reicht für diese Betrachtung leider nicht aus. Hier muss der Mensch von einer Weisheit Gebrauch machen, die er von GOTT bei seiner Geburt mitbekommen hat.
Der Irrtum darf nicht zu einer Schulweisheit werden! - Aber wie oft ist das schon geschehen. Wer kontrolliert dann die Schulweisheit? Wer wacht über den Irrtum und über die Wahrheit? - Es sind leider immer nur Menschen, die bereits voller Schulweisheit stecken und nichts anderes an sich herankommen lassen wollen. Ich muss leider sagen, dass der primitive Mensch dem Kulturmenschen etwas voraus hat: Er verkompliziert die Dinge nicht. - Er ist mit keiner Schulweisheit belastet!
7. Zur Philosophie gesagt (Mene-Tekel 1960)
Der Philosoph Spinoza hat gesagt: „Verstand und Wille sind Eigenschaften, welche der Mensch besitzt, die wir aber GOTT zuschreiben.“ Dieser Philosoph hat den Sinn der Rede umgekehrt, denn es müsste eigentlich heißen:
Verstand und Wille sind Eigenschaften GOTTES, von denen der Mensch ein wenig besitzt.
Die Schulweisheit ist wohl eine Grundlage zum wissenschaftlichen denken, aber sie reicht keinesfalls aus, noch bietet sie genügend Garantie für eine objektive Erfassung jener Vorgänge, welche der Natur abgerungen werden müssen. Es gibt Tausende von Beispielen, wo hervorragende Wissenschaftler sich gerade in den wichtigsten und entscheidendsten Fragen völlig geirrt, und den Fortschritt damit aufgehalten haben. Tatsächliche Erfahrungen der Neuzeit erfordern unbedingt ein unbelastetes, vorurteilsloses denken, das nicht an die Fesseln der Schulweisheit gebunden sein darf. Die Erfassung geheimster Natur erfordert ein Sich losreißen von den „unverrückbaren Gesetzen“, denn solche Gesetze können grenzen haben, die durch das große Wunder der Natur überschritten werden.
Die Philosophie hat nicht die Dinge und Vorgänge um die Menschen herum zu klären, sondern die Dinge und Vorgänge, die im Menschen selbst vorgehen und sein Dasein erklären.
Die Philosophie als Krone aller Wissenschaften hat ihre Hauptaufgabe vernachlässigt, nämlich die Anerkennung eines göttlichen Weltenplanes, in dem der Mensch, neben den Geistwesen, die wichtigste Rolle im ganzen Universum hat.
Diese letzte Wahrheit, der eigentliche Kern allen Seins, muss jedem Menschen die Verantwortung abringen, sich für den göttlichen Weltenplan mit aller Kraft und Liebe einzusetzen. Diese Entscheidung genügt vollauf, um als ein wahrhaftiger Mensch im irdischen Dasein zu bestehen. Sie ersetzt das Studium einer weltumspannenden Theologie und verlangt keine bestimmte Religion, denn diese Entscheidung ist so menschlich, dass sie keine andere Erkenntnis mehr benötigt.
Ein Kult ist kein Beweis für wahre Menschlichkeit.
Ein Kult ist unnötig, denn er ist eine reine äußerliche Handlung, ein attraktives Spiel. Doch der wahre Kult ist eine innere Angelegenheit, eine hohe Verantwortung, ein Versprechen und eine Besinnung, sich klar für die eine oder andere Richtung im universalen Weltgeschehen zu entscheiden. Der wahre Kult ist eine große Entscheidung, die weit über das irdische Dasein hinausgreift.
Ein Gottzweifler ist noch kein Gottloser, sondern ein Suchender im Ungewissen.
Gottzweifler sind noch keine negativen Menschen, sondern sie werden durch wissenschaftliche Irrtümer verwirrt. Es sind jene Menschen, die eine zu hohe Achtung vor einem Akademiker, vor einer Universität oder vor einem wissenschaftlichen Werk haben. Das Vertrauen zur Wissenschaft, zur Publikation ist größer als zu ihrer eigenen Meinung. Das in den Schmutz gezogenen Wort „GOTT“ stößt sie ab, weil es ihnen mangels eigener Meinung und Erfahrung nicht möglich ist, dies geschändete Wort zu verteidigen. In den staatlichen Bibliotheken und Universitäten werden Berge von philosophischen Büchern aufbewahrt, die man zum Wissen zählt, obgleich man genau weiß, dass sie Irrtum über Irrtum enthalten.
Die praktische Erfahrung steht hoch über jeder Philosophie - und doch räumt man der Philosophie einen so hochgeehrten Platz ein.
Wenn zum Beispiel Spinoza einen Gott aus einem menschlichen Verlangen, aus einem Wunsche schaffen musste, so hat er sich einen Gott konstruiert, der von ihm keine Rechenschaft fordern kann. Doch wer an diese Philosophie glaubt, der tut es nur, um mit Hilfe eines Götzen seinen Sünden und deren Wirkungen zu entkommen. Solche Philosophen sind Mörder ihrer eigenen Seele, die sie am Tage ihres Ablebens für gänzlich tot halten möchten, weil sie ein Grauen vor einer wirklichen Gerechtigkeit haben.
8. Das rationelle Denken (Mene-Tekel 1960)
Ihr möchtet gern wissen, was Euch auf dieser Erde in nächster Zukunft bevorsteht. Der Blick in die Zukunft erweckt schon seit Jahrtausenden Euer Interesse. Weissagungen der Propheten und der geheimnisvollen Seher, wie zum Beispiel Nostradamus, finden allerlei Deutung und nähren zum Teil den Aberglauben dieser Menschheit. Wenn Ihr Flugzeuge, U-Boote oder Kraftwerke baut, so seid Ihr an die Natur gebunden, die trotz der überragenden Technik Eure genialen Werke in einem Augenblick zerstören kann. Ihr seid nicht eine Sekunde vor einer Riesenkatastrophe sicher, denn selbst das ganze Sonnensystem könnte explodieren.
Gewiss, GOTT hat das ganze Universum aufgebaut. ER ist der größte ARCHITEKT im ganzen All. Trotzdem hat ER die Erhaltung und Überwachung des Universums, angefangen von den riesigen Spiralnebeln bis zur kleinsten mikrokosmischen Einheit Seinen Billionen von Intelligenzen überlassen, die sonst überflüssig wären, wenn sie keine Aufgabe zu erfüllen hätten.
Hinter der Materie steht die göttliche INTELLIGENZ, das heißt, das individuelle Denken innerhalb der Grenzen eines göttlichen Reiches!
Die Masse der Erdenmenschheit ist leider zu oberflächlich im Denken und daher unzuverlässig und leichtfertig im Urteil. Es wird nur nachgesprochen, was einige Menschen vermuten, denen man aber äußerste Sachlichkeit und Intelligenz zutraut oder die ihre Meinung mit Bomben und Kanonen verteidigen.
Hinter der Materie befindet sich das GESETZ GOTTES, das für den Bestand und für den fortschrittlichen Ablauf sorgt. Es ist unmöglich, dass sich ohne Intelligenz, ohne rationelles Denken auch nur eine einzige Bewegung im Universum vollziehen kann.
Das rationelle Denken findet auf der geistigen Ebene noch intensiver, logischer und sachlicher statt als in Eurem irdischen Dasein. Was Eure Seele einhüllt und was Eure Seele äußerlich umgibt, ist das Resultat rationeller Denkweise nach dem Gesetz des GEISTES (GOTT), der den Anfang damit gemacht hat. Allerdings gibt es eine Universalenergie, die den geistigen Intelligenzen zur Verfügung steht. Allein, diese Energie wäre ziellos und ohne Nutzen, wenn sie nicht beseelt wäre, das heißt, wenn sie nicht aus einem hochintelligenten und zuverlässigen denken heraus richtig gesteuert und überwacht wird.
Es existiert kein Stäubchen im ganzen All, das nicht von einem für Euch unvorstellbaren und unverständlichen Denken geleitet und inspiriert wird.
Manches Stäubchen erscheint Euch vielleicht überflüssig zu sein, aber es ist niemals überflüssig, auch wenn es sich von einem größeren Teil getrennt hat oder für einen größeren Zusammenschluss bestimmt ist. Auf alle Fälle ist jedes Molekül und jedes Atom ein Bausteinchen für den göttlichen Hausbau.
Das Universum besteht aus Inseln. Doch in vielen Billionen Jahren wird das einmal ganz anders sein, denn diese Inseln werden sich nach und nach zu unvorstellbaren Kontinenten zusammenschließen, zu einem einheitlichen Reich GOTTES, in dem jedes Lebewesen der Schöpfung genügend Raum und genügend Möglichkeiten sinnvollen Daseins haben wird. Doch alles steht noch in seiner Entwicklung, in seiner Vorstufe, auch wenn manche kleine Insel im Universum schon eine beachtliche Stufe erreicht hat. Ihr habt Euren Lebenszweck noch nicht erkannt, weil Ihr glaubt, dass das Leben am Tage der Geburt beginnt und am Tage des Todes aufhört.
Welch ein Unsinn!
Welche Zwecklosigkeit mutet Ihr dem SCHÖPFER zu? ER hat das Leben aus SICH SELBST heraus erschaffen, und Ihr habt keine Ahnung, was Leben in Wirklichkeit heißt, nämlich LEBEN und nicht das Gegenteil! Aber der Tod kann es verändern.
Könnte das Leben sterben, könnte GOTT es auch!
9. Über den Aberglauben (Mene-Tekel 1969)
Wohlan, es gibt einen Aberglauben, eine fanatische Übertreibung des unsichtbaren Lebens. Alles andere ist kein Aberglaube, sondern krasser Unsinn. Es ist für viele sehr schwer, die Objektivität zu behalten, um zu unterscheiden, was zum Aberglauben gehört und was nicht. Aber es gibt einen Glauben, der zum naturwissenschaftlichen Wissen gehört, der nichts mit dem verpönten Aberglauben zu tun hat. Das muss man genau unterscheiden können. Die meisten Menschen können das leider nicht, sie sind zu schnell und zu oberflächlich in ihrem Urteil.
Die Zahl der Menschen, die zum Übersinnlichen Beziehungen haben, geht in die Hunderte von Millionen. Da sind zum Beispiel die noch naturnahen Völker, Menschen, die man für primitiv hält. Sie erscheinen Euch als uninteressantes Beispiel für den Aberglauben. Aber sie sind Euch wesentlich überlegen, nur, dass sie aus ihrer Selbsterfahrung mit dem Übersinnlichen falsche Schlüsse gezogen haben.
Naturvölker wissen sehr viel über die Existenz von Geistern. Da sie aber hauptsächlich mit den niederen Sphären zu tun haben, sind ihre Erfahrungen sehr negativ. Ihr ganzer Kult ist darauf eingestellt, diese bösen Geister nicht zu verärgern, damit sie nicht irgendeiner Rache ausgesetzt sind.
Der kultivierte Mensch macht jedoch den Fehler, die Naturvölker aus diesem Grund nicht ernst zu nehmen, weil er diesen Geisterkult für primitiv hält, bzw. für uralte Traditionen der Einbildung. Aber weil sie gerade noch in gewisser Hinsicht primitiv sind, haben sie noch unverdorbene, bessere mediale Eigenschaften. - Es ist ähnlich wie bei einem Hund: auch dieser ist umso besser, je mehr er noch unverdorben ist. Ein solcher Hund kann viel besser eine Fährte aufspüren, als ein überzüchteter und in seinen Sinnesorganen verdorbener Hund.
Zu den Sinnesorganen gehört auch der Sinn für das Jenseits.
Der Neger und andere Farbige haben diese Sinnesorgane noch teilweise intakt. Umgekehrt könnten eigentlich diese Naturmenschen vom Kulturmenschen behaupten, dass er ein sehr wichtiges Sinnesorgan eingebüßt hat.
Der Aberglaube ist ein wichtiges Gebiet im menschlichen Leben, das noch geklärt werden muss. Doch die Art und Weise, wie man das versucht, ist völlig falsch. Man muss einen Unterschied machen zwischen dem, was es an teilweise Unsichtbarem gibt und der Verhaltensweise der Menschen, die damit in Berührung kommen.
Es kann sich um ein echtes Wissen, um echte Erfahrungen handeln, aber die Verhaltensweise kann zum Aberglauben werden. Auch die großen Religionen machen davon keine Ausnahme!
Ganz gefährlich wird diese Situation, wenn es sich um politische Belange handelt. Auf diesem Sektor will man jede Religion zum Aberglauben erklären, man will mit der „gefährlichen Einbildung“ gänzlich aufräumen. Aber noch kein bedeutender Soziologe ist je auf den Gedanken gekommen zu untersuchen, was daran wahr sein könnte, und was zur falschen Verhaltensweise der Menschen gehört.
Aus diesen großen Fehlern werden „Erlösungsgedanken“ geboren, die an der Wahrheit glatt vorbeigehen.
Aber es gibt auch einen wissenschaftlichen Aberglauben, nämlich den Aberglauben von der einmaligen Existenz des Menschen von der Geburt bis zum Tode. Dieser Aberglaube wird nicht diskriminiert und nicht verfolgt. Sofern aber ein Mensch behauptet, dass die Seele unsterblich ist, wird er schon zum Anhänger eines Aberglaubens gezählt.
Darüber nachzudenken erfordert viel Übung und eine gewisse Zeit.
10. Die Erforschung des Geistigen Reiches (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1965)
Im Folgenden bringen wir unsere Beobachtungen und Erfahrungen, die unsere Arbeitsgruppe im Verkehr mit dem Geistigen Reich erworben hat. Wir hoffen, dass wir einerseits den Medien und Zirkeln eine Stütze geben können, wir hoffen andererseits, dass wir den Zweiflern und jenen, die keine Gelegenheit zur praktischen Erfahrung haben, mehr Einsicht in den SPIRITUALISMUS geben können.
In weit über tausend Zirkelsitzungen, bzw. Séancen, haben wir eine Fülle von Erfahrungen gesammelt. Wir haben uns sehr intensiv mit der Jenseitsforschung befasst, soweit sie sich im Rahmen des OffenbarunsSPIRITUALISMUS bewegte und soweit es unsere finanziellen Mittel erlaubten. Wir können mit gutem Recht von uns behaupten, dass wir auf diesem Sektor eine führende Rolle übernommen haben. Wir hoffen, dass wir mit unseren Erfahrungen auch etwas das Eis sprengen können, dass durch vorurteilsbeladene Akademiker aufgestaut worden ist.
In der Novemberausgabe 1964 von Menetekel haben wir über das Fernsehen berichtet. Wir knüpfen daher gleich an das Experiment an:
Wir hatten nicht daran geglaubt, dass es möglich sein werde, eine echte Séance auf den Fernsehfilm zu bringen. Die Umstände sprachen alle dagegen. Trotzdem hat der echte, nicht gestellte Kontakt geklappt. Er dauerte etwa 30 Minuten.
Wir wissen jetzt, worauf es ankommt: Es sind keineswegs, wie vermutet, die äußeren Umstände, die ein derartiges Experiment verhindern können, sondern es sind hauptsächlich die Schwingungsgrundlagen, das heißt, die Gesamtstimmung der Teilnehmer und auch der technischen Akteure. Das Fernsehteam war außerordentlich ruhig und ausgeglichen. Das Medium spielte selbstverständlich die Hauptrolle. Es hat sich in keiner Weise durch das ganze Drum und Dran beeinflussen lassen, sondern sich mit ungewöhnlicher Gelassenheit und Ruhe nur den Jenseitigen zur Verfügung gestellt.
Im Vordergrund stand bei uns der Gedanke, der WAHRHEIT zu dienen!
Das Medium sagte nach der Séance, dass es noch nie eine derartige Ruhe aufgebracht habe, es war in allen Dingen unbeteiligt, also völlig passiv. Hätte das Medium auch nur geringstes Interesse an einer persönlichen Rolle im Fernsehen gehabt, hätte das vollauf genügt, alles zum Scheitern zu bringen. Wir sind nicht von unserer Gewohnheit abgewichen:
Wir haben die Kerzen angesteckt
Wir haben unsere übliche Musik gespielt
Wir haben unseren einleitenden Anruf (Gebet) gemacht.
Und vor dem Medium auf dem Tisch steht stets eine Schüssel mit frischem Wasser.
Das Religiöse war nicht überbetont, aber es fehlte auch nicht an der nötigen andächtigen Stimmung. Die Raumfrage spielt sicher eine große Rolle, deshalb hatten wir kaum etwas verändert. Alles vollzog sich in einem Rahmen, wie wir es schon rund tausendmal erprobt hatten.
Wichtig ist, dass unter allen Umständen rechts oder links von der Schreibhand des Mediums mindestens ein Quadratmeter Bodenfläche freibleibt! Auf diesem Platz bewegt sich der geistige FÜHRER.
Wird dieser Platz von einem Menschen besetzt, auch wenn es nur für einen Augenblick ist, so entsteht sofort eine magnetische Störung, die erst nach Minuten wieder beseitigt werden kann. Auch während der Fernsehaufnahmen haben wir auf alle diese Dinge geachtet.
Eine kleine Abweichung vom Üblichen kann große, negative Folgen haben!
Das Licht, auch wenn es sehr stark war, strahlte dem Medium nicht direkt ins Gesicht, sondern wurde schräg von der Seite gesteuert. Sicher war es sehr gut, dass alle Aufnahmen über die Schulter des Mediums vorgenommen wurden.
Eine gute Harmonie ist die Grundregel für jeden Jenseitskontakt, besonders, wenn er positive Erfolge aufweisen soll!
Das Medium befindet sich während des automatischen Schreibkontaktes in keinem tranceartigen Zustand. Das Medium ist wach und in der Lage, jede geschriebene Seite sofort vorzulesen. Das widerlegt die falsche Theorie von der religiösen Ekstase. Der Jenseitskontakt ist ganz natürlich!
Übung und Passivität ist das Geheimnis dieser Verständigungsart.
Die graphologischen und sprachlichen Merkmale der schreibenden Geistwesen bleiben auch dann bestehen, wenn das Medium ausgewechselt wird.
Der Jenseitige ist durch viele Eigenheiten zu erkennen, selbst wenn er durch ein anderes Medium tätig wird.
Wenn das Medium beim Medialschreiben das beschriebene Blatt nicht rechtzeitig umwendet, entsteht ein Platzmangel. Der jenseitige Schreiber wird dadurch gezwungen, zwischen den Zeilentext zu schreiben. Ein weiteres typisches Merkmal, dass es sich tatsächlich um einen Jenseitigen handelt, denn das Medium könnte sich die Arbeit erleichtern, wenn es selber tätig wäre. Doch es ist völlig passiv.
Ein echtes vollautomatisches Medium weiß nicht eine Silbe von dem, was es medial schreibt! Das Medium verfolgt nicht den Text der Niederschrift, aus diesem Grunde kann sich das Unterbewusstsein nicht beteiligen.
Das Medium darf selbst keine Fragen stellen, denn dann kommt es zu einer Beteiligung des Unterbewusstseins. Trotzdem kann aber das Medium an einer Frage, die von anderer Seite aus gestellt wird interessiert sein. Das Medium wird durch die Antworten meist selbst überrascht.
Die jenseitigen Lehrer schreiben mit der Hand des Mediums je nach eigenem Temperament langsamer oder schneller oder auch schräg oder steil. Diese Eigenheiten bleiben auch dann bestehen, wenn ein anderes Medium mit dem betreffenden Jenseitigen Kontakt aufnimmt. Auf diese Weise kann der Jenseitige gut identifiziert werden, auch wenn das Medium ausgewechselt wird.
LICHTBOTEN sind jenseitige Seelen, die einmal auf Erden gelebt haben. Sie haben sich im Geistigen Reich geschult und haben für uns Erdenmenschen das größte Verständnis. Sie kehren aufgrund eines abgelegten Gelübdes zeitweise zur Erde zurück, um uns zu belehren. Über das Medium können wir uns mit ihnen verhältnismäßig gut verständigen.
Das Medium wird durch gewisse Tricks der Jenseitigen laufend kontrolliert, ob es sich noch führen lässt oder eine Neigung zur Selbständigkeit zeigt.
Alle diese Kontrollen sind notwendig, damit die echte Durchgabe einer Kommunikation gewährleistet wird. Die Qualität ist wichtiger, als die Quantität der Leistung. Der LICHTBOTE, der mit dem Medium schreibt, zeigt zu jeder Zeit der Verbindung seine wesentlichen Charakterzüge. Das Medium müsste diese Charakterzüge erst erfinden, wenn es selbständig arbeiten würde.
Diese wichtigen Charakterzüge und das überragende Wissen des LICHTBOTEN treten auch durch jedes andere gute Medium zutage.
Von einer Telepathie kann in den Séancen nicht die Rede sein, da das Thema oft genug von den LICHTBOTEN bestimmt wird. Ebenso ist es auffallend, dass nur verabredete Zirkel ein brauchbares Resultat bringen. Eine Selbsttäuschung ist völlig ausgeschlossen. Um den auffallenden Beweis in den Händen zu haben, ist es wichtig, das Echte vom Unechten richtig zu unterscheiden. LICHTBOTEN und GEISTLEHRER legen auf diese Schulung ganz besonderen Wert.
Ein echter Spiritualist ist kein Wundergläubiger, sondern ein erfahrener Forscher und Wissender.
10.1. Fragen und Antworten
Frage: Welche Bedeutung hat das Kerzenlicht für das Geistige Reich?
ELIAS: Das Kerzenlicht ist eine Tradition, die jedoch vieles für sich hat, so ist zum Beispiel das Kerzenlicht ein sehr ruhiges Licht. Die Flamme der Kerze scheint gebändigt und strahlt in reinem Feuer.
Das Element Feuer ist reinigend.
Es ist nicht allein der Glanz des Lichtes, der zur Feierlichkeit beiträgt, sondern dazu gehört auch der Geruch des verbrennenden Wachses, der auf die Seele eine eigentümliche, feierliche Stimmung bewirkt.
Das Feuer und das Licht stehen über der Materie.
Frage: Hat das Kerzenlicht eine magische Eigenschaft?
ELIAS: Ja, das stimmt, zum Beispiel wirkt es hypnotisierend. Es eignet sich daher zu jeder Meditation. Jenseitige Seelen werden durch das lebende Licht angezogen, während das Böse solches Licht scheut. Mit dem Räuchern ist es ebenso.
Alles, was auf die Sinne einwirkt, hat magische Bedeutung, sowohl auf die Menschen im Diesseits als auch im Jenseits. Der Weihrauch übt auf die Sinne positiv eingestellter Menschen eine harmonische Wirkung aus.
Frage: Wie wirkt der Weihrauch auf einen Atheisten?
ELIAS: Auf einen Atheisten wirkt der Weihrauch lächerlich, ebenso wie jede religiöse Handlung auf ihn lächerlich wirkt.
Frage: In den biblischen Vorstellungen wird die Hölle mit dem Feuer gleichgestellt. Was sagt das positive Geistige Reich dazu?
ELIAS: Wie ich schon sagte, ist das Feuer etwas Reines und dem Licht verwandt.
Frage: Was hält das Geistige Reich von den elektrischen Kerzen am Weihnachtsbaum?
ELIAS: Aus Sicherheitsgründen sind wir für die elektrischen Kerzen, obwohl kein Zweifel darüber besteht, dass das natürliche Licht die feierliche Stimmung ganz anders verstärkt. Aber man kann ja neben der künstlichen Beleuchtung ruhig eine Wachskerze brennen lassen. Das genügt.
 Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Fr 24 Feb - 22:40 | |
| 11. Die Erforschung des Geistigen Reiches (Autor: Herbert Viktor Speer) Man bedenke, dass das Medium vor der Séance weder vom Thema noch von den Fragen auch nur das Geringste weiß, trotzdem erfolgt jede Antwort augenblicklich. Sofern der SPIRIT wechselt, verändern sich auch sofort die Schriftzüge und das Tempo. So hat das Medium zum Beispiel die deutsche Schrift (Sütterlin) nicht erlernt, trotzdem wird auch mitunter in dieser Schrift zügig geschrieben. Jede Fremdsprache ist möglich - alle Schriftzeichen ebenfalls. Die Schrift ist aus jeder Richtung möglich, selbst als eingerollter Schnecke. Wenn man das Medium bei der Arbeit beobachtet, kann man aus den kleinsten Bewegungen der jenseitig geführten Hand sehr wichtige Aufschlüsse gewinnen. Beim automatischen Schreiben zeigt die Handführung das gespannte Interesse des SPIRITS, der bei jedem Geflüster der Séance-Teilnehmer sofort etwas stoppt oder seine Gedanken blitzschnell ändert und einen bereits begonnen Satz wieder streicht. Die ganze Schreibweise verrät trotz des hohen Tempos eine stark ausgeprägte Individualität und reges Interesse an allen Teilnehmern. - Doch immer bleibt das Medium völlig passiv! Das Geheimnis eines guten Mediums besteht darin, dass es nach der christlichen Lehre: Gib du zuerst, dann wird auch dir gegeben, handelt. Ein solches Medium muss sich freudigen Herzens zum Wohle der Allgemeinheit in den Ehrendienst der geistigen Welt stellen. Jedes Geltungsbedürfnis und jeder in Aussicht genommene Vorteil ist von größtem Schaden! Für die jenseitigen Botschaften benutzt das Medium einen Bleistift mit einer Fallmine. Der Bleistift ist durch einen Weinkorken gesteckt, der von der Hand umschlossen wird. Ohne diesen Korken kann das Medium nicht ein Wort medial schreiben. Kämen diese Botschaften aus dem Unterbewusstsein, wie manche irrtümlich glauben, müsste das Medium auch mit jedem normalen Bleistift „medial“ arbeiten können. Es gibt noch Tausende von anderen Merkmalen, die den echten Kontakt beweisen. Die Jenseitigen zeigen ihre Individualität auch durch die Regie, die sie im Zirkel führen. Sie wirken erzieherisch durch ihre Ausdrucksweise, Höflichkeit, Nachsicht oder durch die Nichtbeachtung jener, die sich vordrängen. Wir lernen nicht nur durch ihre BELEHRUNGEN, sondern auch durch ihr Beispiel von guten Sitten. LICHTBOTEN sind jenseitige Seelen, die bereits eine höhere Entwicklungsstufe erreicht haben. Sie stehen über den Schutzgeistern und sind als LEHRER für die Erdenmenschheit ausgebildet. Alles ist sehr gut organisiert. Auch die LICHTBOTEN haben ihren FÜHRERGEIST, dem sie sich unterordnen. Ein solcher FÜHRERGEIST ist ein LICHTTRÄGER. Anmerkung: Hier irrt Herr Speer, denn der Führergeist ist normalerweise ebenfalls ein Lichtbote aus der nächsthöheren (ca. 73%) oder übernächsten Lichtbotensphäre (ca. 24%). Nur ca. 3% der Führergeister entstammen noch höheren Sphären. - Peter Es liegt nur am Menschen, den LICHTBOTEN und GEISTLEHRERN das Arbeitsfeld zur BELEHRUNG zu ermöglichen. - Niemandem werden sie sich aufzwingen! Während einer Séance befindet sich unser Medium niemals in einem anormalen Zustand. Es ist bei vollem Bewusstsein und lässt sich von den jenseitigen Führern nur durch die Hand führen. Das Medium überlässt die Hand willenlos und geistig passiv dem Spirit. Das Medium weiß - wie bereits gesagt - während der Niederschrift nicht, was geschrieben wird. Ein gutes Medium erleidet durch die Séancen keinen geistigen oder körperlichen Schaden. Es ist voll berufsfähig und unterscheidet sich in keiner Weise von anderen normalen Menschen. Es gibt Medien, die neben ihrer Berufstätigkeit jahrzehntelang als Werkzeug der jenseitigen Intelligenzen dienten. Maßgebend ist die LIEBE und die große Geduld zu dieser erhabenen Mission. 12. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1961) (Autor: Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1961) Für jeden materiell eingestellten Menschen ist es ein unfassbares Rätsel, sich damit abzufinden, dass ein völliges „Nichts“ der Träger einer menschlichen Intelligenz und des Bewusstseins sein soll. Hiergegen sträubt sich der akademisch geschulte Verstand. Das menschliche Bewusstsein setzt sich aber aus einer gewaltigen Summe von Begriffen zusammen. Diese Begriffe können in unendlicher Folge gemischt oder zu ganzen Begriffsketten zusammengefügt werden. Jeder Einzelbegriff kann entweder akustisch oder durch Zeichen ersetzt werden. Nur so ist es möglich, dass wir eine Sprache verstehen, dass wir sie hören oder lesen können usw. Es besteht also gar keine Schwierigkeit, jeden nur möglichen Begriff in Schwingungen umzusetzen. Es fragt sich nur, wo diese Wellen bleiben? Nach unseren spiritualistischen Forschungen und Erfahrungen verbleiben diese Schwingungen individuell abgestimmt im Kosmos und werden durch einen uns noch unbekannten immateriellen Magnetismus in der Nähe des Individuums festgehalten. Diese Schwingungen kreisen um die menschliche Seele und reflektieren unaufhörlich, so wie die Sonne unaufhörlich ihre Strahlen aussendet. Was davon gebraucht wird, kann filtriert und empfangen werden. Wir sehen, dass das Bewusstsein bereits kosmisch ist und nach dem „Tode“ keine Veränderung zu erfahren braucht. Lediglich das Hirn findet keine Verwendung mehr. Da das Hirn nur die Verbindung zwischen Körper und Kosmos aufrechterhält, spielt diese Verbindung nach dem „Tode“ keine Rolle mehr. Die menschliche Seele kann im Zustand der körperlichen Verbindung nur unter größten Schwierigkeiten eine selbständige Sinnestätigkeit entwickeln. Eine solche Ausnahme wird mit dem Wort „medial“ bezeichnet. Beim „Tode“ werden die organischen Sinnesverbindungen abgeschaltet, und die Seele ist auf eine eigene Sinnestätigkeit kosmischer Natur angewiesen, die sich je nach der geistigen Verfas¬sung und Entwicklung langsam oder schneller zur Selbständigkeit ausbildet. Der Kummer aller Jenseitsforscher und Wissenschaftler besteht darin, dass sich die Seelentätigkeit nicht messen lässt. Dies ist der einzige Widerspruch gegen eine bewusste Weiterexistenz nach dem Tode. Was aber auf dem direkten Wege nicht erreichbar ist, kann auf indirektem Wege nachgewiesen werden, d. h. umgekehrt lässt sich die jenseitige, bzw. kosmische Seelentätigkeit messen und somit exakt nachweisen. Man ging bisher davon aus, die Energie einer menschlichen Seele, eines „Phantoms“ direkt zu messen. Bei Materialisationen von geistern entsteht eine „Zwischenmaterie“, die sich messen lässt. Man versucht bislang, diese Zwischenmaterie dem Medium allein zuzuschreiben. bei allen spiritistischen und spiritualistischen Séancen, soweit sie erfolgreich sind, verlieren die Teilnehmer Energie - sie ermüden, verlieren Kraft und fühlen sich je nach Art der Inanspruchnahme entodet, das heißt, entkräftet. Diese Entkräftung lässt sich nachweisen und auch messen. Der Kräfte- bzw. Energieverlust der Medien kann somit exakt nachgewiesen werden. Dieser Verlust geht aber auf das Konto der Jenseitigen, die diese Kraft verbraucht haben. Ein Schreibmedium, das seine Botschaften aus dem eigenen Unterbewusstsein schöpfen würde, könnte niemals so entodet und entkräftet werden, wie es bei einem echten Jenseitskontakt der Fall ist. 13. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1961) (Autor Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1961) Die entscheidende Frage, die an den SPIRITUALISMUS überhaupt gestellt werden kann, lautet: Mit welchen Beweisen kann der SPIRITUALISMUS aufwarten, dass die Manifestationen des Mediums absolut jenseitiger Natur sind und nichts mit dem Unterbewusstsein des Mediums zu tun haben? Die Antwort darauf kann nur aus einer langjährigen Erfahrung heraus auf diesem Gebiet gegeben werden. Ein wissenschaftlicher Beobachter wird nicht so ohne weiteres zu einem solchen Beweis kommen, wenn er nicht die jahrelange Entwicklung des Mediums miterlebt hat. Es ist aber äußerst selten, dass ein solches Medium jahrelang wissenschaftlich genau kontrolliert und beobachtet werden kann. Der sog. Hausspiritismus macht eine solche Beobachtung eher möglich, aber die Zirkelteilnehmer sind einer Überprüfung des Mediums leider nicht immer gewachsen oder haben keine ausreichenden Kenntnisse der spirituellen Möglichkeiten. Trotzdem sind die Ergebnisse für diese Menschen durchaus überzeugend, aber eben nicht für die skeptisch außenstehenden. Im Medialen Friedenskreis Berlin konnten die Medien von der ersten Manifestation an jahrelang beobachtet werden. Weil es sich um die eigenen Kinder des Zirkelleiters handelte, waren auch Bildung und Talente der Kinder wohlbekannt. Die Antwort auf die oben gestellte Frage kann also nur lauten: Das Medium muss in seiner Leistung etwas hervorbringen, das unter keinen Umständen in das Unterbewusstsein des Mediums passt, noch in das Unterbewusstsein irgendeines Teilnehmers. Die Leistung muss so fremd sein, das sie nur dem Bewusstsein eines Wesens angehören kann, das mit normalen, also irdischen-körperlichen Sinnen nicht erfasst oder wahrgenommen werden kann. Dieses Wesen muss eine höhere Intelligenz zeigen, welche die Intelligenz aller Beteiligten weit übertrifft. Solche Leistungen brauchen nicht einmal zu Tausenden erfolgen, denn ein einziger derartiger Beweis wäre unwiderruflich objektiv. Die Praxis hat aber gezeigt, dass es Tausende solcher Leistungen gibt! Die Wissenschaft redet sich meistens damit heraus, vor einem Rätsel zu stehen. Es gibt aber kein solches Rätsel, weil ein solches nur durch Umgehung und Ableugnung der WAHRHEIT entsteht. Hinter der Leistung des Mediums steht die übernormale, jenseitige Intelligenz. Selbst wenn das Medium eine unbewusste Fähigkeit besitzen würde, stets in das Zentrum des Bewusstseins aller Teilnehmer hineinsehen zu können, so würde diese enorme telepathische Leistung beweisen, dass das Bewusstsein nicht an die Materie gebunden ist, bzw. nicht aus ihr entstammt. Welcher Art kann nun eine derartige fremde Leistung sein? Wir schildern nun einen Fall aus unserer eigenen Erfahrung: Das Medium war 17 Jahre alt. Der Krieg war die Ursache, dass die Schulbildung sehr mangelhaft war. Wenig Unterricht hat mangelhaftes Wissen zur Folge. Weder das Medium noch ein Teilnehmer der Séance hatten zur damaligen Zeit eine Ahnung von dem damals in Amerika entwickelten Cinemaskope-Verfahren. Doch das auf den Millimeter genau arbeitende Medium zeichnete die technischen Einzelheiten, wie die gebogene Projektionsfläche, Anordnung der Lautsprecher usw. genau auf und erläuterte durch die jenseitig geführte Handschrift in englischer Sprache und Fachbezeichnung jede besondere Einzelheit! Derartige spontane Überraschungen gibt es auf allen Gebieten. Tests haben ergeben, dass jenseitige Wesen die Seite eines aufgeschlagenen Buches lesen konnten, das umgekehrt, also mit der Druckschrift, auf der Tischplatte lag. Der Text war keinem Sitzungsteilnehmer bekannt! 14. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1964)(Autor Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1964) Seit vielen Jahren hat auch ein Obermedizinalrat an unseren Séancen teilgenommen. Er hatte Gelegenheit, die Arbeiten der Jenseitigen und der Medien genau zu studieren. Auf diese Weise wurde er von der Realität des Weiterlebens nach dem „Tode“ restlos überzeugt. Aus diesem Grunde wurde er ein treuer Anhänger des Arbeitskreises und verehrte unsere LICHTFREUNDE aus der anderen Welt. Dieser Obermedizinalrat korrespondierte mit verschiedenen Kapazitäten auf dem Gebiete der Medizin. In vielen Gesprächen mit seinen Kollegen versuchte er, sie von der Realität des SPIRITUALISMUS zu überzeugen. Es war völlig unmöglich! Weil alle diese Mediziner in dieser Sache gänzlich unansprechbar waren und ihrem Berufskollegen nicht ein Wort davon glaubten. Aufgrund dieser traurigen Erfahrung gab dieser Geistfreund seine „Bekehrungsversuche“ auf. Er wurde von seinen Kollegen arg verspottet und ausgelacht, ja, man hänselte ihn wegen seines Alters und sagte frei heraus: „Lass man gut sein, mein Lieber, wir verstehen dich schon. Es ist immer die gleiche Erscheinung, man verkalkt allmählich.“ Wir sehen an diesem Vorfall, wie schwer es ist, gegen schulmäßig eingepflanzte Vorurteile anzukämpfen. Selbst ein überzeugter Mediziner ist nicht imstande, durch seine Autorität diesen entsetzlichen Irrtum zu berichtigen. - Es gibt noch eine ganze Reihe ähnlicher Fälle. Da werden Akademiker vollauf überzeugt, weil sie Gelegenheit haben, sich als Augenzeugen zu orientieren. Aber diese Orientierung gilt einzig und allein nur für sie persönlich, da es fast unmöglich ist, andere Menschen, die nicht Augenzeugen sind, ebenfalls zu überzeugen. den Akademikern fehlt es an der notwendigen Aufgeschlossenheit gegenüber dem Schwerverständlichen. 14.1. Fragen an den Leiter des ArbeitskreisesFrage: Das Medium beantwortet Fragen, die von Menschen beantwortet werden, auch wenn sie angeblich im Jenseits leben. Worin besteht der Unterschied, aufgrund der Beantwortung auf Jenseitige zu schließen? Speer:Die Jenseitigen verfügen über ein unvorstellbares, schnelles Denkvermögen, da sie nicht vom materiellen Hirn abhängig sind. Aus diesem Grunde erfolgen die Antworten auf jede Frage ohne die geringste Verzögerung! Das ist eine Leistung, die es erfahrungsgemäß bei irdischen Menschen nicht gibt. Die Jenseitigen überraschen damit. Frage: Man gibt zu, dass ein Medium ungewöhnliche Fähigkeiten besitzt, die unbewusst in Tätigkeit treten. Kann es nicht eine solche ungewöhnliche Leistung des Unterbewusstseins sein? Speer:Nein, das ist aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen. Ein jenseitiger Lehrer, wie zum Beispiel ARGUN, findet sozusagen augenblicklich die „Nadel im Heuhaufen“. Er sieht wie mit Röntgenaugen den Kernpunkt der Frage. Seine Antwort ist daher absolut logisch und die Formulierung treffend. Irdische Teilnehmer brauchen Zeit zum Überlegen, um nur entfernt annehmbar zu antworten. Hinzu kommt noch, dass die Jenseitigen über alle Vorgänge in der Welt besser orientiert sind. Sie fügen deshalb Dinge in ihre Antworten hinein, die weder das Medium noch andere Teilnehmer wissen konnten. Außerdem wissen Jenseitige über ihr Geistiges Reich Bescheid. Sie allein können uns darüber Auskunft geben und kein irdischer Mensch. Die Aussagen stimmen zum größten Teil mit anderen Kommunikationen überein. Selbst wenn die Medien durch Ozeane voneinander getrennt leben, besteht eine Übereinstimmung. Die Ausdrucksweise der Jenseitigen ist dabei absolut individuell. 15. Die Erforschung des Geistigen Reiches (Autor Herbert Viktor Speer) Eine künstlerische Leistung kann auch medial erfolgen, wenn dieselbe mit der Hand ausgeführt wird. Wenn die Medialität durch Schulung ausgeprägt ist, so stehen der jenseitigen Leistung keine Schwierigkeiten entgegen. aus diesem Grunde kann die künstlerische Leistung sowohl eine Skizze, als auch ein Ölgemälde betreffen, auch eine Bildhauerei ist möglich. Die Größe des Objektes spielt dabei keine wesentliche Rolle. Es ist nur zu unterscheiden, ob die jenseitige Leistung bewusst oder unbewusst ausgeführt wird. Mitunter kommt es unbewusst zu einer gegenseitigen Unterstützung einer medialen Zusammenarbeit. In unseren Fällen waren die künstlerischen Leistungen stets bewusst, das heißt, sie wurden entweder bei einer Séance oder nach Anruf ausgeführt. Wenn der Jenseitige jedoch kein Künstler von Format ist, so ist auch die Leistung des Mediums entsprechend. Je länger der Kontakt mit einem Jenseitigen Künstler gepflegt wird, umso besser werden auch die Leistungen. Wir haben jedoch erlebt, dass ein zeichnerisch unbegabtes Medium mit einem hervorragenden jenseitigen Künstler nicht arbeiten konnte, obwohl das Medium eine hohe Medialität aufwies und ein vorzügliches Schreibmedium war. Unzweifelhaft gehören die bekannten Künstler, wie zum Beispiel Leonardo da Vinci und Michelangelo mit zu den großen Medien der Kunst, sie wurden unbedingt durch Jenseitige als Instrument benutzt. Hierdurch erklären sich auch die große Ausdauer und die Übersicht über sehr große Perspektiven. Viele dargestellte jenseitige Gestalten deuten ebenfalls auf jenseitige Mithilfe. Große Medien dieser Art sind zumeist auch große Schreibmedien, die auf diese Weise ihre entsprechenden Anweisungen erhalten. Das trifft auch für die medialen Komponisten zu. Die Medialität ist in jedem Menschen latent vorhanden. Sie kann hervorgebracht und geschult werden. Natürlich sind die Erfolge verschieden. Meistens fehlt es an der dazu notwendigen Geduld! Bei den Naturvölkern tritt die Medialität noch deutlicher hervor. Den Intelligenzen des Jenseits stehen die Naturvölker allerdings furchtsam gegenüber. Aus diesem Grunde kommt es zu einem abergläubischen Kult. Furcht vor dem Jenseits ruft in allen Fällen niedere Geister auf den Plan! Höheren Sphären kann nur mit absoluter Aufgeschlossenheit und Furchtlosigkeit begegnet werden! Wenn Wissenschaftler auf diesem Gebiet nur wenig oder gar keinen Erfolg haben, so liegt das an ihrem eigenen Verhalten. Auch bei stark ausgeprägter Medialität müssen die astralen Gesetze streng beachtet werden. Spirituelle Kontakte bieten im Allgemeinen keine großen Schwierigkeiten. Die Schwierigkeiten beginnen in dem Augenblick, wo man versucht, mit guten Jenseitigen in Verbindung zu treten. Hierfür reicht eine Medialität allein nicht aus. Es müssen eine hohe Ethik und ein besonderer Wille zur Nächstenliebe und Entwicklung in positivem Sinn vorhanden sein. Vor allem muss sowohl das Medium als auch der Wirkungskreis unbedingt zuverlässig und wahrheitsliebend sein! Frömmigkeit und religiöse Schwärmerei zählen nicht, im Gegenteil - hier lauern die Gefahren! Im Gegensatz zum Trancesprechen bieten die medialen Schriften eine bessere Durchgabe, selbst wenn diese Kontakte viel langsamer und umständlicher sind. Bei den Trancemedien werden die Botschaften durch die Schuld des Mediums oft verzerrt. Das Unterbewusstsein bildet eine geistige Sperre, besonders bei Eigenwilligkeiten und dogmatischer Einstellung, die von den Jenseitigen nicht überbrückt werden können. Trotzdem gibt es auch meisterhafte Trancemedien.  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Fr 24 Feb - 22:58 | |
| 16. Die Erforschung des Geistigen Reiches (Autor Herbert Viktor Speer) Da jenseitige Seelen je nach ihrem Talent schreiben oder zeichnen können, sofern sie ein brauchbares Medium dafür finden, haben wir manche symbolische Zeichnung von ihnen erhalten. Diese Zeichnungen sind sehr aufschlussreich und sagen oft mehr aus als eine ganze Abhandlung. Derartige Zeichnungen erfolgen in Sekundenschnelle. Sie sind leicht zu deuten und beeindrucken außerordentlich durch ihre schwerwiegende Aussage. Ein Bild zeigte zum Beispiel einen Menschen, der mit hängenden Armen nach unten aus einem großen zugeklappten Buch heraushing. Die Deutung ist einfach: Die Seele, im Jenseits angekommen, darf in ihr „Buch des Lebens“ schauen. Die Seele wird durch die Last der darin aufgezeichneten Sünden fast erdrückt. Dieses Bild ersetzt durch seine Einfachheit und schicksalsschwere Mahnung ein Gleichnis CHRISTI. ei derartigen Medialzeichnungen, die alle sehr schnell und spontan erfolgen, wird auch das Medium überrascht. Es werden aber auch größere Zeichnungen ausgeführt, deren Aussagen noch vielseitiger und eindringlicher sind. Einmal wurde eine Landschaft gezeichnet, durch deren Mitte eine Grenze verlief. Im Vordergrund dieser Grenze waren Fußspuren zu sehen, die an der Grenze aufhörten. Direkt vor der Grenze waren jedoch Kleidungsstücke zu sehen, die ein Mensch neben anderen Utensilien zurückgelassen hatte. Diese eindrucksvolle Zeichnung deutet uns anschaulich an, dass der Mensch auf dieser Erde alles Materielle zurücklassen muss und nur die Seele diese Grenze überschreiten darf. Das alles zählt mit zu den unzähligen Beweisen, die wir von unseren jenseitigen Freunden erhalten haben. Sie gaben sich in jeder Weise unendliche Mühe, jeden noch so leisen Zweifel auszuschalten. Nachdem dann die letzten Zweifel beseitigt waren, konnten sie zu den großartigen Belehrungen übergehen, die wir unseren Lesern heute bieten können. Wir haben es nicht mehr nötig, durch Beweise ermutigt zu werden. Wir wissen in jeder Séance sofort, mit welcher jenseitigen Intelligenz wir es zu tun haben. Als wir noch am Anfang standen haben sich auch unsaubere Geister eingemischt, deren symbolische Zeichnungen noch überzeugender waren, uns die tiefen Sphären zu verdeutlichen, die wir als „Hölle“ bezeichnen. Diese Zeichnungen erfolgten gegen unser moralisches und sittliches Empfinden. Einmal erfolgte eine sehr unanständige Zeichnung, welche jedoch vor ihrer Vollendung durch einen anderen Geist energisch kreuz und quer durchgestrichen wurde. Dann schrieb der FÜHRERGEIST darunter: „Ich verbiete dir, dich mit Pack abzugeben!“ Diese Worte waren an das Medium gerichtet, das nicht rechtzeitig den Bleistift aus der Hand gelegt hatte. Aber zu allem gehört Erfahrung, und so mussten auch wir unsere Erfahrungen von Anfang an sammeln. Um eine jenseitige Botschaft oder Zeichnung als echte Kommunikation zu bestätigen, haben die Jenseitigen oft genug die Schreibperspektive verändert. Sie zeichneten oder schrieben quer oder auf den Kopf gestellt, mitunter sogar in Spiegelschrift. Sie nützten dabei jede ihrer geistigen Möglichkeiten aus. Der berühmte Leonardo da Vinci schrieb ebenfalls mit auffallender Geschwindigkeit in Spiegelschrift. Diese Tatsache dürfte wohl ein eindeutiger Beweis sein, dass der berühmte Maler ein Medium war. 17. Ansichten eines Theologen (Veröffentlicht 1964) Im Folgenden lesen sie die Ansichten eines Theologen, der zum Thema Schreibmediumismus und zum Problem der Materialisationsphänomene befragt wurde. Veröffentlicht in Menetekel im Jahre 1964. - Zum Thema Schreibmedien:
Hinsichtlich der Offenbarungen durch ein schreibmedium sieht der Parapsychologe einen psychischen Automatismus, ein Bewusstwerden von unterbewussten Inhalten. Ohne Zweifel braucht man hier keineswegs an eine Offenbarung aus dem Totenreich oder Jenseits zu denken.
Wenn ein Medium sich hinterher für einen Propheten hält, der mit seinen Offenbarungen die Menschheit beglücken soll, so ist das Medium einem Hochmutsgeist verfallen. Es handelt sich in diesem Fall nicht um eine direkte, sondern um eine indirekte Dämonisierung.
- Zum Thema Materialisationen:
Der Aufbau von Phantomen ist heute tiefenpsychologisch zu erklären: Das Medium sendet Energie aus und verdichtet diese Energie zu Masse. Die Umwandlung ist heute nach den Erkenntnissen der Kernphysik möglich. Materie ist ja nichts anderes als Energieballung. Wir sehen die Gleichsetzung auch in der Einsteinschen Formel: E = m c².
Wenn noch ein anderer Vergleich aus der Physik genommen werden darf, so sei folgendes erwähnt: Wenn eine Röntgenröhre mit einer Million Volt betrieben wird, dann entstehen an der Kathode Teilchen und Antiteilchen. Wir haben also auch hier den Vorgang, dass Energie - elektromagnetische Wellen - Masse absetzen.
Außerdem handelt es sich bei den mediumistischen Vorgängen um ein unterbewusstes Anzapfen von Wissensinhalten und die psychische Modulation, die Formung der in der Masse verwandelten Energie mit dem angezapften Material. Zuletzt wird das Phantom gesteuert und der aus dem „Totenreich“ erschienene Verstorbene ist fertig. 17.1. Dazu der Kommentar des Lichtboten AREDOSMerkwürdig, dass sich die Theologen als Wissenschaftler fühlen und sich als Dozenten betätigen. Diese Darlegung gewinnt an Bedeutung, weil sie durch Broschüren publiziert wird, die das an und für sich gesunde Urteil der Mehrheit vergiftet. Der Mensch besitzt nämlich eine natürliche Logik, die er in vielen Situationen und bei vielen Entscheidungen anwenden kann. Diese natürliche Logik wird jedoch durch angebliche Besserwisser verdorben, da sie diesen Besserwissern den Platz einräumt. Bei den Schreibmedien gibt es selbstverständlich alle Arten, die mehr oder minder begabt sind. Ein brauchbares Medium bekommt Anschluss zu einem Führer, der ohne jeden Zweifel zu hinterlassen, befähigt ist, seine jenseitige Existenz als selbständiges Individuum zu beweisen. Durch diese Tatsache ist es überhaupt nur möglich, dass sich größere Gesellschaften bilden können, die sich mit der Erforschung der jenseitigen Bereiche befassen. Durch die vernunftlosen, verkomplizierenden Darstellungen solcher Menschen - wie hier das Beispiel zeigt - sind die meisten Menschen der Ansicht, dass ein mediumistischer Zirkel aus beschränkten Menschen besteht. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, sofern es sich nicht um einen Hausspiritismus handelt, der in der Schlafstube oder in der Küche neben den Bratkartoffeln stattfindet. Ein guter Zirkel braucht gute, hochintelligente Teilnehmer, die über einen gesunden Verstand verfügen. Ein solcher Teilnehmer soll ja die Fragen stellen. Er soll aber auch die Antworten aus dem Geistigen Reich entsprechend unter die Lupe seiner Logik nehmen. Ist der Zirkel minderwertig besetzt, so schreit es aus dem entsprechenden „Walde“ heraus, so, wie die Fragen gestellt worden sind, das heißt: eine dumme Frage fordert eine dumme Antwort heraus. Gute Zirkel gibt es leider weniger zahlreich. Aber diese Zirkel sind durch Gelehrte, Pädagogen, Professoren, Ärzte und Schriftsteller besetzt. Das sind keinesfalls minderwertige Menschen, die alles blindlings akzeptieren, um dann in Verzückung zu geraten. Meines Wissens ist es noch nie dagewesen, dass ein Medium das Wissen seiner Mitmenschen anzapft, um es mit Hilfe von Energien zu modulieren. der Zirkel zapft mit dem Medium zusammen das Wissen der jenseitigen Intelligenzen an. Das stimmt! Aber wo kommt das Wissen her, wenn es sich um Dinge handelt, die kein Teilnehmer weiß und die über die Erfahrungen gehen? Wie kann ein Medium mit Hilfe von „Energieballungen“ eine Abhandlung in einer Fremdsprache bringen, die kein Teilnehmer beherrscht? Was der schlaue Theologe über die Geistmaterialisationen sagt, macht mir beinahe Spaß, wenn nicht so viel Ernst dahinterstecken würde. Es ist meines Wissens noch nie vorgekommen, dass eine derartige Séance mit einer Million Volt oder mit Röntgenstrahlen gearbeitet hat, um einen Geist zu durchleuchten. Wie schlecht dieser Publizist von den tatsächlichen Möglichkeiten unterrichtet ist, beweist, dass er den jenseitigen Geist in seiner Materialisation als „Phantom“ bezeichnet. Ein materialisierter Geist ist niemals ein Phantom, sondern ein Geist. Ein Phantom ist eine eingebildete Vision, das heißt, eine gedankliche produzierte Schau eines Wesens. Was jedoch die Gefährlichkeit des SPIRITUALISMUS anbetrifft, so sei zu bemerken und zu bedenken, dass in der ganzen Welt Millionen Menschen geistige Hilfe erhalten, wenn sie krank sind. Die spiritualistischen Heilgemeinschaften haben Erfolge aufzuweisen, die nicht geleugnet werden können. Übrigens ist es nicht selten, dass gerade die Theologen vor dem Jenseits die größte Angst haben, die sie anderen einimpfen wollen. Man sollte nur das glauben, was erfahrene Praktiker zu berichten haben. Theorien dieser Art sind sinnloses, aber gefährliches Geschwätz! 18. Etwas über die Logik (Teil 1) (Mene-Tekel 1972) Wohlan, die Logik spielt im Leben des Menschen eine bedeutende Rolle. Aber leider gibt es auf dieser Erde nicht nur eine Logik, sondern viele dieser Überlegungen, sagen wir - Denkarten. Da behaupten zum Beispiel Wissenschaftler, dass dieses oder jenes logisch sei. Aber schon sind andere dabei, diese Logik anzuzweifeln, da sie eine ganz andere Logik zur Hand haben. Das ist eine sehr gefährliche Sache, denn daraus entstehen Meinungsverschiedenheiten, Streitigkeiten und schließlich sogar erbitterte kriege. Die Amerikaner behaupten, dass ihre Demokratie logisch und daher gut sei. In China behauptet man, dass ihre Weltanschauung logisch sei. Also kann man auf die Logik nicht viel geben, weil sie in unterschiedlichen Variationen auftritt. Man kann sogar den größten Irrtum oder Unsinn durch Wortgeschwafel in ein logisches Licht bringen, wodurch der Irrtum genial wird. Nun gibt es aber ein unzweifelbares Rezept, sich in diesem Chaos zurechtzufinden: Das Wort „Logik“ stammt vom Begriff LOGOS ab. Doch LOGOS ist das GÖTTLICHE, also die WAHRHEIT - so viel wie GOTT! Es kann etwas erklärt werden wie es will, wenn das Göttliche darin fehlt oder angegriffen und verletzt wird, ist kein Funken von Logik mehr enthalten. Wohlgemerkt: Die Lehren vom Atheismus können niemals logisch sein, weil sie gegen GOTT gerichtet sind, also gegen den LOGOS. - Das heißt, sie sind unlogisch! Soweit denken die großen Denker leider nicht nach. Der Welt fehlt also ein eindeutiger Begriff von der Logik; er ist wichtiger als eine Religion! Genauso wie es verschiedene Kirchen und Glaubensrichtungen gibt, so gibt es auch verschiedene Denkarten, die man als logisch hinstellt. Gerade für die Politik ist eine einheitliche Logik sehr wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Aber eine einheitliche Logik kommt nicht ohne GOTT aus. Das passt also nicht in das Konzept der Politiker, die ja meistens von GOTT nichts wissen wollen, weil sie einen Schuldkomplex mit sich tragen; sie sind froh darüber, wenn ein Wissenschaftler behauptet, dass es kein Leben nach dem Tode gibt. Das Erkennen eines göttlichen Prinzips wird zur wirklichen Logik. Wird dieses Prinzip angezweifelt, so wird die Logik selbstverständlich ausgeschaltet. Das ist ein einfaches Rezept, aber leider, leider wird es überhaupt nicht angewandt. Politiker und Wirtschaftskapitäne haben ihre Bildung meistens von Hochschulen. Aber diese Art von Logik wird dort nicht gelehrt. Alles, was auf die Existenz GOTTES hinweist, wird anders interpretiert. Mithin bleibt der Irrtum übrig, mit dem man auf die Menschheit losgelassen wird. – Wenn etwas schwer oder sehr schwer zu begreifen ist, dass man es praktisch für unmöglich hält, so braucht es deshalb nicht unlogisch sein. Leider wird das angeblich Unlogische zum irrationalen erklärt, was die Sache noch schlimmer macht. Das Hochschulprogramm muss unbedingt geändert werden und eine vernünftige, neuzeitliche Gotteserklärung ist äußerst wichtig. Der Verstand hat die Aufgabe, sich der Logik zu bedienen, das heißt, der Mensch muss GOTT in sein Denken und Urteilen mit einbeziehen! 19. Etwas über die Logik (Teil 2) (Mene-Tekel 1974) Wohlan, Ihr könnt überall beobachten, dass die Menschen stets das Wort „Logik“ im Munde haben, obwohl sie deutlich zu erkennen geben, dass sie nicht an die Existenz GOTTES glauben. Es fehlt ihnen nicht am Verstande, sondern vielmehr an einer umfassenden Allgemeinbildung. Diese Menschen wissen nicht, dass das Wort „Logik“ GOTT bedeutet. Wenn sie also an die Logik glauben, so wird ihr Glaube zum Unsinn, wenn sie GOTT verneinen! Wenn jemand sagt, dass er nicht an GOTT glaubt, so könnte er ebensogut sagen: „Ich glaube nicht an eine Logik!“ Hält ein Mensch etwas für logisch, so gibt er zu erkennen, dass es keine andere Erklärung gibt, denn logisch ist gleichbedeutend mit göttlich! Nun ist zu beobachten, dass selbst auf den Hochschulen und Universitäten mit der Logik ein großer Unsinn betrieben wird. Es kann also niemals sein, dass sich bewusstes Leben von selbst entwickelt, denn das ist unlogisch, das heißt, nicht göttlich. Doch wenn sich bewusstes Leben entwickelt, dessen Entwicklung man für logisch hält, gibt man zu, dass es sich um ein göttliches Prinzip handelt. Wenn man aber von der Wissenschaft behauptet, dass sie logisch sei, so wird damit klar ausgedrückt, dass sie göttlich ist, auch dann noch, wenn man versucht, sie der Göttlichkeit zu entkleiden. GOTT ist LOGIK - und niemand wird daran etwas ändern können. Ein verstocktes Herz wird nichts Gutes finden. Ein unterdrückter Verstand wird nicht in die Tiefe dringen. GOTT lässt sich nicht erklären, wohl aber seine Funktionen. Das ganze Universum folgt den göttlichen Informationen, die von keinem Atheisten bestritten werden können. Aber Informationen kommen nicht von selbst zustande, genau so wenig, wie ein irdisches Gesetz von allein entsteht. Der INFORMATOR ist die erste Voraussetzung zu jeder Funktion! Es gibt in der ganzen Schöpfung nicht einen Beweis dafür, dass es eine Information gibt, die nicht von einem Bewusstsein ausgeht. Jeder Wille, jeder Befehl, jeder Wunsch ist von einem Bewusstsein abhängig. - Wer also GOTT abstreiten will, der streitet das Bewusstsein ab! Die Kirchen haben leider so wenig nachgedacht, dass sie vergessen haben, dass es nur eine Erklärung für die Existenz GOTTES geben kann, nämlich: GOTT ist das logische Bewusstsein! Es gibt in sämtlichen Betrachtungen darüber nicht eine einzige Stelle, die das Bewusstsein in dieser Weise zum Ausdruck bringt. Es gibt so viele Menschheitsführer, die angeblich den Fortschritt im Auge haben. Aber sie alle regieren falsch, weil sie die Logik nicht als GOTT betrachten. Folglich denken sie in der Hauptsache völlig falsch, nämlich unlogisch und ungöttlich! Wer daran zweifelt, der betrachte die Kriege auf dieser Erde! Sie haben nichts mit der Logik zu tun, und daher sind sie alle ungöttlich, auch wenn man versucht, sie als „Heilige Kriege“ zu erklären. Wer daran zweifelt, der sehe sich die Feindschaften und Streitigkeiten unter den Menschen an. Sie haben alle nichts mit Logik zu tun und sind daher gottfeindlich! Es ist jetzt in der Zeit der Neuoffenbarungen dringend notwendig, dass die Lehrstellen ihre Programme logisch gestalten, das heißt, dass sie auf die Existenz GOTTES gebührend Rücksicht nehmen sollen. Wenn die Logik im Menschen geschult wird, so schult man das göttliche Denken! 20. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1968)(Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1968) Wenn das Geistige Reich vom Diesseits absolut getrennt wäre, würde die Menschheit überhaupt nicht auf den Gedanken gekommen sein, dass es ein Jenseits für den Menschen gibt. Die Medialität gestattet jedoch dem Menschen Wahrnehmungen, die ihm Kunde vom Weiterleben nach dem Tode geben. Die Wissenschaft hat sich zu sehr auf die Materie konzentriert; erst in den letzten Jahrzehnten löst sich dieselbe von dem Sichtbaren und Messbaren und wendet sich dem Unsichtbaren zu. (Beispiel: Quantenphysik) Noch haftet der akademische Forscher an den Dogmen und Vorstellungen, die man ihm auf den Akademien und Universitäten vermittelt hat. Im Geistigen Reich herrschen andere Gesetze, auch wenn das Geistige Reich viel Ähnlichkeit mit dem irdischen Dasein hat. Mit einem Universitätswissen von früher und heute kann man das Geistige Reich nicht erforschen. Man muss sich völlig auf null einstellen, wenn man diesen Sektor erforschen will. Jede Unehrlichkeit, jede hintergründige Absicht verbindet sofort mit menschlichen Intelligenzen des Geistigen Reiche, denen jede Läuterung fehlt. Die Religionen sprechen von Teufeln und Dämonen, aber es sind hauptsächlich jenseitig lebende Menschen, die dann ein teuflisches Spiel treiben. In über 1000 Séancen haben wir Gelegenheit gehabt, tiefe Einblicke in die Verhältnisse des Jenseitslebens zu gewinnen. Wenn es einem Zirkel - und sei er noch so klein - gelingt, einen echten Kontakt zum Jenseits herzustellen, schwinden bald die letzten Zweifel an der Tatsache, dass es wirklich ein Jenseitsleben gibt. Diese auffallende Erscheinung kommt nicht durch gute Botschaften zustande, sondern gerade durch das Gegenteil. Die Ausdrucksweise der jenseitigen Bosheitsgeister ist derartig markant und negativ, wie man es einfach nicht für möglich hält. Erst nach vielen Versuchen und einem wirklich ernsthaften Bemühen um die Wahrheit kommt man an die bessere Seite heran. Ein guter Dauerkontakt, also eine Freundschaft mit guten Geistern, gibt es nur, wenn die Beteiligten einen wahrhaftigen Dienst an der Menschheit leisten. Wird dieser Dienst verweigert oder nur vorgetäuscht, so sind die empfangenen Botschaften keineswegs gut, auch wenn sie dementsprechend frisiert sind. Es gibt Tausende von spirituellen Zirkeln - und es gibt ebenso Tausende von medialen Botschaften, die wahre Wunderwerke an religiöser Poesie darstellen; dennoch sind sie falsch und verderblich. Allen diesen Zirkeln und Medien fehlt das Wissen um die Gesetze und Möglichkeiten des Jenseitslebens. Dazu kommen ein Hochmut und eine negative Selbstüberschätzung der eigenen Person. Demut ist unbedingt erforderlich! Aber Demut ist kein Lippenbekenntnis, sondern die Nächstenliebe an der Menschheit. Es genügt nicht, einen Menschen oder eine Familie zu lieben und darin eine Nächstenliebe zu sehen. Die Demut konzentriert sich nicht auf einige Menschen, die man zu seinen Nächsten macht. Demut ist ein Liebesdienst an der gesamten Menschheit ohne eine Ausnahme und ohne einen Anspruch auf Anerkennung! Nur auf diese Weise kann sich der Erdenmensch mit jenen Geistern gleichschalten, von denen er die Wahrheit und das Beste erwartet. Eine andere Freundschaft ist unmöglich, weil es im Geistigen Reich die Sphäreneinteilung gibt. Man muss aus einer Sphäre gänzlich herauskommen, wenn man in eine höhere Sphäre vordringen will. Wer aus den unteren Stufen nicht heraus kann, dem wird zwar etwas vorgemacht, aber dieses Halleluja ist eine Blasphemie, weil es von unreinen Seelen stammt. Ein echter Kontakt mit höheren Geistlehrern ist eine Verbindung mit GOTT und eine heilige Mission, die sich in der Nächstenliebe manifestiert.  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Mo 27 Feb - 0:35 | |
| 21. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1970) (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1970)
Die Jenseitsforschung ist nicht weniger interessant und wichtig wie das Forschen im Materiellen. Auch das Jenseits gehört zum Lebensbereich des Menschen. Jeder Mensch kommt aus dem Geistigen Reich und geht wieder dahin zurück. Bisher haben sich nur die Kirchen darüber Gedanken gemacht, während die materielle Wissenschaft derartige Betrachtungen für unnötig hält.
Die Erforschung des Geistigen Reiches ist hauptsächlich auf die private Initiative angewiesen. Aus diesen privaten Kreisen kommen auch die Medien. Natürlich können sich diese Forschungskreise keine kostspieligen Experimente erlauben, aber dennoch sind die erzielten Resultate sehr aufschlussreich.
Man muss allerdings einige Unterscheidungen beachten: Der physikalische Spiritismus ist eine andere Form und darf nicht mit dem SPIRITUALISMUS verwechselt werden! Auch die Totenbefragung ist eine Sache für sich. - Leider wird hier fast nie ein Unterschied gemacht.
Der Spiritismus befasst sich mit Phänomenen, wie zum Beispiel dem Klopfen und Bewegen von Gegenständen, sowie der Aufhebung der Schwerkraft, also physikalischen Phänomenen, die sich materiell nicht erklären lassen. Es ist auch ein Unsinn, wenn man eine Erklärung im Medium oder in der Persönlichkeit der Beisitzer sucht. Das Medium hat mit diesen Phänomenen nur als ein vermittelndes Instrument zu tun. Die ausgelösten Kräfte und Stoffe werden von den Geistwesen manipuliert. Wie diese Kräfte gesteuert werden, hängt von den Jenseitigen ab. Aber auch ihnen sind Grenzen gesetzt.
Der SPIRITUALISMUS verzichtet auf alle physikalischen Phänomene und konzentriert sich nur auf die Verständigung. Ein guter Zirkel unterhält sich nicht mit durchschnittlichen „Verstorbenen“, sondern mit qualifizierten Lehrern. Diese Lehrer, in der Fachsprache Lichtboten genannt, geben Auskunft über alles, was den Menschen nach seiner Entkörperung erwartet. Es ist beachtlich, dass diese Angaben international übereinstimmen, wenn sie von guten Zirkeln stammen. Alles, was zur Läuterung und Verbesserung des menschlichen Geistes wichtig ist, kann diskutiert werden. Die Lichtboten hören zu und schalten sich über das Medium in das Gespräch ein. Hier haben wir dann eine enorme Hilfe, wie sie keine Universität zu bieten hat. Leider ist der Wert dieser Hilfe nicht genügend anerkannt. Keinesfalls darf man den SPIRITUALISMUS mit der Totenbefragung vergleichen!
Die Totenbefragung ist eine fast nutzlose Angelegenheit. Zwar kann die Totenbefragung, die auch über das Medium, zumindest aber über einen spiritistischen Zirkel erfolgt, beweisen, dass es ein Jenseits gibt, in dem die Toten überleben, aber was sie zu bieten haben, ist leider unter dem Niveau. Da es sich nicht um ehrenwerte Menschen handelt, so ist fast jeder Zirkel bei dieser Art einer Jenseitsforschung einer nicht zu beschreibenden Fopperei ausgesetzt. Den Grund einer derartigen Fopperei zu erforschen, ist kaum möglich. Jedenfalls steht fest, dass die Totenbefragung ausschließlich mit den niederen Sphären Kontakt aufnimmt. Die damit verbundene Heuchelei und Lobhudelei findet genügend Anhänger, die an solche jenseitigen Botschaften glauben, sich aber später damit lächerlich machen, oder im Irrenhaus landen. Aus diesem Grunde verbietet die Bibel jeden Kontakt mit den Toten. Leider ist dieses Verbot nicht genügend erklärt worden. Bei einer Totenbefragung geht es hauptsächlich um den Kontakt mit Verwandten oder berühmten Personen. Leider haben wir festgestellt, dass sich anstelle des gewünschten „Toten“ fast immer ein anderer Jenseitiger dafür ausgibt. Wird er erkannt, so erlebt man seine Frechheiten. Zwar haben Experten behauptet, dass sich die zitierten Toten gut ausweisen können, das stimmt aber nicht; denn die Toten können sehr gut Gedanken lesen. Auf Grund der empfangenen Gedanken der Zirkelteilnehmer können sie sich sehr gut als der gewünschte Tote ausgeben. Aufgrund unserer jahrzehntelangen Forschungstätigkeit auf diesem Gebiet, können wir von der Totenbefragung abraten; sie führt nur zu Krankheiten und Falschinformationen. –
Aber man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!
Die planmäßige vernünftige Jenseitsforschung ist wichtig und für jeden Menschen aufschlussreicher als irgendeine Religion.
Das hat auch CHRISTUS gewusst und davon einen ausgiebigen Gebrauch gemacht. Da er innerhalb eines Zirkels noch besser arbeiten konnte, hat er sich einen Zirkel zusammengestellt. Auch CHRISTUS brauchte die mediale Verständigung, nicht die Totenbefragung, sondern eine spiritualistische Verbindung zu den Lichtboten. Von diesen wurde er informiert und belehrt. Diese Kontakte sind im Neuen Testament zu finden. CHRISTUS hat gesagt: „Folget mir nach!“
Darum ist es nicht zu begreifen, warum die Kirchen nicht vom SPIRITUALISMUS Gebrauch machen und ihn als teuflisch erklären! In die Kirchen gehören erfahrene Spiritualisten und Parapsychologen, um die Kirchen vor dem restlosen Zusammenbruch zu retten. Die Menschheit ist auf der Suche nach Wahrheit; aber wenn die Kirchen diese Wahrheit nicht bieten können, sondern sie mit Füßen treten, dann ist der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten.
CHRISTUS bediente sich zuweilen auch des automatischen Schreibens. Er bückte sich wiederholt und schrieb mit dem Finger in den Sand, um wichtige Fragen zu beantworten.
Merkwürdigerweise glauben viele Menschen, dass ein im Jenseits lebender Mensch sofort eine Allwissenheit erlangt hat. Ein Jenseitiger weiß nicht mehr, als er gelernt oder erfahren hat. Er ist an eine bestimmte Sphäre gebunden, wo kaum ein anderes Geistwesen vorhanden ist, das nicht auf demselben Niveau steht. Unentwickelte Seelen haben kaum eine Möglichkeit, größere Entfernungen zu bewältigen; sie sind meistens ortsgebunden. Ein Verbrecher kann direkt in eine Art Gefangenschaft geraten.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Der SPIRITUALISMUS ist eine Quelle der Belehrung, sofern er mit Logik und der nötigen Achtung betrieben wird.
Der Spiritismus, einschließlich der Materialisationen, kann wissenschaftlich betrieben und erforscht werden; aber man darf sich nicht auf Diskussionen einlassen, die meistens nicht auf Wahrheit beruhen.
Von einer Totenbefragung sollte man sich vollständig distanzieren.
Wir haben viele Anfragen erhalten, in unseren Sitzungen Auskunft über Tote einzuholen. Diese Anfragen sind zwecklos, weil wir uns damit nicht befassen. Unsere Mission besteht in der Belehrung und unsere Leser wissen, wie wertvoll diese Belehrungen sind; sie verändern den Menschen und bringen ihn ohne jeden Zweifel auf ein höheres Niveau.
Schon allein die Gewissheit, dass das Erdenleben nicht umsonst gelebt wird, und die Gewissheit, dass der Mensch den Tod bewusst überlebt, ist nicht mit Geld zu bezahlen.
Wir haben aus vielen Dankschreiben ersehen, welchen Wert diese Erkenntnisse haben!
Wir haben aber auch erfahren, wie unglücklich Menschen sein können, wenn sie einen ihrer Lieben verloren haben und die Kirchen ihnen keinen wahren Trost geben können.
21.1. Fragen und Antworten
Frage: (1967) Was stellt sich das Geistige Reich unter einem Spiritualisten vor?
ELIAS: Ihr wollt wissen, was sich das Geistige Reich unter einem Spiritualisten vorstellt? - Nun gut:
Ihr sollt vor allen Dingen auf euren Nächsten Rücksicht nehmen.
Ihr sollt danach trachten, ein guter Mitmensch zu sein.
Ihr sollt auch euren Nächsten achten, auch wenn er geringer ist als ihr was Bildung anbelangt.
Außerdem muss ein guter Spiritualist eine hohe Achtung vor GOTT haben, dabei braucht er nicht kultisch zu sein.
Wichtig ist der unumstößliche Glaube, bzw. das Wissen um das Weiterleben nach dem Tode. Er muss wissen, dass die menschliche Seele unsterblich ist, auch wenn sie viele Stufen durchlaufen muss.
Er muss an die Reinkarnation glauben und an das damit verbundene Karma.
Der Mensch muss immer wieder an sich arbeiten und jeden Rückfall vermeiden oder ausgleichen. Jeder Mensch kennt seine Fehler selbst. Wenn er sie nicht kennt, muss er sie selbst suchen.
Es ist ein Irrtum, wenn ihr glaubt, dass ihr dann auf alles verzichten müsst!
Die Rücksichtnahme auf den Nächsten zählt vor GOTT am meisten. Sie ist mehr als alle Gebete! Kein Mensch kann GOTT verehren oder lieben, wenn er nicht zunächst eine hohe Achtung vor seinem Nächsten entwickelt. Jeder Nächste ist ein göttliches Geschöpf.
Wer seinen Nächsten liebt, den liebt auch GOTT!
21.2. Fragen an den Leiter des MFK-Berlin, (November 1970)
Frage: Können Sie mir Gründe nennen, warum Sie so überzeugt an die Existenz von Geistern glauben?
Speer: Die Erforschung des Geistigen Reiches erstreckt sich nicht auf einen kurzen Zeitraum. Es wurden bei uns über 1000 Séancen durchgeführt. Dabei wurden Tausende von Merkmalen beobachtet, welche den absoluten Beweis erbrachten.
Frage: Angesehene Wissenschaftler beschäftigen sich auch mit diesem Problem. Warum werden diese nicht überzeugt?
Speer: Das liegt meines Erachtens an der falschen Handhabung. Eine falsche Einstellung zur Geistigen Welt oder eine falsche Handhabung der Medien führt zu Unsicherheiten.
Frage: Was verstehen Sie unter einer „falschen Handhabung“ der Medien?
Speer: Die Medien brauchen selbstverständlich eine gute Ausbildung. Ist diese Ausbildung nicht richtig, so sind auch später die Resultate zweifelhaft. Gute Geister brauchen gute Medien! also müssen die Medien so erzogen werden, dass sie die größte Anpassungsfähigkeit besitzen.
Frage: Was verstehen Sie unter dieser Erziehung?
Speer: Vor allem die hohe Achtung vor den positiven Intelligenzen der Geistigen Welt. Dazu eine sehr gute Moral und Nächstenliebe. Kein Geltungsbedürfnis, sondern Bescheidenheit. Der absolute Wille, der Menschheit einen guten Dienst zu erweisen und noch vieles mehr.
Frage: Wie könne Sie erkennen, ob eine jenseitige Botschaft wirklich echt ist?
Speer: Vor allen Dingen, weil ich das entsprechende Medium genau kenne. Gegenwärtig ist das mein Sohn. Ich kenne genau seine Leistungsfähigkeit und den Grad seiner Ausbildung und Intelligenz. Sofern er aber etwas zustande bringt, das weit über dieser Fähigkeit steht, so ist das ein Zeichen, dass eine fremde Intelligenz von ihm Besitz ergriffen hat. Dazu kommt die individuelle Ausdrucksweise der Jenseitigen, ihr höheres, bzw. besseres Wissen, und vor allem die sehr schnelle Reaktion, die kein Erdenmensch aufzuweisen hat.
Frage: Warum legt die akademische Wissenschaft diese Erfahrungen anders aus?
Speer: Die Wissenschaft arbeitet mit fremden Medien. Die besten Zirkel sind aber bekanntlich die Familienzirkel. Wir haben die Wissenschaft von unseren Ergebnissen informiert. Aber selbst Professor Bender hat sich nicht einmal um eine Séance bei uns bemüht. Es blieb nur bei ein paar leeren Versprechungen. Wie kann man da von einem echten Interesse der Wissenschaft reden?
Frage: Was würden Sie tun, wenn Herr Professor Bender oder ein anderer bekannter Psychologe Sie und ihr Medium einladen würde?
Speer: Ich würde absagen, aber ich würde es nicht ablehnen, wenn einer dieser Wissenschaftler an einer unserer Séancen teilnehmen würde.
Frage: Welche Gründe haben Sie dafür?
Speer: Weil eine Séance in unserem Andachtsraum eine ganz andere Stimmung und Atmosphäre hat. Für uns ist der Séancenraum mehr als eine Kirche. Diese Stimmung kann in einem Labor niemals erreicht werden. Eine Séance dieser Art ist sakral in höchster Vollendung. Trotzdem sind wir alle völlig aufgeschlossene Menschen und keineswegs kirchenfromm.
22. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1971) (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1971)
Die Öffentlichkeit hat vom SPIRITUALISMUS, soweit sie überhaupt Kenntnis davon hat, eine völlig falsche Vorstellung. Aus diesem Grunde kommt diese Wahrheit in Verruf, bzw. sie wird nicht geglaubt oder gefürchtet. Außerdem hat der Kampf gegen den Aberglauben auch den SPIRITUALISMUS nicht verschont. Da die Menschheit jedoch hauptsächlich durch die Publikationsmedien wie Presse, Rundfunk, Fernsehen und Bildreportagen, informiert und beeinflusst wird, ist sie auf das Wissen der Journalisten und Regisseure angewiesen. Doch diese Leute haben leider eine ebenso primitive Vorstellung von der Sache wie der Laie. Die Menschheit ist aber der Meinung, dass das, was ihnen geboten wird, die objektive Wahrheit darstellt.
Die Wirklichkeit ist erschreckend!
Falsche Informationen, politische Zwecklügen und persönliche Meinungen spielen eine sehr große Rolle. Mithin ist die Menschheit durch diese gewaltigen Publikationsmedien geistig nicht weitergekommen, sondern eher moralisch und sittlich gesunken. Schon Hitler konnte diese Mächte für sich in Anspruch nehmen, um seine negativen Pläne zu verwirklichen.
Das Fernsehen verhindert heute das selbständige Überlegen.
Aus Bild und Ton lässt sich jede Reportage so gestalten, dass sie vom Publikum als reale Wirklichkeit akzeptiert wird. Wir haben auch in dieser Beziehung unsere bitteren Erfahrungen gemacht und erlebt, dass jedes Mittel recht ist, eine bestimmte Meinung zu verbreiten.
Wo liegen nun die Fehler, die von der Allgemeinheit gemacht werden, wenn es sich um die Geistlehre handelt?
Grundsätzlich ist man der Ansicht, dass eine Seele, die ins Jenseits eingeht, von diesem Augenblick an zu den Allwissenden gehört. Man verlangt von einem Geist, dass er in die Zukunft schauen kann, dass er vorher weiß, welches Los in der Lotterie gewinnt, wie das Wetter wird, welche Politiker bleiben und welche gestürzt oder sterben werden. Kurzum, ein Geist vertritt den „lieben Gott“ und ist allwissend. Selbst bekannte Fernsehregisseure und Reporter der Weltpresse, ja sogar Wissenschaftler stellen in dieser Weise ihre Fragen. Wir haben erlebt, dass Regierungsprominente nur gefragt haben, was ihre Zukunft bringt. Kein Wunder, dass Hellseher in gleicher Weise befragt und akzeptiert werden, wenn sie über diese Fragen Auskunft geben können. Wenn ein glücklicher Zufall die Antwort bestätigt, sind sie berühmt und werden honoriert. Das auf diese materialistische, egoistische Weise die ganze Geistlehre vom Übersinnlichen immer weiter in Verruf kommt, ist kein Wunder.
Unsere jahrelangen Erfahrungen, die Jahrzehnte zurückgreifen, geben folgendes Bild:
Das Jenseits ist ein Geistiges Reich, das nicht in einer großen Entfernung liegt, sondern direkt neben uns beginnt. Seine Ausweitung ist nicht nur auf den Erdball beschränkt!
Die niederen Sphären liegen direkt auf der Erde oder darunter.
Innerhalb der ungeheuren Masse von entkörperten Seelen befinden sich nur wenige positive Geister, bzw. Gedankenträger, etwa wie die Rosinen in einem Kuchen.
Für einen positiven Geist ist es unendlich schwer, sich dem Diesseits mitzuteilen, da er durch die Masse negativer Geister daran gehindert wird.
Gut und Böse existieren im Jenseits in einer superlativen Steigerung, von der sich kein Mensch eine Vorstellung machen kann.
Die Gedanken eines Geistes sind schneller als bei einem lebenden Menschen, da dieser Gedankenprozess nicht über das Hirn geht.
Ein guter Geist, sagen wir ein Führer, hat eine sehr große Bewegungsfreiheit und kann deshalb die Situationen auf der Welt gut überschauen. Außerdem hat er Zutritt zu verschlossenen Türen, und mit Hilfe des Gedankenlesens kennt er die Absichten der Menschen. Er ist geschult, aber niemals allwissend. Auch er kann sich irren, wenn es auch nur selten vorkommt. Sofern ein solcher Geist seinen Irrtum einsieht, wird er ihn bei nächster Gelegenheit sofort berichtigen.
Höhere Geistwesen sind immer tätig und bemühen sich um den Dienst am Menschen. Sie sind am Fortschritt, bzw. an der Evolution der Menschheit sehr beteiligt. Durch Inspirationen helfen sie geeigneten Menschen. Der Geistkörper der Seelen ist flexibel, er kann sich stark ausdehnen oder zusammenziehen. Die Fortbewegung geschieht bei guten Geistwesen gedankenschnell. Es ist ihnen möglich, sich in einer Sekunde von einem Kontinent auf einen anderen zu versetzen.
Niedere Geistwesen sind ortsgebunden, Je schlechter ihr Charakter ist, desto beschränkter ist ihre Bewegungsmöglichkeit; sie kann bis auf einen Quadratmeter eingeengt werden. Außerdem ist ihr Sichtvermögen sehr herabgesetzt. Ihre geistigen Augen sind wie zugeschwollen und eitrig trüb. Auf diese Wahrnehmungen hat sich der gesamte religiöse Kult der asiatischen Völker aufgebaut, ebenso auf anderen Kontinenten der Geisterkult und die Geisterfurcht.
Höhere Geistwesen sind schön und werden mit zunehmender Entwicklung immer schöner, ja bis zu engelhafter Schönheit, so dass sie sehr leicht mit christlichen Vorbildern, wie Maria oder Christus verwechselt werden.
Niedere Geistwesen sind hässlich und verändern sich kaum. Niedere, unentwickelte Geistwesen sind träge und leiden unter einer unvorstellbaren Langeweile. Aus diesem Grunde bilden sie Gruppen, die sich damit befassen, Erdenmenschen zu ärgern oder zu verspotten. Sie werden kaum daran gehindert.
Mit Hilfe der Gedankenkraft können Jenseitige ihr Aussehen verändern, zum Beispiel können sie Kleider und kleine Gegenstände erzeugen. Diese Tatsache hat unter den Wissenschaftlern und Kirchenleuten kein Verständnis gefunden, es erscheint ihnen zu phantastisch. Jedes Kleidungsstück, jeder Gegenstand, der aus dem Gedächtnis gestaltet wird, besteht aus dem gleichen Stoff, der den Geistkörper der Seele bildet. Es ist aber nicht der Stoff, der bei einem Medium während einer Materialisation hervortritt.
Einige Geistwesen sind in der Lage, magnetische Kräfte zu erzeugen; aber sie brauchen dazu das Od, (Geiststoff) eines lebenden Mediums. Dieses Od wird von jungen Menschen, die sich in der Pubertät befinden, besonders stark abgesondert. Mithin treten Spukfälle hauptsächlich in Gegenwart junger Menschen auf. Besonders ist das weibliche Geschlecht bevorzugt.
Materialistische Menschen verbleiben auch nach der Entkörperung lange auf dieser Erde und befinden sich in der Nähe ihres Besitzes. Geht dieser Besitz in andere Hände über, so leiden sie Qualen und versuchen sich zu rächen.
Spukphänomene werden hauptsächlich von niederen Geistwesen erzeugt, deshalb sind sie negativ und richten Schaden an. Immer stecken gewisse Motive hinter diesem Schabernack. Professor H. Bender vom Parapsychologischen Institut in Freiburg/Breisgau hat bedeutende Spukfälle beurteilt. Er nimmt an, dass es sich um Rachegelüste von Jugendlichen handelt, deren Unterbewusstsein durch verdrängte Komplexe solchen Spuk auslöst. Da er aber wahrscheinlich nicht zugeben darf, dass es sich um Geister handelt (sonst bleiben nämlich die Forschungsmittel aus dem Steuersäckel aus), bleibt die Ursache für die Wissenschaft ungeklärt. - In Wirklichkeit handelt es sich nicht um die Rachegelüste eines lebenden Mediums, sondern um die Motive eines Geistwesens. Aber dieses Motiv kann auch sein, dass es auf seine Existenz aufmerksam machen möchte.
Würde man bei der Untersuchung derartiger Spukfälle ein zuverlässiges Medium hinzuziehen, so hätte der Geist Gelegenheit, selber Auskunft darüber zu geben.
23. Im Dienst der Wissenschaft ( Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1963 )
Die akademische Wissenschaft fordert für die Anerkennung wissenschaftlicher Phänomene die jederzeit mögliche Wiederholung des Experiments. Hinsichtlich der spirituellen Phänomene fordert man dasselbe. Aus unserer Erfahrung lohnt es sich zu untersuchen, ob diese Forderung überhaupt erfüllbar ist. In über 1000 Séancen konnten wir Experimente wiederholen, allerdings mit dem Unterschied, dass diese Experimente nicht zu jeder Zeit möglich sind.
Jede unserer Séancen ist mit dem Führer der jenseitigen Gruppe vorher verabredet worden. Die jenseitige Gruppe hat also etwa 14 Tage Zeit, diese Séance vorzubereiten. Sofern wir den verabredeten Termin nicht genau einhalten steht auch der Erfolg in Frage.
Der wissenschaftliche Laborversuch nimmt auf diese Bedingungen keine Rücksicht. Man verabredet mit den Jenseitigen überhaupt nichts, sondern fordert ohne Rücksicht auf den notwendigen Schutz und ohne eine geistige Organisation den Beweis. Wenn aber auf diese Weise kein richtiger Kontakt zustande kommt, so nährt man den Zweifel und bleibt in dieser Forschung buchstäblich stehen.
Hauptbedingungen für jeden positiven Jenseitskontakt sind Liebe, Vertrauen und Harmonie!
Es fragt sich, ob diese wichtigen Bedingungen in einem Laborversuch überhaupt erfüllt werden können? Nehmen wir ein chemisches- oder physikalisches Experiment zum Vergleich: Um ein wissenschaftlich anerkanntes Experiment zu wiederholen, müssen selbstverständlich alle Erfordernisse genau beachtet werden. Jeder kleinste Fehler führt zu einem negativen Resultat. Man richtet sich nach den festgelegten Formeln. Auch der spirituelle Kontakt erfordert eine peinlich genaue Beachtung der Erfordernisse. Doch selbst wenn man alle Bedingungen erfüllt zu haben glaubt, besteht keine Garantie dafür, ob nicht doch einer der wichtigsten Faktoren fehlt.
Beim spirituellen Experiment sind die Wiederholungen immer verschieden, weil das Medium stets in anderer Verfassung ist, oder weil die Teilnehmer seelisch ganz anders reagieren, als es bei einem vorhergehenden Experiment der Fall war. Deshalb benötigt der SPIRITUALISMUS seine eigene Sphäre. Er braucht seinen eigenen Andachtsraum, seine bewährten Teilnehmer, seine ausgewählte Musik und viele andere wichtige Erfordernisse. Weicht man auch nur im Geringsten davon ab, so ändert sich sofort der ganze Ablauf der Séance. Aus diesem Grunde ist es kein Wunder, dass die Heimzirkel bessere Erfolge aufzuweisen haben als ein mit allen erdenklichen Apparaten ausgestatteter Laborversuch.
Unser geistiger Führer ARGUN betonte, dass für jeden positiven Jenseitskontakt ein hohes Maß an Vertrauen notwendig ist. Dieses Vertrauen darf nicht mit Leichtgläubigkeit verwechselt werden!
Wo jedoch die Liebe nicht ausreicht, noch eine Harmonie vorhanden ist, und wo an Stelle des Vertrauens nur das Misstrauen und der Zweifel überwiegen, da können im günstigsten Falle nur niedrige Lügengeister auftreten. Doch diese sind die „geistig Toten“, von denen wir weder eine gute Lehre noch die Wahrheit erfahren können. -
Wir haben oft genug erlebt, dass ein einzelner Teilnehmer durch seine negativen Gedanken so gestört hat, dass der Kontakt aufgelöst wurde.
Die akademischen Wissenschaftler sind heute in einigen Fällen dazu bereit, die religiösen Forderungen, welche das Medium stellt, zu erfüllen. Man tut dem Medium den Gefallen, um es nicht zu verstimmen. Doch was nützt das wirklich, wenn die Teilnehmer innerlich völlig negativ eingestellt sind, auch wenn sie sich das äußerlich nicht anmerken lassen und willig mitmachen?
Die geistige Welt reagiert in entsprechender Weise!
24. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1970) (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1970)
Der Verkehr mit der Geisterwelt ist keinesfalls neu. Wahrscheinlich reicht er soweit zurück, wie menschliche Wesen auf dieser Erde leben oder gelebt haben. Was wirklich dabei neu ist, ist die Art der Jenseitskontakte.
Die Parapsychologie kann den Jenseitsverkehr nicht ausschließen, im Gegenteil - sie muss sich intensiv damit befassen. Während früher die Neugierde an erster Stelle stand, finden wir heute, dass die ernste wissenschaftliche Forschung in den Vordergrund tritt. Die geistigen Erfolge sind dementsprechend auch sehr viel besser als zu früheren Zeiten.
Es mag sein, dass die Kirchen infolge sehr schlechter Resultate vom SPIRITUALISMUS Abstand genommen haben. Ja, die Kirchen haben den Jenseitsverkehr als eine Art der Abgötterei bezeichnet, weil sie (selbst) aus dem Kontakt mit niederen Sphären nicht herausgekommen sind. Diese Kinderschuhe sind heute bereits zum Teil überwunden.
Es gibt in vielen Ländern der Erde hervorragende Jenseitskontakte, besonders in England und in Japan. Die geistigen Resultate sind so gut, dass sie mit der Bibel nicht mehr zu vergleichen sind, das heißt, sie sind der Gegenwart angepasst.
Umso unverständlicher ist es, dass die Kirchen, wie auch andere großen Religionen, überhaupt keine Notiz von dieser Entwicklung nehmen. Sie halten an einem Urteil fest, das schon seit vielen Jahren völlig ungültig und überholt ist.
Die private Initiative hält den SPIRITUALISMUS am Leben, aber eigentlich ist es nicht die Aufgabe der Privatgelehrten und Spiritualisten, sich so intensiv damit zu befassen. Die Kirchen haben die besseren Finanzen, sie haben die Räume und das Ansehen.
Die hochwertigen Offenbarungen gehören nicht in die Traktate privater Pioniere, sondern auf die Kanzeln der Kirchen. Auf diese Weise würde sich das ganze Niveau der Menschheit heben.
Ein wirklich guter Jenseitskontakt verlangt ein bedeutendes Wissen auf allen Gebieten des Lebens. Ist das Wissen der Zirkelteilnehmer nur mittelmäßig oder beschränkt, so kann man vom Jenseits ebenfalls nichts erwarten.
Wer dumme Fragen stellt, muss damit rechnen, törichte Antworten zu bekommen. Aus diesem Grunde grenzen viele Zirkel an eine Blasphemie, ohne dass es den Teilnehmern zum Bewusstsein kommt, welchen Schaden sie anrichten!
Wir erhalten aus allen Teilen der Welt Resultate aus spiritualistischen Zirkeln. Aber wir sind erschüttert, welchen Unsinn man für wahr hält und als göttliche Offenbarungen ausgibt. Es ist daher sehr zu bedauern, dass der SPIRITUALISMUS keinen Lehrstuhl hat, der den Interessenten oder Medien die Möglichkeit bietet, sich zu schulen.
Zur Praxis gehört auch eine Erfahrung!
Man spricht überall von okkulten Dingen, von Magie, Mystik, Astrologie, Hypnose und anderen Fachgebieten des Okkultismus. Es werden Kongresse abgehalten, auf denen geredet und geredet wird. Es produzieren sich Einzelgänger und Fanatiker mit ihren Praktiken, die keinem Menschen wirklich weiterhelfen. Aber der eigentlich wertvolle SPIRITUALISMUS kommt selbst bei diesen Kongressen und Experten der Erleuchtung zu kurz. Kein Wunder, dass der Weg überaus schwer ist, wenn er von den Verantwortlichen aus den eigenen Reihen eifersüchtig oder unwissend verbaut wird.
Die Jenseitsforschung, die heute genau in die Entwicklung der Menschheit passt, ist ein Waisenkind, für das die Liebe und Fürsorge fehlt, so dass es sich nicht entwickeln kann.
Wirkliche Spiritualisten gehören an die Front der weltweiten Öffentlichkeit. Das ist ein Gebot der Stunde, das über allen bestehenden Kirchenreligionen steht.
25. Erfahrungen beim Aufbau eines Arbeitskreises (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1963)
Zur Osterzeit wurden alle schriftlichen Mitteilungen mit kleinen Skizzen versehen. Es wurden Osterglocken, Ostereier und Kätzchen gezeichnet. Das Geistige Reich bekundete eine herzliche Freude für diese Feiertage.
Böse Zungen behaupten, dass der Spiritualismus das Licht scheut, damit er betrügen kann. Wir haben unsere Kontakte zu jeder Zeit und Stunde herstellen können. Selbst bei schönstem Sonnenschein war es möglich, Schreibkontakte zu pflegen. Auch viele andere physikalische Experimente glückten bei vollem Tageslicht. -
Dagegen wirkte sich jede Disharmonie sofort störend aus.
Aus den Antworten, die wir erhielten, konnten wir oft genug feststellen, dass uns die jenseitigen Freunde dauernd beobachteten. Sie wussten über alles Bescheid, kannten jedes Gespräch, alle unsere Probleme und selbst unsere persönlichen Geheimnisse.
Die größte Schwierigkeit begann, als wir die Absicht hatten, einen öffentlichen Zirkel aufzubauen. Es stellte sich heraus, dass es an geeigneten Menschen fehlte. Alle Personen, mit denen wir einen Anfang versuchten, waren Versager. Wir hatten jedoch Gelegenheit, bedeutende Erfahrungen zu sammeln und psychologische Studien zu machen. Es meldeten sich Interessenten, welche vorgaben, ein sehr umfangreiches okkultes Wissen zu besitzen. Während der Séancen stellte sich dann heraus, dass sie völlig unerfahren und irregeleitet waren. Sie hatten zwar viel darüber gelesen, aber von den tatsächlichen Gesetzen des göttlichen Reiches hatten sie keine Ahnung.
Dann gab es Menschen, die der Meinung waren, dass die Jenseitigen ein Auskunftsbüro für alle kriminellen Angelegenheiten darstellten. In vielen Fällen versuchten diese Teilnehmer, die Jenseitigen zu betrügen. Eine Frau sagte zum Beispiel folgendes: „Ich habe eine krebskranke Schwester, die in der nächsten Zeit wahrscheinlich sterben wird. Diese Schwester ist mittellos und hat ein Kind. Wenn sie tot ist, so bin ich bereit, ein gutes Werk zu tun. Ich werde das Kind zu mir nehmen.“ - Soweit ist alles noch in Ordnung, bis auf die vorgegriffene Feststellung, dass die Schwester bald sterben muss. Aber dann kommt der wahre Grund ihrer Anfrage zum Vorschein. „... Natürlich kann ich das Kind nicht so ohne weiteres zu mir nehmen. Ich bin auch mittellos, und das Geistige Reich müsste mich unterstützen. Wenn ich zum Beispiel im Lotto gewinne, so ist dieses Problem gelöst. Was meint Ihr dazu?“ - Die Antwort war ein „GOTT ZUM GRUSS“, und damit war die ganze Séance zu Ende. Dieses Beispiel ist nur ein Fall unter vielen!
Immer wieder zeigte es sich, dass die angeblich interessierten Teilnehmer vom Geistigen Reich materielle Hilfe erwarteten. Sie wollten für die Teilnahme an einem Zirkel in jeder Weise belohnt werden. Trifft diese jenseitige Hilfe nicht ein, so taugt der ganze SPIRITUALISMUS nichts. Erst kürzlich verlangte ein Schreiber von uns, die Jenseitigen möchten ihm einen Talisman zur Verfügung stellen, damit seine Wünsche in Erfüllung gehen. Wenn die Wünsche erfüllt sind, dann können wir den okkulten Talisman wiederhaben.
Unter allen diesen Umständen war es sehr schwer, solche Menschen zu finden, die bereit waren, an sich selbst zu arbeiten.
Es meldeten sich auch viele Medien. Aber von allen diesen haben wir nicht ein einziges verwenden können. Die von uns geforderte Zuverlässigkeit war nirgends so vorhanden, wie wir sie bei uns selbst erarbeitet hatten. Wir stellten fest, dass gerade die fremden Medien jedes mal unseren Schutz durchbrachen und uns mit Lügengeistern in Verbindung brachten.
Die erforderliche Freundschaft mit den Jenseitigen war nicht gewährleistet.[justify]  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Mo 27 Feb - 22:57 | |
| 26. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1965) (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1965)
Wenn man mir die Frage stellt, was ich vom Spiritismus, vom SPIRITUALISMUS oder vom gesamten Okkultismus halte, so kann ich als erfahrener Spiritualist nur fragen, welche Art davon gemeint ist. Alle diese Disziplinen haben zwei Seiten. Es ist keinesfalls anders als mit dem Geld. Es gibt viel Falschgeld, aber man kann deshalb nicht die „gültige“ These aufstellen, dass es deshalb überhaupt keinen echten Schein gibt. Selbstverständlich trachtet der Fälscher danach, die Fälschungen möglichst so zu gestalten, dass sie von den echten Ausgaben nicht unterschieden werden können. m SPIRITUALISMUS ist es kaum anders. Es gehört die Erfahrung wirklicher Experten dazu, um in vielen Fällen an ganz kleinen, kaum auffälligen Merkmalen zu erkennen, was echt oder gefälscht ist. Die ganze Angelegenheit wird jedoch noch dadurch erschwert, dass auch Jenseitige an den Fälschungen mitbeteiligt sind. Diese Seelen haben schon auf Erden in ihrem negativen Verhalten viel Unsinn getrieben oder ihre Verbrechen begangen und sie tun es im Jenseits fleißig weiter, wo sie können. Die ausgeprägte Bosheit in dieser Weise ist ein kaum begreifliches Phänomen in der Geistforschung.
Der Laie, der sich bemüht, an den SPIRITUALISMUS zu glauben, ist stets der Meinung, dass im Jenseits nur Wahrheit und Harmonie besteht. - Diese Ansicht ist mehr als falsch!
Wer mit dem Jenseits Kontakt aufnimmt, muss die traurige Feststellung machen, dass viele jenseitige Seelen außergewöhnlich unharmonisch und bösartig sind. Sie lügen in phantastischer aber auch in raffinierter Weise, sie kennen keine Rücksicht und versuchen sogar Opfer zu finden, die sie grausam zu Tode quälen können. Besessene können davon berichten! In vielen Fällen geben sich diese unseligen Geister als „Engel“ oder „Schutzgeister“ aus. Sie wollen auf diese Weise das Vertrauen erschleichen.
Nur Erfahrung kann hier helfen!
Spirituelle Kontakte sind daher keine Kleinigkeit. Ganz abgesehen von der Schwierigkeit der Kontaktherstellung und Medialität bestehen die größten Schwierigkeiten in der Beurteilung der Jenseitigen, deren Inkognito schwer zu entschleiern ist. Bei uns hat es mindestens drei Jahre gedauert, bis wir diese Unterscheidung treffen konnten. Wir haben es in allen Fällen mit einer ganz anderen Mentalität zu tun. Wenn auch die Seele alle ihre Charakterzüge mit ins Geistige Reich nimmt, so erwirbt sie doch in kurzer Zeit eine andere Mentalität, weil sie auch ein anderes Leben führt.
Vom Himmel ist nur wenig zu merken. Viel eher begegnet man einer Hölle, die lügt und trügt und unsere Persönlichkeit untergraben möchte. Kein Wunder, wenn der SPIRITUALISMUS leicht in Verruf kommt, denn dafür sorgen schon ausgiebig die Geister der Unterwelt. Sie versperren den Weg nach oben. Nur mit großer Sorgfalt und mit tiefem Verständnis kann man diese Hölle durchdringen.
Nur langsam kommt man an die besseren Geister heran, und wenn man ehrlich alles für höhere Erkenntnisse einsetzt, wenn man selbstlos opferwillig ist, so kann man eine Freundschaft mit guten Wesenheiten des Geistigen Reiches anknüpfen. Doch der Weg ist mühevoll und lang, deshalb bleiben schon die meisten Zirkelteilnehmer auf der ersten Wegstrecke stecken, bevor sie einen echten Lichtboten befragen konnten.
Im Geistigen Reich gibt es einen Aufstieg, aber auch einen weiteren Abstieg. Sehr leicht kann dieser Abstieg schon auf dieser Erde beginnen, wenn wir nicht ganz objektiv bleiben. Hätten wir auf alle die vielen Ratschläge gehört, die uns von allen Seiten der sogenannten „Erfahrenen“ zugesandt worden sind, so wäre der ganze Kreis nach und nach ins Irrenhaus gewandert. Nur dadurch, dass wir stets mit beiden Beinen auf der Erde geblieben sind, haben wir forschen und fragen können.
Schwärmerei ist lebensgefährlich!
27. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1968) (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1968)
Zweifellos hängen alle religiösen Erkenntnisse mit der Existenz des Geistigen Reiches zusammen. Allerdings ist die Wissenschaft nicht davon begeistert, eine göttliche Existenz anzuerkennen. Die Ablehnung, also der Atheismus, wird vorgezogen.
Hieraus ergibt sich die Frage, ob sich das Geistige Reich auch ohne Religion erforschen lässt?
CHRISTUS hat gesagt, dass der Suchende „anklopfen“ müsse. Wer ist aber ein Suchender, wenn ihm das Geistige Reich auf seine Fragen antworten soll?
Aus der Fülle unserer spirituellen Erfahrungen sind wir der Ansicht, dass die Religion nicht die entscheidende Rolle dabei spielt. Aber wenn eine völlig ablehnende spöttische oder allzu zweifelnde Stellung eingenommen wird, so ist diese Haltung auch nicht gerade geeignet, die guten Wesenheiten des Geistigen Reiches zu ermutigen.
Das Geistige Reich ist nicht allein ein Himmel, sondern es gibt wirklich auch eine Hölle.
Die Vorstellungen, welche man sich von der Hölle macht, stimmen meistens nicht. Aber gerade der Teufel und die Hölle werden von der Menschheit noch weniger ernst genommen, als es mit GOTT und dem Himmel geschieht. Um diese Bekanntschaft kommt kein Spiritist herum, sei es auch nur, dass er gefoppt und belogen wird. Ernstere Begegnungen können ins Irrenhaus, ja in den Tod führen. Die Medizin kennt die Begriffe: „Schizophrenie“ und „religiöser Wahnsinn“.
Der Spiritismus ist eine Vorstufe zum SPIRITUALISMUS; daher steht er der Hölle näher.
Nun hat es sich auch bei uns gezeigt, dass die Hölle beweiskräftiger ist als der Himmel. Normalerweise ist nicht anzunehmen, dass man durch unterbewusste Angriffe in Form von Lästerung, phantastischen Lügen und superlativen Gemeinheiten persönlicher Art auf sein Suchen antwortet. Hier ein Beispiel: Ein Spiritualist, ein Anfänger, stellt einen Kontakt mit jenseitigen Seelen her. Er fragt in vollem Ernst und mit religiöser Andacht, ob ihm das Geistige Reich etwas zu sagen hat, das seiner geistigen Entwicklung dienen könne. Das Geistige Reich überlegt nicht lange und antwortet: „Du bist ein ganz großer Idiot und wir werden dir heute eine Nacht bereiten, die du dein ganzes Leben nicht vergessen wirst.“ - So und ähnlich sind die Antworten aus den niederen Sphären. Der Spiritualist ist schockiert, denn mit einer solchen Antwort hat er nicht gerechnet.
Ein merkwürdiges „Unterbewusstsein“, wenn die Wissenschaftler recht haben sollten.
Aber sie haben nicht recht, denn diese Fopperei kann Formen annehmen, die jeder Beschreibung spotten und die wir aus Niveaugründen hier nicht wiedergeben können. Wenn also derartige Antworten kommen, die von Wissenschaftlern beobachtet werden, so müssen diese zwangsläufig annehmen, dass das Medium bzw. der Spiritualist ein Verrückter sei. Die Hölle mit ihren unseligen Geistern, den sogenannten Verdammten, trägt selbstverständlich eine große Schuld an der Ablehnung des Spiritualismus. Man muss die Hölle aber aus einer normalen Sicht sehen, dann sind diese Antworten die besten Beweise, die wir von der Existenz des Geistigen Reiches je erhalten können.
Der Teufel beweist nämlich eindeutig die Existenz GOTTES!
Das kann nur solange gegenteilig sein, wie der Mensch darauf reagiert. Noch reagiert die Mehrheit falsch. Es kann aber auch vorkommen, dass ein sehr kirchenfrommer Spiritualist in seiner Art gefoppt wird. Dann kommt die Antwort etwa so: „Mein Lieber, wir kennen dich und schätzen dich, wie kein Mensch auf Erden. Du bist heilig, auch wenn du es noch nicht weißt. Hier im Himmel wartet eine ganz große Aufgabe auf dich. Du sollst GOTT helfen, darum töte dich und komme sofort zu uns.“
Es gibt Spiritualisten, die dieser Aufforderung nachgekommen sind!
Hier liegen die Gefahren! - Unterbewusstsein??
28. Technische Séancen (Tonbandstimmenforschung 1972)
(Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1972)
Unter technischen Séancen verstehen wir den Empfang von Jenseitsstimmen mit technischen Geräten wie zum Beispiel, Tonbandgeräten, Radioapparaten und Recordern. Das allgemeine Interesse an diesem Phänomen ist sehr groß, und da viele Zirkel in aller Welt unsere Menetekel-Hefte lesen, so wollen wir dazu beitragen, aufgrund unserer langen Erfahrungen, die Bedingungen festzulegen, die neben den technischen Voraussetzungen nötig sind, um Kontakterfolge erzielen zu können.
Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass Wissenschaftler mit aller Macht versuchen, die Echtheit der Kontakte anzuzweifeln, weil sie diesen Prestigeverlust nicht hinnehmen wollen. Die vorgebrachten Einwände sind haarsträubend und geradezu lächerlich. Bisher hat man die Telepathie und das Unterbewusstsein in dieser Hinsicht verantwortlich gemacht, weil man von Betrug und Halluzination nicht mehr reden kann.
Es ist aber unmöglich, dass ein Tonband ein Unterbewusstsein hat oder über eine Telepathie verfügt, folglich kann ein Tonband nicht intelligent und gezielt auf Fragen antworten!
Wissenschaftler behaupten jedoch, dass das Tonbandgerät vom Experimentator oder Besitzer telepathisch beeinflusst wird und zwar unbewusst durch das Unterbewusstsein. Diese Erklärung ist einfach gesagt, großer Quatsch und nicht dazu angetan, das Prestige der betreffenden Wissenschaftler zu heben. Die eingefangenen Jenseitsstimmen sprechen nämlich in Dialekten, Akzenten und manchmal auch in anderen Sprachen als die Teilnehmer sie beherrschen. Selbstverständlich sind die geistigen Bedingungen nicht anders als bei allen Medialkontakten, deren Mittler Menschen sind.
Die Jenseitigen müssen als Freunde betrachtet werden, auch wenn es sich um negative Seelen handelt! Sie zu kränken, nicht ernst zu nehmen oder sie zu verspotten, fordert ihre Rache heraus, die sehr ernste Folgen haben kann. Alle Jenseitigen darf man nicht unterschätzen, sie können besessen machen und einen Menschen um den Verstand bringen! Negative Seelen sind im Kontaktbereich vorherrschend, aber sie brauchen unser Verständnis und unsere Hilfe!
Auch bei technischen Séancen entsteht ein Chaos, da sich jeder Wichtigtuer in den Vordergrund setzen will. Es bedarf großer Geduld, bis sich ein Kontrollgeist gefunden hat, der hier Ordnung schaffen kann. Ohne Kontrollgeist ist jede vernünftige, positive Kommunikation unmöglich! Der Kontrollgeist kann nichts unternehmen, wenn er keine Unterstützung hat, er braucht geistige Helfer, die den Schutz besorgen, denn ohne Schutz gibt es keine Wahrheit und die Fopperei nimmt kein Ende.
Folgende Bedingungen sollte man beachten:
Auch die technischen Séancen sollten nicht allein durchgeführt werden. Auch hier muss ein kleiner Forschungskreis gebildet werden.
Die Zirkelteilnehmer müssen wahrheitsliebend, intelligent, nicht fanatisch und vor allem nicht atheistisch sein.
Bei einer Sitzung muss darauf geachtet werden, dass eine bestimmte Zeit genau eingehalten wird, möglichst an einem Abend zwischen 19.00 und 22.00 Uhr.
Die Einleitung sollte mit einem ANRUF und mit einer guten harmonischen Musik beginnen. Die Jenseitigen hören und sehen hervorragend!
Jede Aufregung ist zu vermeiden.
Ein Zirkel muss immer aufgebaut werden, auch wenn als Mittler nur ein technisches Gerät zur Verfügung steht.
29. Technische Séancen (Tonbandstimmenforschung 1971) (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1971)
Bisher gab es viele Wissenschaftler, die der Ansicht waren, dass die Erforschung der Geistigen Welt unwichtig sei, da sie angeblich mit unserer Welt nichts zu tun habe. Diese Einstellung hat allmählich dazu geführt, dass man die Existenz eines Jenseits ganz abgestrichen hat. Die Erforschung der unsichtbaren Energien und Strahlen hat diese Ansicht erheblich geändert. Das Unmessbare und Unsichtbare erscheint heute nicht mehr so abstrakt oder unmöglich. Dazu hat die Quantenphysik wesentlich beigetragen.
Die Erforschung der Geistigen Welt ist nicht nur ein interessantes Hobby, sondern eine Wissenschaft von außerordentlicher Bedeutung.
Leider wird diese durchaus nicht leichte Wissenschaft vom Laien nicht richtig verstanden. Das ist verständlich, weil der Laie mit den Grundregeln nicht vertraut ist. Fragen wir einen Durchschnittsbürger, was er von der Physik oder von der Chemie versteht, bzw. welche Grundregeln ihm bekannt sind, so erhalten wir keine richtige Antwort, sondern er sieht uns nur verständnislos an. Dasselbe Verhältnis haben wir beim SPIRITUALISMUS, der der Magie sehr verwandt ist. Die Kirchen haben darüber keine Auskunft geben können, im Gegenteil - sie haben bisher Angst vor dieser Wissenschaft gehabt. Auch heute noch können die Amtsbrüder der Kirchen den SPIRITUALISMUS nicht begreifen; sie halten ihn, wie man es ihnen eingeflüstert hat, für einen Teufelskult.
Die Hauptaufgabe der Jenseitsforschung besteht darin, der akademischen Wissenschaft klar zu machen, wie ungeheuer wichtig die Parapsychologie für den Menschen ist.
Die Menschheit braucht gute Vorbilder und gute Pädagogen. Da diese auf der Erde kaum vorhanden sind, können wir sie aber im Geistigen Reich finden. Wir müssen sie suchen, dann den Kontakt aufnehmen und ihre Liebe und Freundschaft gewinnen. Das haben wir getan und der Erfolg ist ungeheuer groß.
Was wir erreicht haben, muss auch anderen Menschen möglich sein. Wenn das bisher nicht der Fall ist, so ist die Handhabung falsch.
Auf unserem Schreibtisch landen viele, viele Berichte von anderen Zirkeln. Doch wenn wir sie lesen, so packt uns manchmal das Grauen. Es ist kaum zu glauben, wie raffiniert Medien und Zirkelteilnehmer an der Nase herumgeführt werden. Ganz besonders auffällig ist dabei das Geltungsbedürfnis, das schon mehr ein Geltungswahn ist. Diese krankhafte Wichtigtuerei jener Menschen wird von den negativen Jenseitigen voll ausgenutzt. Statt wirklicher Lehren wird ihnen süßer Honig serviert. Da heißt es in den Protokollen: „... Mein liebes Kind, du bist jetzt auf Erden schon bereits ein wahrer Engel. Christus hat dich ganz in sein Herz geschlossen und er ist glücklich, dass er dich zum Werkzeug hat. Wenn die Welt untergeht, dann fürchte nichts, denn du befindest dich in den Armen des Erlösers, dir kann nichts geschehen.“ - Das ist nur ein Beispiel von Tausenden. Wenn man diese Protokolle liest, wird man krank.
Um wirklich eine mediale Arbeit im Dienst der Menschheit zu leisten, ist es erforderlich, seine Person gänzlich in den Hintergrund zu stellen.
Der Name des Mediums ist unwichtig.
Die Namen der geistigen Lehrer spielen überhaupt keine Rolle. Sie können höchstens zur Unterscheidung dienen, weil sie verschiedene Aufgaben haben.
Wir brauchen keine Traktate. Wir brauchen keine Phrasen. Wir brauchen keine Versprechungen. Wir brauchen keine Phantasien. Wir brauchen gute Ratschläge, Aufklärung und menschliches Verstehen.
Eine Botschaft aus dem Jenseits ist für uns nur dann eine echte Botschaft, wenn sie eine gute, brauchbare Lehre enthält. Alles andere geht in den Mülleimer!
Frommes, heuchlerisches Getue widert uns an und hält uns nur auf.
Uns ist noch kein Buch in die Hände gekommen, in dem die wirklichen Richtlinien spiritistischer und spiritualistischer Grundregeln aufgezeichnet sind. Dafür gibt es Hunderttausende von Büchern, welche einen Unsinn enthalten, der die Suchenden nur verwirrt.
Aus tausend spirituellen Büchern kann man ein halbes machen, das der Wahrheit etwas näher kommt.
Wenn man sich hinsetzt und meditiert und dabei allerlei Gedanken hat, so ist das noch lange keine INSPIRATION. Doch wenn man ein Diktat erhält und nebenbei noch nachdenken kann, etwa wie man ein Telefongespräch abhört, so ist das schon etwas anderes. Aber wenn man nicht genau weiß, mit wem man einen solchen Kontakt hat, so ist das sehr gefährlich, besonders dann, wenn man dem Unsichtbaren glaubt. - Darum heißt es in der Bibel:
„Der Mensch prüfe, ob die Geister von GOTT kommen.“
Das ist leicht gesagt, aber schwer durchzuführen. - Wie kann man Geister prüfen? Das ist nur mit den Maßstäben der Logik möglich! Aber wir haben festgestellt, dass kaum ein Medium oder Zirkelteilnehmer über absolute Maßstäbe der Logik verfügt. Folglich ist es unmöglich, einen Geist zu prüfen, wenn man sich vorher nicht genau über die Wahrheit und Logik informiert hat!
Ein blinder Glaube, ein Gebet, ein Vertrauen, ein gutes Herz, das alles hat für einen solchen Test keinen Sinn!
Wenn ein gefallener Geist sehr intelligent ist, so hat er eine große Macht über seine Zuhörer. Er fälscht Dichtung und Wahrheit so raffiniert, dass alle auf ihn reinfallen. Um einen geistigen Lehrer als einen solchen zu erkennen, braucht man eine jahrelange Erfahrung. Wir sind überzeugt, dass unsere jahrelangen Leser bereits imstande sind, Maßstäbe der Logik anzuwenden, um einen Geist zu testen.
Man muss dem Geist Fragen stellen, die er zu beantworten hat. Weicht er der Frage aus und will von selbst etwas erzählen, so macht er sich verdächtig.
Ein guter Geist wird sich höflich bedanken, aber er spendet keine Lobhudelei für seine Zuhörer.
Würde sich bei uns ein „Christus“ oder ein „Erzengel“ melden, würden wir den Kontakt sofort abbrechen.
Ganz große Lehrer der geistigen Welt kommen namenlos. Ihre Legitimation ist allein der Wert ihrer Kommunikation
Nehmen wir einmal das Psychophon unter die Lupe, das in der ganzen Welt bekannt ist. Auf diesem Gerät erscheinen viele, viele Stimmen, die sich mit berühmten Namen melden. Wir wissen jedoch aus jahrelangen Erfahrungen, dass die meisten Berühmtheiten der Erde im Jenseits ihre Glorie verloren haben und sich in Dunkelsphären befinden, die sie ortsgebunden festhalten.
Ein großer jenseitiger Lehrer sagt nicht, ich bin Napoleon oder Sokrates, sondern er meldet sich mit einem Ordensnamen, zum Beispiel Prudentius.
Nächstenliebe, Geduld, Toleranz, Diskretion und hohes Wissen sind die Eigenschaften eines hohen LEHRERS.
Neurologen und Irrenärzte sollten sich über das Psychophon mehr Gedanken machen. Was sich auf einem solchen Tonband abspielt, kann auch im Hirn eines medialen Menschen vorkommen. Ein krankhaftes Hellhören, besonders eine qualvolle Besessenheit, hat die gleichen Merkmale. Man wird daher nicht mehr so leichtsinnig von einer „Schizophrenie“ reden können, sondern von einem krankhaften Kontakt mit der Geistigen Welt, das heißt, einem Kontakt mit den niederen, negativen Sphären des Jenseits. Auch Rauschgiftsüchtige und schwere Alkoholiker stellen solche Kontakte her, die sie nicht ausschalten können. Man sagt, sie „halluzinieren“. Aber in Wirklichkeit „telefonieren“ sie mit der Geistigen Welt oder sie sehen bereits die niederen Sphären.  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Di 28 Feb - 21:58 | |
| 30.1. Fragen und Antworten
Frage: (1971) Wir möchten gern auf das Psychophon zu sprechen kommen, welches die Stimmen aus dem Geistigen Reich empfängt. Man kennt die Frequenzen, auf welcher man an diese Stimmen herankommt. Wir möchten gern wissen, was das geistige Reich von dieser Erfindung hält?
ELIAS: Das Geistige Reich ist an dieser Sache sehr interessiert, sowohl die positive als auch die negative Seite. Die negative Seite setzt alles daran, diese enorme Erfindung in die Hand zu bekommen. Das würde zu einer Katastrophe führen.
Frage: Das möchten wir gern genauer wissen.
ELIAS: Mittels dieses Apparates können Falschmeldungen, Lügen und panikmachende Gerüchte verbreitet werden. Der ganze Apparat kann in Verruf kommen, wie es beim Hausspiritismus auch der Fall ist. Hierin sehen wir eine große Gefahr.
Frage: Kann man dieser Gefahr entgegentreten?
ELIAS: Der Apparat, bzw. das Psychophon, muss nicht von Wissenschaftlern, sondern von erfahrenen Spiritualisten überwacht werden, denn nur diese Menschen wissen mit dem Jenseits umzugehen; sie kennen die Gefahren, haben die nötige Achtung und Demut.
Bei den Wissenschaftlern sehen wir tatsächlich eine große Gefahr, denn sie sind in jeder Beziehung respektlos. Das ist aber das, was die Negativen für ihre Zwecke brauchen. Die Wissenschaft weiß zu wenig über die großen Mächte GUT und Böse, sie glaubt weder an einen „Himmel“ noch an die „Hölle“. GOTT und der Teufel sind für sie nur Phantasiegestalten.
Zweifellos ist diese Erfindung komplizierter und in ihrer Auswirkung gewaltiger, als Ihr ahnt. Auf elektronischem Wege werden geistige Impulse, nämlich die Gedanken der jenseitigen, elektrisch und magnetisch aufgezeichnet. Diese Umwandlung ist ungeheuerlich. Es handelt sich dabei nicht allein um die Aufzeichnung von Gedanken. Ähnlich dem Telepathie-Empfänger der SANTINER können auch die Gedanken der Teilnehmer aufgezeichnet werden. Aus diesem Grunde kommt es zu einem Stimmengewirr. Was hier fehlt, ist der Entzerrer. Bei der Aufzeichnung, der Aufnahme der Stimmen, haben die Gedanken von Schlafenden den Vorrang.
Ein Geist spricht in Worten, die Ihr nicht hören könnt, aber es gibt Medien, die diese Worte, die ja gedanklich festgehalten sind, nachempfinden können. Es handelt sich dabei um verbale Hellhörmedien.
Jeder Mensch kann die Worte, das heißt, die Gedanken der Jenseitigen telepathisch empfangen. Aber er hat nicht die Fähigkeit, sie von seinen eigenen Gedanken zu unterscheiden. Nur wenigen gelingt es sich so zu schulen, dann spricht man von einem inspirierten Diktat, wie es Karl May sehr gut konnte.
Jeder lebende Mensch, der akustisch spricht, muss jede Silbe in Gedanken abfassen. Der Gedanke steht also über der akustischen Sprache.
Das gesprochene Wort wird zuerst gedacht, bevor es ausgesprochen wird. Es klingt auch noch in Gedanken nach, wenn es ausgesprochen worden ist. Dadurch entsteht ein „Gedankenstrom“ aus vielen Impulsen, der unter besonderen Bedingungen auf ein Tonband manifestiert werden kann. Diese technische Phase befindet sich jetzt am Anfang.
Wir hoffen nur, dass diese Entwicklung dazu führt, dass ein ganz neues religiöses Denken einsetzt, so dass die furchtbaren Kriege einmal aufhören.
Jedenfalls können die Gedanken akustisch werden. Das ist nicht neu, aber neu ist der technische Weg, den man nicht mehr abstreiten kann. Darin liegt die Möglichkeit besserer Erkenntnisse!
Frage: Wurde der Schriftsteller und Buchautor Karl May von erdgebundenen Geistern belästigt? Wenn er Radebeul (bei Dresden) verließ, so konnten ihm diese Plagegeister nicht folgen, doch wenn er zurückkehrte, ging die Belästigung wieder weiter.
ARGUN: Das waren keine erdgebundenen geister, sondern ortsgebundene Seelen.
Ein Gewaltverbrecher kann im Jenseits so ortsgebunden sein, dass ihm nur ein Quadratmeter zur Verfügung steht. Das trifft aber auch für gewisse Selbstmörder zu, aber da entscheidet das Motiv zur Tat.
Frage: Kann es sein, dass die Gedankenwellen etwas mit der Elektrizität gemeinsam haben?
ELIAS: Nein. - Die Gedanken sind nicht elektrisch, aber sie haben Ähnlichkeit mit dem Magnetismus. Allerdings handelt es sich nicht um einen elektrischen Magnetismus.
Frage: Wir sind der Ansicht, dass das Psychophon auch für unsere Arbeit ungeheuer wichtig ist, weil dadurch die Echtheit unserer Kontakte bewiesen werden kann. Seid Ihr auch dieser Meinung?
ELIAS: Die heutige Menschheit, die sich von einer fortgeschrittenen Technik umgeben sieht, kann technische Vorgänge selbstverständlich eher begreifen als Vorgänge der Medialität. Das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen reicht leider nicht dazu aus, sich parapsychologische Vorgänge abstrakter Art vorzustellen, da helfen die technischen Mittel zum besseren Verständnis. Außerdem kann man diese Vorgänge nicht verdrehen oder als betrug hinstellen. Die Menschen ziehen alle konkreten Vorgänge und Phänomene vor.
Frage: Können die Gedanken der Teilnehmer auf dem Psychophon hörbar werden?
ELIAS: Auf dem bedeutsamen Kongress, der in Österreich stattgefunden hat, waren die Gedanken der Wissenschaftler mit auf dem Band. Das ist allerdings ein Nachteil, der sich nicht so leicht beseitigen lässt.
Frage: Seid Ihr der Meinung, dass ein Psychophon in Zukunft die Medien ersetzen kann?
ELIAS: Keinesfalls. - Um wirklich positive Belehrungen zu empfangen, sind ausgebildete und erfahrene Medien immer noch vorzuziehen. Aber ein Psychophon beweist eben besser die Realität eines persönlichen Überlebens.
Frage: Man will sich aber bislang mit der Tatsache des persönlichen Überlebens nicht abfinden. Man spricht daher von Stimmen „unbekannter Herkunft“. Was müsste geschehen, um diesen Apparat wirklich nutzbar zu machen?
ELIAS: Möglicherweise hat jeder Negative des Geistigen Reiches ein Mittel zur Hand, die Welt in Panik zu stürzen, besonders durch eine Ankündigung von Katastrophen. Wir sehen der weiteren Entwicklung des Gerätes mit gemischten Gefühlen entgegen.
Wichtig ist jedoch, dass der Mensch erkennt, dass seine Seele bewusst weiterlebt.
Aber wenn der Mensch in der Lage ist, mit einem Verstorbenen über eine Art Telefon zu sprechen, so wird wahrscheinlich nicht ausbleiben, dass er bedingungslos alles glaubt, was ihm eingeredet wird. Das ist der Schwerpunkt, den wir befürchten.
Die ganze Sache muss sich in einem würdigen Rahmen vollziehen. Der Glaube an das GUTE und POSITIVE muss im Vordergrund stehen! Schließlich ist auch der Erfolg dieses Gerätes von der Harmonie abhängig.
Frage: Können LICHTBOTEN diese negative Kette unterbrechen?
ELIAS: Niemals allein, nur mit Eurer Unterstützung ist das möglich. – Wenn sich die Wissenschaftler die Erfahrung der guten Spiritualisten zunutze machen, dann wissen sie, wie man mit guten jenseitigen redet!
Frage: Wird das Psychophon im Jenseits von höheren Intelligenzen überwacht?
AREDOS: Diese Geräte sind so in Anspruch genommen, dass es unmöglich ist, sie zu überwachen. Die niederen Sphären drängen und schubsen sich um dieses Psychophon.
Frage: (1972) Mit dem Psychophon ist doch ein technisches Verfahren entwickelt worden, dass die Medialität ausschließt und es den Jenseitigen ermöglicht, sich mit dem Diesseits zu verständigen. Seht Ihr das auch so?
AREDOS: Diese technische Entwicklung schließt eine Medialität nicht aus! Auch für solch eine Bandaufnahme ist ein Medium erforderlich.
Wo diese Medialität nicht ausreicht, gibt es auch keine Erfolge!
Doch die beste Technik nutzt nicht viel, wenn sie falsch gehandhabt wird. Es kommt nämlich darauf an, wie man mit dem Jenseits korrespondiert. Die geistigen Gesetze müssen beachtet werden; sie sind Euch bekannt! Bisher (1972) zeigt es sich, dass die Stimmenexperimente das Niveau des profanen Hausspiritismus noch nicht überschritten haben. Fopp- und Lügengeister treiben ihr Unwesen.
Frage: (1974) Wie weit sind die Erfolge des Psychophons fortgeschritten?
AREDOS: Das Psychophon steckt immer noch in den Kinderschuhen. Man wird nicht so schnell erreichen, einwandfreie Antworten aus dem Jenseits zu bekommen. Bis jetzt erreicht dieser Apparat nur die unteren, negativen Sphären.
Aber es mischen sich auch viele Gedanken der Experimentierenden und Zuhörer mit darunter.
Die Gedanken der jenseitigen liegen nämlich auf der gleichen Frequenz wie die Gedanken der irdisch lebenden. Da gibt es ein Gemisch, mit dem man nicht so leicht fertig werden wird. Vor allem machen die Experimentierenden einen Fehler, dass sie jeden Unsinn glauben, wenn er aus dem Psychophon kommt.
Das Psychophon kann allerdings beweisen, dass es ein Geistiges Reich gibt, in dem die Abgeschiedenen leben. Gegen diesen Beweis gibt es keine Argumente!
Frage: Wäre es möglich, dass wir mit unserem hochqualifizierten Tonbandgerät Stimmen aus der Geistigen Welt empfangen könnten?
ELIAS: Ich würde Dir davon abraten. Du würdest auf diese Weise nur negative Resultate erzielen. Außerdem müsste ein Verstärker vorgeschaltet werden. Es hat aber keinen Zweck, dass Du Dir einen Verstärker kaufst. Diese Verbindung hier ist, was die Wahrheit betrifft, die beste
Einwurf: Stets suchte man einen Beweis für das Überleben der menschlichen Seele, der absolut unanfechtbar ist. Das Psychophon stellt aber doch einen solchen Beweis dar.
ELIAS: Es steht jedenfalls fest, dass die Gedanken nicht körperlicher Art und von Mensch zu Mensch übertragbar sind. Ebenso können die Gedanken von Geist zu Geist und vom Geist zum Menschen übertragen werden. Jenseits und diesseits sind stets eng miteinander verbunden. Bei dieser Erkenntnis dürfte es erstens, keine Trauer für die Hinterbliebenen geben und zweitens, wird auf diese Weise das Gewissen des Erdenmenschen in Betrieb gesetzt. Er kommt zu dem Schluss: Ich habe wohl nicht richtig gehandelt.
Der heutige Erdenmensch ist leider noch nicht reif für einen direkten Kontakt der Gedanken mit dem Geistigen Reich. Doch die SANTINER (Hyperzivilisation aus dem Sternbild des Alpha Centauri) sind Euch in dieser Beziehung weit überlegen, daher ist auch ihr großer Fortschritt zu verstehen. -
Ein direkter Kontakt zwischen Diesseits und Jenseits führt leider bei den meisten Erdenmenschen zur Verrücktheit. Diese Tatsache liegt an der geistigen Unterentwicklung. Die Kriege beweisen diesen Zustand!
Frage: Eine Leserin schreibt uns: GOTT sei überall und wisse alles, darum müsste man über ein Medium auch alles erfahren können, wenn es gut sei. Hat diese Leserin recht?
Antwort: Wir sind nicht GOTT! - Und ich weiß, dass GOTT wirklich andere Aufgaben hat, als die Neugierde eines Menschen zu befriedigen. Das hat mit der Fähigkeit des Mediums nichts zu tun.
Ihr seht aber, dass man auf das Wort Spiritualist nichts geben kann. Diese Bezeichnung ist kein Ausweis! Ihr wisst aus Erfahrung, dass man die Türen zu den Sphären nur nach und nach öffnen kann. In mehr als zwanzig Jahren seid Ihr von einer Tür zu anderen gekommen. Wir haben Euch dabei treu geführt.
31. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1971) (Von Herbert Viktor Speer, im Dezember 1971)
Die Jenseitsforschung ist nicht nur ein Kontakt mit verstorbenen Menschen, die man gerne noch einmal sprechen möchte, sondern die Erforschung einer unbekannten Welt der Vierten Dimension, in die jeder Mensch ohne Ausnahme einmal kommt. Es handelt sich also um einen Lebensbereich des Menschen.
Bei logischer Überlegung muss es jedem klar sein, dass diese Forschung weit wichtiger ist als eine Erforschung des Mondes, der kein Lebensbereich des Menschen ist.
An dieser Tatsache lässt sich erkennen, wie verschieden die Lebensaufgaben des Menschen bewertet werden.
Wir sind davon überzeugt, dass wir niemals das Niveau erreicht hätten, das wir heute haben, wenn wir uns nur mit einer Totenbefragung befasst hätten. Grundsätzlich lehnen wir eine solche Befragung ab, obgleich hier das größere Interesse vorliegt. Wir haben festgestellt, dass bei der Totenbefragung, also beim Kontakt mit Verstorbenen, keine Sicherheit einer Echtheit zu erreichen ist. Selbst wenn sich dabei sogenannte Kontrollgeister melden, können Wesenheiten niederer Regionen sich als die gesuchten Verstorbenen melden. Spiritisten behaupten, dass man Identitätsbeweise verlangen kann. Wir haben auch das versucht, aber mit dem Resultat, dass auch die Beweise sehr raffiniert gefälscht worden sind. Mithin scheint die Bibel recht zu haben, wenn es darin heißt, dass man sich nicht mit den Toten unterhalten soll. –
An wen soll man sich im Jenseits wenden; sie sind doch alle materiell tot?
Das Ziel eines Kontaktes darf nicht ein persönlicher Vorteil sein.
Die Belehrung für alle muss an erster Stelle stehen!
Auch Christus wollte stets die Belehrung für alle. Das ist der Weg, der auch ihm den Himmel aufgeschlossen hat.
Eine Konfession steht diesem Ziel im Wege, denn die Kirchendogmen können die sehr notwendige Logik beeinflussen. Man muss so aufgeschlossen sein, dass man ganz von vorn anfängt und sich bereit erklärt, ganz von neuem etwas zu lernen.
In 20 Jahren haben wir viele Erfahrungen gesammelt, so dass wir ziemlich genau wissen, wie die jenseitigen Lehrer am liebsten verfahren: Unsere Lehrer drängen uns nichts auf, sie erzählen auch nicht frei weg, sondern antworten nur auf unsere Fragen. Diese Fragen werden sehr ausführlich und gewissenhaft beantwortet. Sobald wir aber erwarten, dass die Jenseitigen uns von selbst etwas sagen sollen, so macht der Führer mit der Hand des Mediums ein großes Fragezeichen, was bedeuten soll, dass wir unsere Fragen stellen sollen.
Diese Methode ist außergewöhnlich gut und sollte auch in der Pädagogik mehr Beachtung finden. Wenn die Schüler mehr Gelegenheit haben, ihre Fragen an den Lehrer zu richten, und wenn diese Fragen richtig und entsprechend beantwortet werden, so ist das der absolut richtige Unterricht, dem alle Schüler bereitwillig folgen werden. Selbstverständlich kann auch ein anderer Unterricht nebenbei durchgeführt werden. Aber für die Heranbildung von Menschen ist der Frage/Antwortunterricht der beste.
Bisher haben sich unsere jenseitigen Führer stets bemüht, uns immer wieder einen Moralunterricht zu bieten. Auch wenn alle unsere Themen, Probleme und Fragen behandelt worden sind, so spielte immer der Moralunterricht eine bedeutende Rolle. Wir konnten sehr viel Höflichkeit, Anständigkeit und Gerechtigkeit von ihnen lernen. Aber wir konnten auch feststellen, dass auf unserer Daseinsebene in dieser Hinsicht sehr viel mangelt.
Die Jenseitsforschung ist nicht nur interessant, sondern beispiellos lehrreich und zufriedenstellend; sie macht aus jedem einen besseren Menschen.
32. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1965) (Von Herbert Viktor Speer, im Februar 1965)
Wir haben immer wieder festgestellt, dass eine ausgesprochene Frömmigkeit der spirituellen Erforschung im Wege steht - ja, gefährlich werden kann. Wir können der geistigen Welt mit Liebe und Achtung begegnen, aber absolutes Frömmigkeitsgebaren stellt für die Geistige Welt eine kultische Übertreibung dar. Die Freundschaft und Aufrichtigkeit stellt der Frömmigkeit gegenüber ein höheres Niveau dar. Es kommt darauf an, was ehrlich gemeint ist.
Weiter haben wir festgestellt, dass CHRISTUS tatsächlich eine führende Rolle im Geistigen Reich hat. Selbstverständlich kann man auch ohne CHRISTUS mit dem Geistigen Reich in Kontakt kommen. Aber führende Geister, die an unserer Entwicklung maßgebend beteiligt sind, kommen aus einer Sphäre, die unbedingt mit CHRISTUS etwas zu tun hat. Das soll jedoch nicht besagen, dass wir nun unseren ganzen Kontakt nur auf CHRISTUS ausrichten sollen.
Es genügt anzuerkennen, dass GOTT einen zuverlässigen Stellvertreter hat, der CHRISTUS heißt und seine Mission hat.
Die sogenannten LICHTBOTEN sind im Geistigen Reich ausgebildete Lehrer, die einem aufgeschlossenen und arbeitswilligen Zirkel zugeteilt werden.
Es hat sich erwiesen, dass die Namen ohne Bedeutung sind, weil nur die LEHRE maßgebend ist.
Wenn sich zum Beispiel ein Erzengel meldet, der seinen Namen nennt, so ist seine Identität absolut unkontrollierbar. Es ist uns bei unseren tausend Séancen nicht einmal vorgekommen, dass sich ein Jenseitiger als Erzengel bei uns gemeldet hat. Man kann die geistigen Lehrer jedoch als Engel ansehen, weil sie den höheren Sphären angehören.
Sehr gefährlich ist die Selbstüberschätzung!
Es gibt Arbeitskreise, die sich sehr leicht täuschen lassen. Diese Medien haben angeblich direkten Kontakt mit CHRISTUS oder einem Erzengel oder in manchen Fällen sogar mit GOTT selbst! Auf Grund unserer jahrelangen, intensiven Forschung auf diesem Gebiet halten wir derartige Behauptungen für unmöglich und sie schaden nur der Wahrheit. Die tieferen Sphären des Geistigen Reiches liegen in Erdnähe. Es ist daher viel leichter, mit den Wesen dieser Sphären in Kontakt zu kommen als mit den Intelligenzen der höheren Bereiche.
Wenn also ein Jenseitiger im Namen CHRISTI auftritt, so will er unbedingt eine außergewöhnliche Rolle spielen. Er will von den Zirkelteilnehmern ernst genommen werden. Das ist höchste Selbsterhebung und ebenso eine Blasphemie. Die meisten Zirkelteilnehmer wissen leider nicht, dass sie mit diesen Jenseitigen gemeinsam diese Blasphemie betreiben. Sie kommen sich außerdem als „Auserwählte“ vor und das schmeichelt ihrem Geltungsbedürfnis; sie kommen sich als sehr gute Menschen vor.
In allen Fällen haben wir stets die Haltung eingenommen, dass wir Schüler sind, die ihre Fehler nicht kennen und der Belehrung bedürfen. Wir sind heute soweit, dass wir das Niveau eines Jenseitigen genau erkennen können. Ein Lichtbote redet nicht im Ton biblischer Verzückung. Er stellt sich genau auf den Ton unserer Fragen ein. Es ist ein Irrtum, wenn man annimmt, dass der Lichtbote allwissend sein muss. Über einen Erdenmenschen kann er nur das aussagen, was er über ihn weiß, und dazu muss er ihn sehr genau kennen. Aus diesem Grunde kann der Lichtbote meistens nur über einen Zirkelteilnehmer urteilen, höchstens noch über dessen Umgang, aber nicht über fernstehende unbekannte Menschen, die er noch nie zu Gesicht bekommen hat.
Der Umgang mit Jenseitigen zeigt deutlich, dass im Geistigen Reich ein großer Kampf zwischen Gut und Böse ausgetragen wird.
Das Jenseits ist auf keinen Fall eine ewige Ruhestätte, sondern eine Welt aus anderem Stoff, aber in ihrem Aufbau der unseren sehr ähnlich. Es gibt dort praktisch alles, was wir hier auf Erden auch haben. Doch wird alles aus dem Willen gestaltet.  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Mi 29 Feb - 22:26 | |
| 32.1. Fragen und Antworten
Frage: Hat der Schutzpatron tatsächlich die Macht, seinen Schützling zu beschützen?
Antwort:
In all den Jahren, die ich nun in eurer Welt mitarbeite, habe ich niemanden kennengelernt, der zu mir sagen könnte: „Ja, es sind zwar schöne Lehren, die Du bringst, aber ich habe sie ausprobiert und trotzdem bin ich hungrig, durstig und schutzlos.“ - Nein, ich kenne wirklich keine solche Spiritualisten.
Ich weiß bestimmt, dass die Macht des Geistes da wirken kann, wo vollkommene Treue und Glauben herrscht; aber nicht nur blinder Glaube, sondern der Glaube, der auf gutem Wissen beruht.
Unsere beste Arbeit kann da getan werden, wo Ruhe und Empfänglichkeit vorhanden sind und die Atomsphäre nicht durch Erregungen oder durch Fanatismus gestört wird.
Eine schwierige Aufgabe muss gelöst werden, aber sie kann gelöst werden; denn viele auf dieser Welt haben das bereits bewiesen. Das gilt für euch alle.
Wenn ihr es mir gestattet, kann ich euch führen und kann es verhindern, dass euch ein wirklicher Schaden zugefügt wird. Ohne zu prahlen, darf ich sagen, dass ich euch in all der vergangenen Zeit geleitet und einen gewissen Schutz gewährt habe. Ihr könnt dabei aber viel helfen, wenn ihr eine gute Atmosphäre um euch verbreitet.
Wir können nur arbeiten, wenn ihr uns die Verhältnisse dazu schafft!
Ihr seid unsere Hände, denn unsere eigenen können wir in eurer Welt nicht benutzen. Wir können uns nur durch das ausdrücken, was ihr uns zur Verfügung stellt.
Wir wollen gern mit euch zusammenarbeiten, aber euch nicht befehlen. Keiner wird verdrängt und keiner beherrscht. Keiner kann etwas von uns fordern, denn wir fordern auch nichts von euch, sondern wir lassen euch den freien Willen und die Selbstentscheidung.
Alles, was wir erbitten, ist:
Kommt uns auf halbem Wege entgegen, wir werden euch mehr als nur auf halbem Wege entgegeneilen. - Zusammenarbeit ist das Gesetz.
Immer bringen wir dieselbe alte Wahrheit, nur in verschiedenen Formen, damit sie jedem verständlich wird. Die Wahrheit bleibt jedoch immer dieselbe; denn Wahrheit kann nicht verändert werden, denn Wahrheit bleibt Wahrheit.
Noch einen Rat:
Schaut nie zurück! - Bedauern darüber, was sein könnte, ist vergeblich.
Die Aufgaben der Vergangenheit hatten den Samen für das Heute zu säen, sie sollten helfen, den Samen für die Gegenwart auszustreuen, damit er morgen blühen und gedeihen möge. Lebt lieber in der Gegenwart und zieht aus dem gegenwärtigen Leben die Reife und Fülle, die euer sein kann, wenn ihr euch von der Macht, die um und in euch ist, beeinflussen lasst.
Wir wollen euch nicht nur belehren, wie ihr sterben könnt, sondern wie ihr leben sollt!
Wenn ihr ordentlich lebt, werdet ihr auch ordentlich sterben.
Zuerst aber müsst ihr leben!
Frage: Wird Dein Kontakt zu höheren Wesen dadurch unterbrochen, weil Du zu uns kommst?
Antwort: Ja, aber es besteht ein Ausgleich. Ich lerne auch von euch. Ich sehe die Welt durch eure Augen und durch euren Verstand.
Ich habe mich weit von den Quellen meiner Stimulation entfernt, aber ich kann sie wieder erreichen, wenn ich diese Welt, in der ihr lebt, für kurze Zeit verlasse.
Ich bin weder unfehlbar noch allwissend. Aber bis zu einem gewissen Grade kann ich euch das ewige WISSEN, die Wahrheiten, die niemand trüben kann, übermitteln. Auch kann ich euch die strahlenden Ideale des Geistes und die glänzenden Juwelen des Wissens, die über allen irdischen Wert hinausgehen, zeigen.
Es sind ewige Worte, die alle Zeit überdauern.
Nehmt diese Weisheiten an, sie bleiben euch wertvoll - über den Tod hinaus!
33. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1971) (Von Herbert Viktor Speer, im März 1971)
Okkultisten und Spiritualisten sind auf die negativen Wissenschaftler oft sehr böse, weil diese die Erkenntnisse okkulter Art nicht ernst nehmen, aber oft verspotten. Wir stellten daher die Frage, wie sollen wir uns den Wissenschaftlern gegenüber verhalten? Sollen wir sie einfach links liegen lassen? Unser geistiger Lehrer ARGUN antwortete daraufhin: „Das kommt ganz auf den besonderen Fall an.“
Wissenschaftler sind nicht dumm, auch wenn sie dem SPIRITUALISMUS und den Phänomenen des Spiritismus ablehnend gegenüberstehen. Der Wissenschaftler wird auf den Universitäten so geschult und programmiert, dass er mit einem erkannten Objekt umgehen muss. Er muss experimentieren können und zu gleichen Resultaten kommen. Hieraus kann er dann seine Schlussfolgerungen ziehen. Die geistige Intelligenz (Seele) ist im Sinne der Wissenschaft kein Objekt. Selbst bei Materialisationen gehört dieses Objekt immer noch zum Medium, denn die ätherische Substanz zieht sich in den Körper des Mediums zurück.
Übersinnliche Phänomene treten meistens spontan auf, daher ist es sehr schwierig, ein Phänomen zu wiederholen.
Die Gesetzmäßigkeiten des SPIRITUALISMUS sind aber mit der christlichen oder wenigstens theistischen Weltanschauung engstens verbunden. Diese Verbundenheit stört den Wissenschaftler, der bei seinem Testen von vornherein die Absicht hat, nicht das Phänomen zu beweisen, sondern es im Gegenteil - zu entkräften!
Unter diesen Bedingungen ist das Verhältnis zwischen Diesseits und Jenseits so gestört, dass selbst die besten Medien versagen. Medien sind keine Versuchskaninchen, sie sind Mittler zwischen GOTT, seiner Hierarchie und der Erdenmenschheit. Wer nicht auf der richtigen Seite steht, dem ist auch der Erfolg versagt.
Mit dieser Frage hat sich bereits CHRISTUS auseinandergesetzt. In seinem Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus heißt es: „Wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.“ Er sprach zu ihm: „Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.“ Darum ist der bedeutendste Erfolg hauptsächlich dem christlichen SPIRITUALISMUS beschieden.
Wer dieses Gebiet erforschen möchte, der muss sich schon dazu bequemen, sich auf die Forderungen der Geistigen Welt einzustellen. Tut er das nicht, und fordert er nur den Beweis, so öffnet er damit die Tür zur Tiefe, die ihn angreift oder belügt.
Natürlich können wir verstehen, dass die Wissenschaftler sehr skeptisch sein müssen; denn was uns an medialen Botschaften zugesandt wird, spottet jeder Beschreibung. Die negativsten Menschen, die voller Hass und Gemeinheit sind, behaupten mitunter, „göttliche Auserwählte“ zu sein.
Unsere Erfahrungen, die Jahrzehnte lang zurückreichen, haben uns gezeigt, dass es überhaupt keine Auserwählten gibt. Der Mensch hat seine Freiheit und Selbstentscheidung, er kann sich als Medium betätigen, sich darin schulen lassen oder nicht.
Niemals hat GOTT einen Menschen auserwählt. - Aber ein Mensch kann in sich den Drang verspüren, sich dieser Mission zu widmen.
Selbst ein negativer Mensch kann mediale Fähigkeiten besitzen. Meistens wird er dann von der bösen Macht benutzt; aber er kann sich auch den guten Geistern zuwenden und sich bessern.
Auch wenn ein Mensch okkulte Erlebnisse hat, die ihn so beeindrucken, dass er für das Geistige Reich tätig wird, so ist er noch längst kein Auserwählter! - Sofern er das glaubt, vernichtet er alle seine guten Beziehungen zur Geistigen Welt und bleibt nur noch ein Werkzeug des Widersachers.
34. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1969) (Von Herbert Viktor Speer, im August 1969)
Die Frage der Sicherheit spielt bei den Séancen eine bedeutende Rolle. Es gibt Zirkel, die auf große Namen besonderen Wert legen. Diese anspruchsvollen Teilnehmer sind mit einfachen Ordensnamen nicht zufrieden; sie wollen mit Jesus Christus oder mit einem Erzengel sprechen. Andere legen Wert auf große Namen, wie zum Beispiel Napoleon, Einstein und andere. Das ist eine wahre Wonne für die sogenannten Foppgeister, die es sehr geschickt verstehen, sich als die Gewünschten auszugeben. Eine Kontrolle gibt es nicht, wenn Fanatismus und Eitelkeit eine solche glatt verhindern. Alle wirklich guten Zirkel haben daher auf derartige zweifelhafte Kontakte verzichtet.
Es ist völlig egal, mit welchem Namen sich ein Jenseitiger meldet. Wichtig ist und bleibt die Botschaft selbst. Diese Botschaften müssen in ihrer Nächstenliebe stets gleich bleiben! Frommes Gefasel oder unlogische, phantasievolle Versprechungen beweisen, dass es sich um niedere Geister handelt. In vielen Fällen gibt es Jenseitige, die sich geradezu aufdrängen, ihre Botschaften an den Mann zu bringen, aber sie zeigen zu deutlich, dass sie noch sehr dogmatisch sind.
Die wichtigste Kontrolle besteht in der jahrelangen Erfahrung und Zusammenarbeit mit den jenseitigen Lehrern.
Auch das Medium ist von großer Bedeutung!
Erfahrungsgemäß ist ein Medium umso besser, je weniger Jenseitige es benutzen können. Unsere Medien haben ihren speziellen Führer mit dem sie jahrelang korrespondieren. Es ist unmöglich, dass ein anderer Führer mit dem Medium schreiben kann. ARGUN schrieb zum Beispiel sehr gut mit dem Medium Monika, aber es war unmöglich, dass er mit einem anderen Medium schreiben konnte. So ist es zu verstehen, dass der Geistführer ELIAS mit dem Medium Uwe Speer schreibt, während Monika Speer mit ihm versagt.
Der einmal aufgebaute Schutz kann nicht so leicht zerstört werden. Würde sich ein fremder Geist einschmuggeln, so würde die ganze Séance sofort durch diese Störung zusammenbrechen. Das Medium ist so hochsensibel und so erfahren, dass sich sofort eine Art von Allergie einstellen würde. Das alles ist jedoch eine Sache, die auf jahrelanger erfolgreicher Praxis beruht.
Für jene Botschaften, die wir mit einem Namen versehen, besteht volle Garantie für ihre Echtheit; denn sie sind auch noch durch viele andere Merkmale gekennzeichnet. Kommunikationen, die wir nur mit „Antwort“ bezeichnen, stammen von hervorragenden Geistführern weltberühmter Zirkel, die mit uns auf einer Linie liegen. Wer aber glaubt, dass ein fremder Geist den Schutz durchbrechen kann, um sich des Mediums zu bemächtigen, ist im Irrtum. Die Zusammenarbeit zwischen Geist und Medium ist eine so komplizierte Sache, dass das Medium sofort Kenntnis davon erhält.
Ganz anders liegt der Fall, wenn ein Zirkel von vornherein einen falschen Anschluss hat und sich an diesem festhält. In solchen Fällen ist es fast unmöglich, aus diesem Teufelskreis herauszufinden. Es gibt unvorstellbar viele Zirkel, die wild drauflos arbeiten. Für diese Zirkelteilnehmer ist das Sensationelle ausschlaggebend; sie wissen nicht einmal, dass sie sich einer Blasphemie hingeben.
Einige Okkultisten haben die Behauptung aufgestellt, dass es eine sehr sichere Kontrolle gibt, indem man den Geist schwören lässt, dass er im Sinne GOTTES handelt. Außerdem müsse er stets mit GOTT ZUM GRUSS beginnen. Aber unsere langjährige Erfahrung hat bewiesen, dass unehrenhafte Geister jeden Meineid schwören.
Je ehrenvoller und charakterfester die Teilnehmer sind, umso besser ist der Anschluss!
34.1. Fragen und Antworten
Frage: (1960) Wie können wir eine mediale Kundgabe als echt erkennen?
AREDOS: GOTT spricht eine klare Sprache, die für den einfachsten Menschen verständlich ist.
GOTT spricht nicht in Symbolen und spricht keine Gelehrtensprache.
Auch die Lichtboten folgen Seinem Beispiel, doch sind Gleichnisse einfacher Art zugelassen.
Frage: Warum machen so viele Wissenschaftler Schwierigkeiten, wenn es um die Anerkennung eines übersinnlichen Phänomens geht?
AREDOS: Wenn Atheisten und Gottzweifler solche Phänomene oder Medien prüfen wollen, so kann man sagen: Der Teufel soll sein Urteil über das Wirken göttlicher Kräfte abgeben. Was ist da zu erwarten? - Fragt ihr einen Mörder, was er von einem ENGEL hält?
Frage: (1972) Wie kommt es, dass Professor Bender, der doch viele Möglichkeiten zur Erforschung hat, immer noch eine animistische Verhaltensweise zeigt?
AREDOS: Erstens möchten diese Wissenschaftler gerne ihren Platz behalten, den sie nur Animisten verdanken. Ihr Auftrag lautet: „Sie sollen den Spiritualisten möglichst beweisen, dass sie unrecht haben und dass sie sich haben täuschen lassen“.
Je mehr sich ein Forscher der Wahrheit nähert, umso näher kommt er auch zwangsläufig zu GOTT. Das ist jedoch nicht im Sinne der Auftraggeber; denn GOTT soll auf keine Weise bewiesen werden.
Wenn die Existenz der Sonne ein absoluter Beweis für die Macht GOTTES wäre, würde man auch die Sonne ableugnen oder eine blödsinnige Erklärung für ihr Vorhandensein erfinden.
Abstreiten oder zerreden kann man selbstverständlich alles, aber ob es geglaubt wird, ist eine andere Sache. Doch wenn die verrücktesten Definierungen von wissenschaftlicher, bzw. akademischer Seite kommen, so tragen sie selbstverständlich ein „Siegel“, das für die Wahrheit sprechen soll.
Frage: Relativ werden die meisten außersinnlichen Botschaften verfälscht. Auch unsere Botschaften sind verfälscht worden; ebenso unsere Medialzeichnungen. Warum kann das Geistige Reich keine Kontrolle über die Botschaften ausüben, die über Medien gegeben werden?
AREDOS: Auch im Geistigen Reich bilden sich Zirkel. In diese Zirkel kommt so leicht keiner herein. Daher sind sie von höherer Warte aus nicht zu kontrollieren. Dazu kommen noch die irdischen Einzelmedien, die keinen Schutz aufzuweisen haben.
Ein Schutz ist immer erforderlich, wenn die Botschaften gut sein sollen!
Aber der Aufbau eines derartigen Schutzes dauert oft jahrelang. Doch das dauert den meisten Medien (manchmal auch den Kreismitgliedern) zu lange.
Frage: Die Kirchenväter warnen vor dem Spiritismus, indem sie verbreiten, dass dieser mit dem Teufel zusammenhängt. Viele Menschen glauben ihnen und sind deshalb auch für den SPIRITUALISMUS unansprechbar. Wie kann man sie besser belehren?
AREDOS: Diese Kirchenväter sind Gefangene ihrer Vorschriften. Sie dürfen keine eigene Meinung haben. Aber ihr Verstand müsste ihnen eigentlich sagen, dass es immer zwei Seiten und zwei Möglichkeiten gibt. Wenn es den Teufel gibt, mit dem man in Berührung kommen kann, so muss es auch GOTT geben, mit dem man ebenfalls in Berührung kommen kann. Wenn es die Dämonen gibt, mit denen sich der Mensch im Diesseits unterhalten kann, so muss es natürlich auch die ENGEL geben, mit denen man sprechen kann.
Natürlich ist es viel leichter, mit dem Teufel in Kontakt zu kommen als mit den Lichtboten. Wenn die Kirchen jedoch schlechte Erfahrungen gemacht haben, so sind sie im SPIRITUALISMUS nicht gut vorangekommen, und das hat natürlich seine Gründe, die wir schon oft dargelegt haben. Es heißt jedoch in der Heiligen Schrift: „Klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Ihr dürft nicht an die falsche Tür anklopfen, wie das die meisten leider tun.
Frage: (1967) Gibt es ein entscheidendes Merkmal, woran man eine echte jenseitige Kommunikation erkennen kann?
AREDOS: Ja, unbedingt. In vielen Fällen handelt es sich um ein Geschwafel oder um religiöse Schwärmereien. Diese bezeichnen wir nicht als echt, auch wenn sie von Jenseitigen stammen. Die wirklich echte Botschaft stammt von autorisierten, das heißt, geschulten Lichtboten aus hohen Sphären.
Diese Botschaften erkennt man sofort an der Lehre, die in ihnen enthalten ist. Botschaften, in denen keine bedeutsame Lehre enthalten ist, sollte man nicht als jenseitig (positiv) bezeichnen.
Bei Trancereden erkennt man die Echtheit ebenfalls an der Lehre, das heißt, an der Belehrung der Erdenmenschen, wie sie sich zu verhalten haben und was sie einmal erwartet.
Aber die Trancereden kennen meisten keinen Punkt hinter einem Satz. Fast alle Sätze sind verschachtelt. Das kommt durch den Geschwindigkeitsunterschied des Denkens zwischen Medium und dem Kommunikator.
Ein Jenseitiger denkt viel, viel schneller als ein Erdenmensch.
35. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1970) (Von Herbert Viktor Speer, im Mai 1970)
Wenn man darüber urteilen soll, ob spiritualistische Kontakte schwer oder leicht herzustellen sind, so muss folgendes darüber gesagt werden: Solche Kontakte sind jedem Menschen möglich. Es kommt auf die Geduld, das Interesse und auf die richtige Schulung an. Vergleichsweise ist es ungefähr so, wie mit dem Radfahren: Ist man erst einmal dahinter gekommen, so nimmt die Sicherheit immer mehr zu.
Viel schwieriger ist es, einen guten, zuverlässigen Kontakt herzustellen.
Noch viel schwieriger ist es, eine Freundschaft mit Jenseitigen aufzubauen.
Was eine solche Freundschaft anbetrifft, so ist sie sehr wichtig und überhaupt für die Wahrheit ausschlaggebend. Eine mit jenseitigen Freunden geschlossene FREUNDSCHAFT kann jahrelang anhalten. Unsere Freundschaft mit unseren Lichtboten besteht schon seit dem Jahre 1952. In allen diesen Jahren waren sie treu, aufrichtig und zuverlässig. Ihre Pünktlichkeit ist vorbildlich. Man muss bedenken, dass das Geistige Reich sehr unterschiedlich ist.
Wir werden von Wesenheiten umgeben, die uns ähnlich sind.
Zwischen dem Diesseits und Jenseits besteht eine Interessengemeinschaft. Treffen wir bei einem Kontakt mit unerwünschten Wesenheiten zusammen, so ist der Fehler zuerst bei uns selbst zu suchen.
Ganz besonders schlimm ist es aber, wenn wir die jenseitigen Wesenheiten beleidigen oder sie nicht ernst nehmen. Einen solchen Spott vertragen sie nicht. Niedere Geister versuchen stets, sich zu rächen. In manchen Fällen gelingt ihnen das auch. Das Irrenhaus kann dann die letzte Station sein.
Hat man Kontakte zu guten Geistern hergestellt, und nimmt man ihre Lehren an, so ist kaum etwas zu befürchten.
Wir haben eine sehr große Praxis aufzuweisen. In über tausend Séancen konnten wir nicht nur die Zirkelteilnehmer studieren, sondern auch die Jenseitigen kennenlernen. Wir haben auch einige Fehler gemacht und auch dementsprechend viele Ansichten korrigieren müssen.
Demnach sieht es folgendermaßen aus:
Ein Zirkel kann noch so gut sein, wird aber unbedingt zurückgeworfen, wenn er Gäste aufnimmt. Auch wenn diese Gäste behaupten, dass sie auf diesem Gebiet alte erfahrene „Hasen“ seien, ändert das die Sache nicht.
Ein Zirkelteilnehmer kann jahrelang an allen Séancen teilgenommen haben und trotzdem hat er nichts gelernt, weil er nicht willens ist, seine Fehler zu bekämpfen. Er bleibt, wie er ist! -
Natürlich kann die eine oder andere Person mit durchgeschleppt werden, aber ein Hemmschuh ist es immer, wenn nicht der ganze Zirkel in Ordnung ist.
Aus diesem Grunde ist es absolut zu verstehen, wenn sich die Zirkel so abschließen, dass sie sich gegen jeden Zutritt einer weiteren Person sperren. Das hat nichts damit zu tun, dass der Zirkel etwas zu verbergen hätte. Es handelt sich nicht um einen Betrug oder um die Ausführung eines abergläubischen Kultes. Es sind reine Sicherheitsmaßnahmen, die ihre Berechtigung haben.
Das führt leider dazu, dass sich alle Gäste, die zu einem Zirkel Daueranschluss suchen, beleidigt oder gekränkt fühlen. In vielen Fällen betiteln sich solche Zirkel als „Geheimloge“ oder „Geheimwissenschaft“. Eigentlich gibt es dabei gar nichts Geheimnisvolles, sondern nur den berechtigten Wunsch, unter sich zu bleiben.
Wir haben erlebt, dass zurückgewiesene Personen nachträglich sehr gehässige Briefe geschrieben haben. Für uns war das der beste Beweis, dass wir richtig gehandelt haben, um unseren Zirkel rein zu halten.  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Do 1 März - 22:28 | |
| 36. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1965) (Von Herbert Viktor Speer, im Februar 1965)
Wir haben immer wieder festgestellt, dass eine ausgesprochene Frömmigkeit der spirituellen Erforschung im Wege steht - ja, gefährlich werden kann. Wir können der geistigen Welt mit Liebe und Achtung begegnen, aber absolutes Frömmigkeitsgebaren stellt für die Geistige Welt eine kultische Übertreibung dar. Die Freundschaft und Aufrichtigkeit stellt der Frömmigkeit gegenüber ein höheres Niveau dar. Es kommt darauf an, was ehrlich gemeint ist.
Weiter haben wir festgestellt, dass CHRISTUS tatsächlich eine führende Rolle im Geistigen Reich hat. Selbstverständlich kann man auch ohne CHRISTUS mit dem Geistigen Reich in Kontakt kommen. Aber führende Geister, die an unserer Entwicklung maßgebend beteiligt sind, kommen aus einer Sphäre, die unbedingt mit CHRISTUS etwas zu tun hat. Das soll jedoch nicht besagen, dass wir nun unseren ganzen Kontakt nur auf CHRISTUS ausrichten sollen.
Es genügt anzuerkennen, dass GOTT einen zuverlässigen Stellvertreter hat, der CHRISTUS heißt und seine Mission hat.
Die sogenannten LICHTBOTEN sind im Geistigen Reich ausgebildete Lehrer, die einem aufgeschlossenen und arbeitswilligen Zirkel zugeteilt werden.
Es hat sich erwiesen, dass die Namen ohne Bedeutung sind, weil nur die LEHRE maßgebend ist.
Wenn sich zum Beispiel ein Erzengel meldet, der seinen Namen nennt, so ist seine Identität absolut unkontrollierbar. Es ist uns bei unseren tausend Séancen nicht einmal vorgekommen, dass sich ein Jenseitiger als Erzengel bei uns gemeldet hat. Man kann die geistigen Lehrer jedoch als Engel ansehen, weil sie den höheren Sphären angehören.
Sehr gefährlich ist die Selbstüberschätzung!
Es gibt Arbeitskreise, die sich sehr leicht täuschen lassen. Diese Medien haben angeblich direkten Kontakt mit CHRISTUS oder einem Erzengel oder in manchen Fällen sogar mit GOTT selbst! Auf Grund unserer jahrelangen, intensiven Forschung auf diesem Gebiet halten wir derartige Behauptungen für unmöglich und sie schaden nur der Wahrheit. Die tieferen Sphären des Geistigen Reiches liegen in Erdnähe. Es ist daher viel leichter, mit den Wesen dieser Sphären in Kontakt zu kommen als mit den Intelligenzen der höheren Bereiche.
Wenn also ein Jenseitiger im Namen CHRISTI auftritt, so will er unbedingt eine außergewöhnliche Rolle spielen. Er will von den Zirkelteilnehmern ernst genommen werden. Das ist höchste Selbsterhebung und ebenso eine Blasphemie. Die meisten Zirkelteilnehmer wissen leider nicht, dass sie mit diesen Jenseitigen gemeinsam diese Blasphemie betreiben. Sie kommen sich außerdem als „Auserwählte“ vor und das schmeichelt ihrem Geltungsbedürfnis; sie kommen sich als sehr gute Menschen vor.
In allen Fällen haben wir stets die Haltung eingenommen, dass wir Schüler sind, die ihre Fehler nicht kennen und der Belehrung bedürfen. Wir sind heute soweit, dass wir das Niveau eines Jenseitigen genau erkennen können. Ein Lichtbote redet nicht im Ton biblischer Verzückung. Er stellt sich genau auf den Ton unserer Fragen ein. Es ist ein Irrtum, wenn man annimmt, dass der Lichtbote allwissend sein muss. Über einen Erdenmenschen kann er nur das aussagen, was er über ihn weiß, und dazu muss er ihn sehr genau kennen. Aus diesem Grunde kann der Lichtbote meistens nur über einen Zirkelteilnehmer urteilen, höchstens noch über dessen Umgang, aber nicht über fernstehende unbekannte Menschen, die er noch nie zu Gesicht bekommen hat.
Der Umgang mit Jenseitigen zeigt deutlich, dass im Geistigen Reich ein großer Kampf zwischen Gut und Böse ausgetragen wird.
Das Jenseits ist auf keinen Fall eine ewige Ruhestätte, sondern eine Welt aus anderem Stoff, aber in ihrem Aufbau der unseren sehr ähnlich. Es gibt dort praktisch alles, was wir hier auf Erden auch haben. Doch wird alles aus dem Willen gestaltet.
36.1. Fragen und Antworten
Frage: Hat der Schutzpatron tatsächlich die Macht, seinen Schützling zu beschützen?
Antwort: In all den Jahren, die ich nun in eurer Welt mitarbeite, habe ich niemanden kennengelernt, der zu mir sagen könnte: „Ja, es sind zwar schöne Lehren, die Du bringst, aber ich habe sie ausprobiert und trotzdem bin ich hungrig, durstig und schutzlos.“ - Nein, ich kenne wirklich keine solche Spiritualisten.
Ich weiß bestimmt, dass die Macht des Geistes da wirken kann, wo vollkommene Treue und Glauben herrscht; aber nicht nur blinder Glaube, sondern der Glaube, der auf gutem Wissen beruht.
Unsere beste Arbeit kann da getan werden, wo Ruhe und Empfänglichkeit vorhanden sind und die Atomsphäre nicht durch Erregungen oder durch Fanatismus gestört wird.
Eine schwierige Aufgabe muss gelöst werden, aber sie kann gelöst werden; denn viele auf dieser Welt haben das bereits bewiesen. Das gilt für euch alle.
Wenn ihr es mir gestattet, kann ich euch führen und kann es verhindern, dass euch ein wirklicher Schaden zugefügt wird. Ohne zu prahlen, darf ich sagen, dass ich euch in all der vergangenen Zeit geleitet und einen gewissen Schutz gewährt habe. Ihr könnt dabei aber viel helfen, wenn ihr eine gute Atmosphäre um euch verbreitet.
Wir können nur arbeiten, wenn ihr uns die Verhältnisse dazu schafft!
Ihr seid unsere Hände, denn unsere eigenen können wir in eurer Welt nicht benutzen. Wir können uns nur durch das ausdrücken, was ihr uns zur Verfügung stellt.
Wir wollen gern mit euch zusammenarbeiten, aber euch nicht befehlen. Keiner wird verdrängt und keiner beherrscht. Keiner kann etwas von uns fordern, denn wir fordern auch nichts von euch, sondern wir lassen euch den freien Willen und die Selbstentscheidung.
Alles, was wir erbitten, ist: Kommt uns auf halbem Wege entgegen, wir werden euch mehr als nur auf halbem Wege entgegeneilen. - Zusammenarbeit ist das Gesetz.
Immer bringen wir dieselbe alte Wahrheit, nur in verschiedenen Formen, damit sie jedem verständlich wird. Die Wahrheit bleibt jedoch immer dieselbe; denn Wahrheit kann nicht verändert werden, denn Wahrheit bleibt Wahrheit.
Noch einen Rat:
Schaut nie zurück! - Bedauern darüber, was sein könnte, ist vergeblich.
Die Aufgaben der Vergangenheit hatten den Samen für das Heute zu säen, sie sollten helfen, den Samen für die Gegenwart auszustreuen, damit er morgen blühen und gedeihen möge. Lebt lieber in der Gegenwart und zieht aus dem gegenwärtigen Leben die Reife und Fülle, die euer sein kann, wenn ihr euch von der Macht, die um und in euch ist, beeinflussen lasst.
Wir wollen euch nicht nur belehren, wie ihr sterben könnt, sondern wie ihr leben sollt!
Wenn ihr ordentlich lebt, werdet ihr auch ordentlich sterben.
Zuerst aber müsst ihr leben!
Frage: Wird Dein Kontakt zu höheren Wesen dadurch unterbrochen, weil Du zu uns kommst?
Antwort: Ja, aber es besteht ein Ausgleich. Ich lerne auch von euch. Ich sehe die Welt durch eure Augen und durch euren Verstand.
Ich habe mich weit von den Quellen meiner Stimulation entfernt, aber ich kann sie wieder erreichen, wenn ich diese Welt, in der ihr lebt, für kurze Zeit verlasse.
Ich bin weder unfehlbar noch allwissend. Aber bis zu einem gewissen Grade kann ich euch das ewige WISSEN, die Wahrheiten, die niemand trüben kann, übermitteln. Auch kann ich euch die strahlenden Ideale des Geistes und die glänzenden Juwelen des Wissens, die über allen irdischen Wert hinausgehen, zeigen.
Es sind ewige Worte, die alle Zeit überdauern.
Nehmt diese Weisheiten an, sie bleiben euch wertvoll - über den Tod hinaus!
37. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1971) (Von Herbert Viktor Speer, im März 1971)
Okkultisten und Spiritualisten sind auf die negativen Wissenschaftler oft sehr böse, weil diese die Erkenntnisse okkulter Art nicht ernst nehmen, aber oft verspotten. Wir stellten daher die Frage, wie sollen wir uns den Wissenschaftlern gegenüber verhalten? Sollen wir sie einfach links liegen lassen? Unser geistiger Lehrer ARGUN antwortete daraufhin: „Das kommt ganz auf den besonderen Fall an.“
Wissenschaftler sind nicht dumm, auch wenn sie dem SPIRITUALISMUS und den Phänomenen des Spiritismus ablehnend gegenüberstehen. Der Wissenschaftler wird auf den Universitäten so geschult und programmiert, dass er mit einem erkannten Objekt umgehen muss. Er muss experimentieren können und zu gleichen Resultaten kommen. Hieraus kann er dann seine Schlussfolgerungen ziehen. Die geistige Intelligenz (Seele) ist im Sinne der Wissenschaft kein Objekt. Selbst bei Materialisationen gehört dieses Objekt immer noch zum Medium, denn die ätherische Substanz zieht sich in den Körper des Mediums zurück.
Übersinnliche Phänomene treten meistens spontan auf, daher ist es sehr schwierig, ein Phänomen zu wiederholen.
Die Gesetzmäßigkeiten des SPIRITUALISMUS sind aber mit der christlichen oder wenigstens theistischen Weltanschauung engstens verbunden. Diese Verbundenheit stört den Wissenschaftler, der bei seinem Testen von vornherein die Absicht hat, nicht das Phänomen zu beweisen, sondern es im Gegenteil - zu entkräften!
Unter diesen Bedingungen ist das Verhältnis zwischen Diesseits und Jenseits so gestört, dass selbst die besten Medien versagen. Medien sind keine Versuchskaninchen, sie sind Mittler zwischen GOTT, seiner Hierarchie und der Erdenmenschheit. Wer nicht auf der richtigen Seite steht, dem ist auch der Erfolg versagt.
Mit dieser Frage hat sich bereits CHRISTUS auseinandergesetzt. In seinem Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus heißt es: „Wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.“ Er sprach zu ihm: „Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.“ Darum ist der bedeutendste Erfolg hauptsächlich dem christlichen SPIRITUALISMUS beschieden.
Wer dieses Gebiet erforschen möchte, der muss sich schon dazu bequemen, sich auf die Forderungen der Geistigen Welt einzustellen. Tut er das nicht, und fordert er nur den Beweis, so öffnet er damit die Tür zur Tiefe, die ihn angreift oder belügt.
Natürlich können wir verstehen, dass die Wissenschaftler sehr skeptisch sein müssen; denn was uns an medialen Botschaften zugesandt wird, spottet jeder Beschreibung. Die negativsten Menschen, die voller Hass und Gemeinheit sind, behaupten mitunter, „göttliche Auserwählte“ zu sein.
Unsere Erfahrungen, die Jahrzehnte lang zurückreichen, haben uns gezeigt, dass es überhaupt keine Auserwählten gibt. Der Mensch hat seine Freiheit und Selbstentscheidung, er kann sich als Medium betätigen, sich darin schulen lassen oder nicht.
Niemals hat GOTT einen Menschen auserwählt. - Aber ein Mensch kann in sich den Drang verspüren, sich dieser Mission zu widmen.
Selbst ein negativer Mensch kann mediale Fähigkeiten besitzen. Meistens wird er dann von der bösen Macht benutzt; aber er kann sich auch den guten Geistern zuwenden und sich bessern.
Auch wenn ein Mensch okkulte Erlebnisse hat, die ihn so beeindrucken, dass er für das Geistige Reich tätig wird, so ist er noch längst kein Auserwählter! - Sofern er das glaubt, vernichtet er alle seine guten Beziehungen zur Geistigen Welt und bleibt nur noch ein Werkzeug des Widersachers.
38. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1969) (Von Herbert Viktor Speer, im August 1969)
Die Frage der Sicherheit spielt bei den Séancen eine bedeutende Rolle. Es gibt Zirkel, die auf große Namen besonderen Wert legen. Diese anspruchsvollen Teilnehmer sind mit einfachen Ordensnamen nicht zufrieden; sie wollen mit Jesus Christus oder mit einem Erzengel sprechen. Andere legen Wert auf große Namen, wie zum Beispiel Napoleon, Einstein und andere. Das ist eine wahre Wonne für die sogenannten Foppgeister, die es sehr geschickt verstehen, sich als die Gewünschten auszugeben. Eine Kontrolle gibt es nicht, wenn Fanatismus und Eitelkeit eine solche glatt verhindern. Alle wirklich guten Zirkel haben daher auf derartige zweifelhafte Kontakte verzichtet.
Es ist völlig egal, mit welchem Namen sich ein Jenseitiger meldet. Wichtig ist und bleibt die Botschaft selbst. Diese Botschaften müssen in ihrer Nächstenliebe stets gleich bleiben! Frommes Gefasel oder unlogische, phantasievolle Versprechungen beweisen, dass es sich um niedere Geister handelt. In vielen Fällen gibt es Jenseitige, die sich geradezu aufdrängen, ihre Botschaften an den Mann zu bringen, aber sie zeigen zu deutlich, dass sie noch sehr dogmatisch sind.
Die wichtigste Kontrolle besteht in der jahrelangen Erfahrung und Zusammenarbeit mit den jenseitigen Lehrern.
Auch das Medium ist von großer Bedeutung!
Erfahrungsgemäß ist ein Medium umso besser, je weniger Jenseitige es benutzen können. Unsere Medien haben ihren speziellen Führer mit dem sie jahrelang korrespondieren. Es ist unmöglich, dass ein anderer Führer mit dem Medium schreiben kann. ARGUN schrieb zum Beispiel sehr gut mit dem Medium Monika, aber es war unmöglich, dass er mit einem anderen Medium schreiben konnte. So ist es zu verstehen, dass der Geistführer ELIAS mit dem Medium Uwe Speer schreibt, während Monika Speer mit ihm versagt.
Der einmal aufgebaute Schutz kann nicht so leicht zerstört werden. Würde sich ein fremder Geist einschmuggeln, so würde die ganze Séance sofort durch diese Störung zusammenbrechen. Das Medium ist so hochsensibel und so erfahren, dass sich sofort eine Art von Allergie einstellen würde. Das alles ist jedoch eine Sache, die auf jahrelanger erfolgreicher Praxis beruht.
Für jene Botschaften, die wir mit einem Namen versehen, besteht volle Garantie für ihre Echtheit; denn sie sind auch noch durch viele andere Merkmale gekennzeichnet. Kommunikationen, die wir nur mit „Antwort“ bezeichnen, stammen von hervorragenden Geistführern weltberühmter Zirkel, die mit uns auf einer Linie liegen. Wer aber glaubt, dass ein fremder Geist den Schutz durchbrechen kann, um sich des Mediums zu bemächtigen, ist im Irrtum. Die Zusammenarbeit zwischen Geist und Medium ist eine so komplizierte Sache, dass das Medium sofort Kenntnis davon erhält.
Ganz anders liegt der Fall, wenn ein Zirkel von vornherein einen falschen Anschluss hat und sich an diesem festhält. In solchen Fällen ist es fast unmöglich, aus diesem Teufelskreis herauszufinden. Es gibt unvorstellbar viele Zirkel, die wild drauflos arbeiten. Für diese Zirkelteilnehmer ist das Sensationelle ausschlaggebend; sie wissen nicht einmal, dass sie sich einer Blasphemie hingeben.
Einige Okkultisten haben die Behauptung aufgestellt, dass es eine sehr sichere Kontrolle gibt, indem man den Geist schwören lässt, dass er im Sinne GOTTES handelt. Außerdem müsse er stets mit GOTT ZUM GRUSS beginnen. Aber unsere langjährige Erfahrung hat bewiesen, dass unehrenhafte Geister jeden Meineid schwören.
Je ehrenvoller und charakterfester die Teilnehmer sind, umso besser ist der Anschluss!
38.1. Fragen und Antworten
Frage: (1960) Wie können wir eine mediale Kundgabe als echt erkennen?
AREDOS: GOTT spricht eine klare Sprache, die für den einfachsten Menschen verständlich ist.
GOTT spricht nicht in Symbolen und spricht keine Gelehrtensprache.
Auch die Lichtboten folgen Seinem Beispiel, doch sind Gleichnisse einfacher Art zugelassen.
Frage: Warum machen so viele Wissenschaftler Schwierigkeiten, wenn es um die Anerkennung eines übersinnlichen Phänomens geht?
AREDOS: Wenn Atheisten und Gottzweifler solche Phänomene oder Medien prüfen wollen, so kann man sagen: Der Teufel soll sein Urteil über das Wirken göttlicher Kräfte abgeben. Was ist da zu erwarten? - Fragt ihr einen Mörder, was er von einem ENGEL hält?
Frage: (1972) Wie kommt es, dass Professor Bender, der doch viele Möglichkeiten zur Erforschung hat, immer noch eine animistische Verhaltensweise zeigt?
AREDOS: Erstens möchten diese Wissenschaftler gerne ihren Platz behalten, den sie nur Animisten verdanken. Ihr Auftrag lautet: „Sie sollen den Spiritualisten möglichst beweisen, dass sie unrecht haben und dass sie sich haben täuschen lassen“.
Je mehr sich ein Forscher der Wahrheit nähert, umso näher kommt er auch zwangsläufig zu GOTT. Das ist jedoch nicht im Sinne der Auftraggeber; denn GOTT soll auf keine Weise bewiesen werden.
Wenn die Existenz der Sonne ein absoluter Beweis für die Macht GOTTES wäre, würde man auch die Sonne ableugnen oder eine blödsinnige Erklärung für ihr Vorhandensein erfinden.
Abstreiten oder zerreden kann man selbstverständlich alles, aber ob es geglaubt wird, ist eine andere Sache. Doch wenn die verrücktesten Definierungen von wissenschaftlicher, bzw. akademischer Seite kommen, so tragen sie selbstverständlich ein „Siegel“, das für die Wahrheit sprechen soll.
Frage: Relativ werden die meisten außersinnlichen Botschaften verfälscht. Auch unsere Botschaften sind verfälscht worden; ebenso unsere Medialzeichnungen. Warum kann das Geistige Reich keine Kontrolle über die Botschaften ausüben, die über Medien gegeben werden?
AREDOS: Auch im Geistigen Reich bilden sich Zirkel. In diese Zirkel kommt so leicht keiner herein. Daher sind sie von höherer Warte aus nicht zu kontrollieren. Dazu kommen noch die irdischen Einzelmedien, die keinen Schutz aufzuweisen haben.
Ein Schutz ist immer erforderlich, wenn die Botschaften gut sein sollen!
Aber der Aufbau eines derartigen Schutzes dauert oft jahrelang. Doch das dauert den meisten Medien (manchmal auch den Kreismitgliedern) zu lange.
Frage: Die Kirchenväter warnen vor dem Spiritismus, indem sie verbreiten, dass dieser mit dem Teufel zusammenhängt. Viele Menschen glauben ihnen und sind deshalb auch für den SPIRITUALISMUS unansprechbar. Wie kann man sie besser belehren?
AREDOS: Diese Kirchenväter sind Gefangene ihrer Vorschriften. Sie dürfen keine eigene Meinung haben. Aber ihr Verstand müsste ihnen eigentlich sagen, dass es immer zwei Seiten und zwei Möglichkeiten gibt. Wenn es den Teufel gibt, mit dem man in Berührung kommen kann, so muss es auch GOTT geben, mit dem man ebenfalls in Berührung kommen kann. Wenn es die Dämonen gibt, mit denen sich der Mensch im Diesseits unterhalten kann, so muss es natürlich auch die ENGEL geben, mit denen man sprechen kann.
Natürlich ist es viel leichter, mit dem Teufel in Kontakt zu kommen als mit den Lichtboten. Wenn die Kirchen jedoch schlechte Erfahrungen gemacht haben, so sind sie im SPIRITUALISMUS nicht gut vorangekommen, und das hat natürlich seine Gründe, die wir schon oft dargelegt haben. Es heißt jedoch in der Heiligen Schrift: „Klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Ihr dürft nicht an die falsche Tür anklopfen, wie das die meisten leider tun.
Frage: (1967) Gibt es ein entscheidendes Merkmal, woran man eine echte jenseitige Kommunikation erkennen kann?
AREDOS: Ja, unbedingt. In vielen Fällen handelt es sich um ein Geschwafel oder um religiöse Schwärmereien. Diese bezeichnen wir nicht als echt, auch wenn sie von Jenseitigen stammen. Die wirklich echte Botschaft stammt von autorisierten, das heißt, geschulten Lichtboten aus hohen Sphären.
Diese Botschaften erkennt man sofort an der Lehre, die in ihnen enthalten ist. Botschaften, in denen keine bedeutsame Lehre enthalten ist, sollte man nicht als jenseitig (positiv) bezeichnen.
Bei Trancereden erkennt man die Echtheit ebenfalls an der Lehre, das heißt, an der Belehrung der Erdenmenschen, wie sie sich zu verhalten haben und was sie einmal erwartet.
Aber die Trancereden kennen meisten keinen Punkt hinter einem Satz. Fast alle Sätze sind verschachtelt. Das kommt durch den Geschwindigkeitsunterschied des Denkens zwischen Medium und dem Kommunikator.
Ein Jenseitiger denkt viel, viel schneller als ein Erdenmensch.
 Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Fr 2 März - 22:48 | |
| 39. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1970) (Von Herbert Viktor Speer, im Mai 1970)
Wenn man darüber urteilen soll, ob spiritualistische Kontakte schwer oder leicht herzustellen sind, so muss folgendes darüber gesagt werden: Solche Kontakte sind jedem Menschen möglich. Es kommt auf die Geduld, das Interesse und auf die richtige Schulung an. Vergleichsweise ist es ungefähr so, wie mit dem Radfahren: Ist man erst einmal dahinter gekommen, so nimmt die Sicherheit immer mehr zu.
Viel schwieriger ist es, einen guten, zuverlässigen Kontakt herzustellen.
Noch viel schwieriger ist es, eine Freundschaft mit Jenseitigen aufzubauen.
Was eine solche Freundschaft anbetrifft, so ist sie sehr wichtig und überhaupt für die Wahrheit ausschlaggebend. Eine mit jenseitigen Freunden geschlossene FREUNDSCHAFT kann jahrelang anhalten. Unsere Freundschaft mit unseren Lichtboten besteht schon seit dem Jahre 1952. In allen diesen Jahren waren sie treu, aufrichtig und zuverlässig. Ihre Pünktlichkeit ist vorbildlich. Man muss bedenken, dass das Geistige Reich sehr unterschiedlich ist.
Wir werden von Wesenheiten umgeben, die uns ähnlich sind.
Zwischen dem Diesseits und Jenseits besteht eine Interessengemeinschaft. Treffen wir bei einem Kontakt mit unerwünschten Wesenheiten zusammen, so ist der Fehler zuerst bei uns selbst zu suchen.
Ganz besonders schlimm ist es aber, wenn wir die jenseitigen Wesenheiten beleidigen oder sie nicht ernst nehmen. Einen solchen Spott vertragen sie nicht. Niedere Geister versuchen stets, sich zu rächen. In manchen Fällen gelingt ihnen das auch. Das Irrenhaus kann dann die letzte Station sein.
Hat man Kontakte zu guten Geistern hergestellt, und nimmt man ihre Lehren an, so ist kaum etwas zu befürchten.
Wir haben eine sehr große Praxis aufzuweisen. In über tausend Séancen konnten wir nicht nur die Zirkelteilnehmer studieren, sondern auch die Jenseitigen kennenlernen. Wir haben auch einige Fehler gemacht und auch dementsprechend viele Ansichten korrigieren müssen.
Demnach sieht es folgendermaßen aus:
Ein Zirkel kann noch so gut sein, wird aber unbedingt zurückgeworfen, wenn er Gäste aufnimmt. Auch wenn diese Gäste behaupten, dass sie auf diesem Gebiet alte erfahrene „Hasen“ seien, ändert das die Sache nicht.
Ein Zirkelteilnehmer kann jahrelang an allen Séancen teilgenommen haben und trotzdem hat er nichts gelernt, weil er nicht willens ist, seine Fehler zu bekämpfen. Er bleibt, wie er ist! -
Natürlich kann die eine oder andere Person mit durchgeschleppt werden, aber ein Hemmschuh ist es immer, wenn nicht der ganze Zirkel in Ordnung ist.
Aus diesem Grunde ist es absolut zu verstehen, wenn sich die Zirkel so abschließen, dass sie sich gegen jeden Zutritt einer weiteren Person sperren. Das hat nichts damit zu tun, dass der Zirkel etwas zu verbergen hätte. Es handelt sich nicht um einen Betrug oder um die Ausführung eines abergläubischen Kultes. Es sind reine Sicherheitsmaßnahmen, die ihre Berechtigung haben.
Das führt leider dazu, dass sich alle Gäste, die zu einem Zirkel Daueranschluss suchen, beleidigt oder gekränkt fühlen. In vielen Fällen betiteln sich solche Zirkel als „Geheimloge“ oder „Geheimwissenschaft“. Eigentlich gibt es dabei gar nichts Geheimnisvolles, sondern nur den berechtigten Wunsch, unter sich zu bleiben.
Wir haben erlebt, dass zurückgewiesene Personen nachträglich sehr gehässige Briefe geschrieben haben. Für uns war das der beste Beweis, dass wir richtig gehandelt haben, um unseren Zirkel rein zu halten.
40. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1974) (Von Herbert Viktor Speer, im August 1974)
Der SPIRITUALISMUS ist weiter verbreitet als die meisten Menschen ahnen. Fast in allen Ländern der Erde gibt es Gruppen, die spirituelle Kontakte anstreben. Leider werden aber viele Fehler gemacht, so dass die Resultate oft sehr bescheidener Art sind. Es gibt jedoch international erarbeitete Richtlinien, die allgemeine Gültigkeit haben.
Es folgt eine jenseitige Anweisung, wie man eine Gruppe bildet:
Ihr müsst vernünftige und ausgeglichene Menschen zusammenholen, die die Absicht haben, in wissenschaftlicher Weise zu experimentieren und die nicht in Sentimentalitäten versinken oder die ganze Sache als ein Spiel ansehen. Es wird sich herausstellen, dass eine Gruppe, die je zur Hälfte aus Frauen und Männern besteht, bessere Resultate hervorbringt, als eine, die nur aus Frauen oder nur aus Männern besteht.
Haltet stürmische Enthusiasten fern, die nicht die nötige Ruhe aufbringen, die für gute Experimente notwendig ist.
Haltet euch Egoisten fern, die mit nichts beschäftigt sind, als mit ihren eigenen Angelegenheiten und die sofort unzufrieden sind, wenn sie keine persönlichen Botschaften bekommen. Diese Leute verderben die Sitzungen!
Eure Gruppen sollten aus Leuten zusammengesetzt sein, die uneigennützig eingestellt sind und in den Experimenten nur das sehen, was von Wert für die Allgemeinheit ist, und nicht das, was ihnen persönliche Befriedigung gibt!
Wenn eine Gruppe gebildet ist, muss zunächst Zeit und Ort des Zusammentreffens festgelegt werden, so weit wie möglich sollte der Ort des Zusammentreffens in gesunder Umgebung liegen und die Sitzungen sollten regelmäßig stattfinden.
Niemand sollte die Erlaubnis erhalten, den Raum zu betreten, wenn die Sitzung im Gange ist.
Bevor die Sitzung beginnt, müsst ihr alle persönliche Voreingenommenheit ablegen. Wenn eure Seele nicht in Ruhe ist, stört ihr die Vorgänge.
Ihr müsst stillschweigend beobachten und so wenig private Unterhaltungen führen, wie möglich, da dies die Geister hemmt.
In Frankreich werden die Sitzungen oft durch euer unruhiges Temperament gestört, während in England gute Resultate zustande kommen, weil man ernsthaft an die Sache herangeht. Außerdem respektieren die Engländer unbedingt die Autorität des geistigen Führers der Gruppe und befolgen die Regeln, die im allgemeinen Interesse aufgestellt worden sind.
Aber ihr Deutschen widmet den Regeln keine Aufmerksamkeit, euch fehlt der Geist der Übereinstimmung, und ihr vergeudet mit Diskussionen die Zeit, die ihr besser regelmäßigen und sorgfältigen Experimenten widmen würdet. Rasch entschlossen geht ihr zu Sitzungen, seid aber leicht entmutigt und behandelt dann die Sache als Spaß oder gebt eure Anstrengungen auf. In dieser Weise nützen die besten Medien nichts.
Im Allgemeinen hat man das Gefühl, dass Mediumismus eine Gabe sei und dass die Besitzer dieser Gabe anderen Menschen ihre Kräfte ohne Bezahlung zur Verfügung stellen sollten. Man sollte jedoch in Betracht ziehen, dass die Medien durch Ausübung ihrer Tätigkeit von anderen Erwerbsmöglichkeiten abgehalten werden. Daher erscheint es nur gerecht und natürlich, wenn man sie bezahlt. Beredsamkeit ist auch eine Gabe, und doch bezahlt ihr eure Rechtsanwälte. Eine schöne Stimme ist eine Gabe, und ihr bezahlt den Sänger. Die Begabung eines Künstlers und die Geschicklichkeit des Handwerkers sind ebenfalls Gaben. Was passiert, wenn das Medium bezahlt wird und der Erfolg bleibt aus? - Ihr müsst auch einen Prozess bezahlen, den ihr verliert.
40.1. Fragen und Antworten
Frage: (1972) Warum werden selbst demütige Medien von Foppgeistern belogen?
AREDOS: Wer vor der Öffentlichkeit seine Demut beteuert, der ist unvorstellbar eitel und geltungsbedürftig. Er will von der Öffentlichkeit anerkannt und gelobt werden. Seine angebliche Demut ist leider nur ein Mäntelchen, das seine große Sünde knapp verdeckt. Doch die jenseitige Welt sieht alles! Bekanntlich sind solche Demutsapostel in der Lage zu hungern, um durch diese Schauspielerei noch größeren Eindruck zu machen.
Die Lügengeister kennen diese Schwächen und reden diese Medien mit Schmeicheleien an, zum Beispiel: „Mein liebes von GOTT auserwähltes Kind!“ - Sofort fallen sie auf diese Anrede herein und steigern sich in eine Halleluja-Euphorie und anschließend glauben sie den größten Unsinn, wenn er nur gut klingt und recht fromme Phrasen enthält.
Darum sind gute Medien selten; denn ein brauchbares Medium behält seinen kühlen und sachlichen Verstand. Es ist daher unbedingt erforderlich, dass ein solches Medium einen guten Betreuer hat, nämlich einen erfahrenen Zirkelleiter, der das Medium vor Fehlentwicklungen schützt und darauf achtet, dass es nicht in einen Kreis übler Geister gezogen wird.
Gute Botschaften enthalten nur sehr wenig Frömmigkeit; sie sind aber sachlich und aufschlussreich. Aber leider gibt es sehr viele Leute, die nur auf fromme Worte hören, während sie jede Sachlichkeit stört. Diese Menschen sind von der Kirche her so programmiert, dass es wahrlich besser für sie ist, wenn sie sich an die Bibel halten, auch wenn sie nicht ganz stimmt.
Am schlimmsten ist die falsche Vorstellung von GOTT, der auch die Wissenschaft zum Opfer fällt.
Wenn von GOTT die Rede ist, so müsst ihr euch dazu erziehen, dass ihr GOTT nicht als eine einzelne Person betrachtet, die alles weiß und alles sieht. Für euch ist GOTT eine unvorstellbare Organisation von Mitarbeitern. Auch die irdische Menschheit gehört dazu; sie ist ebenfalls ein Teil GOTTES.
Wenn ihr also ein Gebet an GOTT richtet, so hört GOTT dieses Gebet nicht, weil ER ganz andere viel wichtigere Aufgaben zu erfüllen hat. Aber euer Schutzpatron, jener Engel, der hört euch, auch wenn es sich nur um eure Gedanken handelt. Er kann sich mit anderen Mitarbeitern in Verbindung setzen, um zu beraten, was geschehen kann. Aber oft verhindert der Widersacher GOTTES jede Hilfe.
Außerdem ist die Geistige Welt nicht für materielle Sorgen zuständig, denn dieser Sektor gehört zur irdischen Menschheit. Wie ich schon sagte: Auch die Erdenmenschheit ist ein Teil GOTTES und sie hat ihre Aufgaben.
Ihr werdet nun antworten, dass innerhalb dieser göttlichen Menschheit geradezu gottfeindliche Elemente sind, die das Chaos anstreben. Hierzu will ich erwähnen, dass das den Ursprung der Menschheit nicht verändern kann. Viele Menschen sind gefallen, teils wurden sie verführt oder negativ beeinflusst oder zum Unrecht gezwungen. Aber der Weg zu GOTT ist nicht versperrt; er ist für jeden Menschen, für jede Seele gangbar. Doch es ist die Frage der Zeit. Aber da der Mensch oft ins Erdenleben zurückkehrt, bis er den richtigen Weg gefunden hat und ihn auch benutzt, spielt das keine Rolle.
Ihr könnt eure Reinkarnation verkürzen, wenn ihr nur wollt.
Doch wer sich negativ verhält und es auch bleiben will, der sinkt tiefer; er wird zwangsweise reinkarniert und fängt seine Schulung in der untersten Klasse von neuem an. Leider glauben die negativen Menschen, dass mit ihrem Sterben alles zu Ende ist. Daher ihr Sprichwort: „Nach mir kann die Sintflut kommen.“
Frage: (1963) Es gibt viele Fälle, wo auch Jenseitige die Reinkarnation ablehnen. Wie ist das möglich, wenn sie eine feststehende Tatsache ist?
AREDOS: Auch die Jenseitigen sind Menschen, die eine eigene Meinung haben. Jene, welche die Reinkarnation ablehnen, haben noch keine Einblicke in dieses Geschehen gehabt. Da sie darüber nicht genau unterrichtet sind, so glauben sie nicht daran. Auch im Jenseits glaubt man an das, was man für richtig hält, ob es wahr ist oder nicht.
Frage: Dann kann es doch möglich sein, dass wir auch manchem Irrtum unterliegen. Welche Garantie haben wir dafür, dass alle Antworten aus dem Geistigen Reich auch wirklich richtig sind?
AREDOS: Die Antworten, welche durch unsere Gruppe an euch weitergeleitet werden, sind niemals die Meinung eines einzigen, sondern das Ergebnis vieler Erfahrungen und Belehrungen aus höherer Ebene.
Es kann allerdings auch einmal ein Irrtum vorkommen, aber das ist nur ganz selten der Fall. Wir sind immer bemüht, solche Irrtümer zu berichtigen, wenn nicht sehr starke Vorurteile eurerseits dagegenstehen. Sofern ihr jedoch aufgeschlossen bleibt wie bisher, wird auch jeder Irrtum entsprechend seine Berichtigung finden.
Frage: Wir erhalten oft Kundgaben von Medien und Zirkeln, die für uns geradezu haarsträubend sind. Warum kann das Geistige Reich hier nichts berichtigen?
AREDOS: Diese Kundgaben sind das Übel, das der größten Religion anhängt, die im Universum gültig ist.
Aber bedenkt, dass sich Seelen kundtun, die genau so fanatisch und dumm sind, wie ihre Medien und Zirkelmitglieder.
Es handelt sich meistens um einen großen Geltungswahn angeblich Auserwählter, die sich maßlos selbst überschätzen. Ihnen fehlt die Logik echter Bescheidenheit.
Frage: Wie kann man an einer jenseitigen Kommunikation am besten erkennen, ob sie wahr oder unwahr ist?
AREDOS: Selbstverständlich mit eurer Logik. Aber auch die Logik braucht Erfahrung und Schulung. Das ist der Zweck unserer Belehrungen. Ihr habt bereits viel von uns gelernt; denn ihr sagt selbst, dass ihr manche Kommunikation aus anderen Quellen haarsträubend findet - also könnt ihr bereits urteilen!
Frage: Gibt es Richtlinien für weniger fortgeschrittene Wahrheitssucher?
AREDOS: Ihr müsst euch folgendes gut merken:
Die Dämonie kündigt niemals ein Unglück an, sondern handelt überraschend. Angekündigtes Unglück ist immer eine Lüge. Das göttliche Reich plant überhaupt kein Unglück für die Menschheit und kann deshalb auch keines ankündigen.
GOTT und sein Reich strafen niemals durch Katastrophen, bei denen Menschen zu Schaden kommen. GOTTES Strafen sind ganz anders, sie läutern den Menschen, auch wenn es seelisch weh tut.
Wenn eine Kommunikation aus dem Geistigen Reich eine Drohung enthält, ist sie nicht wahr. Doch wenn eine Mahnung an die Menschen ergeht, da die Menschen durch ihr Verhalten ein selbstverschuldetes Unglück heraufbeschwören, so ist diese Mahnung, wenn sie in Liebe geschieht, wahr.
41. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1974) (Von Herbert Viktor Speer, im Februar 1974)
Geistige Reich gehört mit zu unser aller Leben. Das Geistige Reich ist kein Schlafland, sondern wird bewusst erlebt und bietet superlative Möglichkeiten, die jede Phantasie übersteigen.
Um sich Kunde und Orientierung über diese Regionen des Geistes zu verschaffen, gibt es nur die Möglichkeit der spirituellen Kontaktaufnahme.
Leider sind bisher in den meisten Fällen sehr große Fehler gemacht worden, so dass viele mediale Zirkel und Einzelmedien missbraucht worden sind. Dieser Missbrauch geschieht nicht nur durch Fehler, der Zirkelteilnehmer, sondern auch durch die Mitwirkung jenseitiger Gedankenträger (Geistwesen). Es gibt auch heute noch berühmte Medien, die jahrelang hervorragende Botschaften übermittelt haben, aber ohne dass es bemerkt wurde, später einen Unsinn zustande bringen, der als bare Münze hingenommen wird.
Ganz besonders trifft das zu, wenn die Leiter oder Zirkelteilnehmer nicht an sich selbst arbeiten, sondern nur das Wissen, bzw. die Botschaften aufnehmen, in dem Glauben, dass sie nur für andere gültig seien.
Ein einziges Zirkelmitglied kann auf diese Weise die ganze mediale Arbeit sabotieren! Für solche Fälle ist es wichtig, dass der Versager möglichst erkannt und rechtzeitig aus dem Zirkel entfernt wird, bevor unselige Geister die Führung verdrängen und sich selbst als die ehemaligen Führer ausgeben. Ein einziges Zirkelmitglied kann eine jahrzehntelange Arbeit in einem Augenblick zerstören, und der Schaden ist nicht wieder gut zumachen.
Wenn der Geist, der sich kundtun will, wünscht, gewisse Tatsachen komplizierter Natur zu erklären, so zum Beispiel die spirituelle Verfassung des Menschen, und wenn er wünscht, Ideen zu entwickeln, die von den Menschen nicht allgemein geglaubt werden, so muss er fast unübersteigbare Schwierigkeiten überwinden, und die Botschaft wird dadurch ungenügend übermittelt und verzerrt.
Was den Stil betrifft, so wird der größte Dichter nur banale Wortzusammenstellungen durch ein Medium ohne Kultur hindurch bekommen!
Ein jenseitiger Führergeist berichtete darüber:
„Wir haben schreckliche Hindernisse zu überwinden, wenn wir einen fremden Körper als Mittler benutzen müssen, zum Beispiel, wenn das Medium in Trance ist. Sehr oft kommt es vor, dass wir einige unserer wertvollen Fähigkeiten teilweise einbüßen, und es verursacht uns Qualen, wenn wir versuchen, eine Idee auszudrücken, die wir in der Art, wie sie das Medium wiedergibt, später nicht erkennen können. - Der Geist ist behindert, wenn der physische Körper stört.“
Nehmen wir an, dass ein Zirkelteilnehmer den Botschaften des Führergeistes widerspricht, so stört er damit derartig den ganzen Kontakt, dass die auf der Lauer liegenden bösen oder kranken Gedankenträger sofort die Führung in die Hand bekommen, weil das Gesetz der Harmonie missachtet worden ist.
Ein anderer Fall: Nehmen wir an, dass ein Medium sehr kirchendogmatisch erzogen und beeinflusst worden ist und über den Führergeist eine Botschaft erhält, die mit dem eingepaukten Kirchendogma nicht übereinstimmt, so bildet das ein Hindernis, das nicht zu überwinden ist.
Wenn zum Beispiel ein Medium nicht an die Existenz der UFOs glaubt, so kann der Führergeist diese Einstellung des Mediums nicht ausschalten, und es wird eine Botschaft zustande kommen, die das Merkmal des Mediums trägt.
Nur die größte Aufgeschlossenheit des Mediums garantiert die Echtheit der Gedankenträger, die eine Botschaft übermitteln.
Darum darf ein gutes Medium niemals selbst eine Frage stellen, noch von der Frage bewusste Kenntnis nehmen oder darüber nachdenken.
Eine gute Zirkelarbeit ist sehr schwer, denn der Zirkel muss sich eine Sphäre schaffen. Wenn er keine gute Sphäre um sich bildet, wird er nach allen Regeln der Bosheit belogen. Doch wenn es einem Zirkel gelingt, sich eine gute Sphäre aufzubauen, so empfängt er auch gute Botschaften.
Ein Medium - auch wenn es gut ist - kann im Alleingang kaum an eine höhere Verbindung gelangen. Solche Medien werden mit Schmeicheleien, wie zum Beispiel „gutes Menschenkind“, - „auserwähltes Werkzeug des Herrn“ usw. auf den Leim geführt.
Die Eigenliebe und das Geltungsbedürfnis sind fast unüberwindliche Hindernisse im spirituellen Kontakt.
Eine Arbeitsgruppe muss sehr viel lernen, um eine Kontrolle zu erreichen. Die Wahrheit wird vom Widersacher angegriffen und die Lüge als „hohe Wahrheit“ propagiert.
Nur durch eine jahrelange Erfahrung und durch gute Teamarbeit einer ausgewählten Gruppe ist es möglich, eine gute Kontrolle zu bekommen. Dadurch entsteht eine Sperrzone für negative Seelen. Wenn dieser unsichtbare Schutz wirksam geworden ist, beherrschen friedvolle Gedanken, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, kurzum Harmonie, den Zirkel.
Frommes Getue hat keinen Sinn.
Ehrfurcht ist allerdings etwas anderes!  Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | Peter Dem Licht verpflichtet

Anzahl der Beiträge: 740 Anmeldedatum: 21.02.11
 | Thema: Re: Unsichtbare Wahrheit Sa 3 März - 22:51 | |
| 42. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1975) (Von Herbert Viktor Speer, im August 1975)
Sobald eine Gruppe versucht, sich mit jenseitigen Intelligenzen in Verbindung zu setzen, zeigen sich sofort zwei gewaltige Kräfte, die unmissverständlich einen gegenseitigen Kampf ausfechten. Sofort sind die Kräfte GUT und Böse auf dem Plan. Da jedoch das Böse sich oft sehr geschickt tarnt, so fallen viele Gruppen und Medien darauf herein und werden zum Opfer der Dämonie.
Aber gerade die niederen Kräfte beweisen, dass es nicht nur einen „Himmel“ sondern auch eine „Hölle“ gibt!
Neulinge auf diesem Gebiet möchten fast immer mit ihren verstorbenen Verwandten und Freunden in Kontakt kommen. Das ist jedoch jene Totenbefragung, vor der gewarnt wird! Es ist nicht der Weg, vorwärts zu kommen. Die Totenbefragung sollte tatsächlich ganz unterlassen werden. Wenn ein guter Kontakt hergestellt ist, so kann es vorkommen, dass sich jenseitige Freunde kurz von selbst melden. Herbeirufen sollte man sie nicht!
Jenseitige Führungsgeister sind keine Auskunftgeber für Diebstähle oder für Fortuna.
Die besten Resultate werden erzielt, wenn sich die Fragen auf das Allgemeinwohl der Menschheit beziehen!
Der Dienst an der Menschheit ist jene Aufgabe, die von guten Geistern immer begrüßt wird und hier ist auch ein positives Interesse da, so dass man mit Unterstützung rechnen kann.
Die Jenseitskontakte sollten nur zweimal im Monat erfolgen.
43. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1974) (Von Herbert Viktor Speer, im Dezember 1974)
Bei der Erforschung des Geistigen Reiches sind wir, ohne es zu wollen, mit Außerirdischen in Kontakt gekommen. Man hat uns gefragt, auch von wissenschaftlicher Seite, wie ein solcher Kontakt zustande kommt. Noch nie haben wir einen Außerirdischen gesehen. Wir bekamen allerdings ein paar Zeichenportraits, die durch das Medium zustande kamen. Ebenso erhielten wir Texte, die uns mit den Außerirdischen bekannt machten. Diese Texte werden uns vom geistigen Führer, mit dem wir laufend in Verbindung stehen, übermittelt.
Der Vorgang ist folgender:
Während einer spirituellen Séance erklärt sich der jenseitige FÜHRERGEIST, der mit dem Medium schreibt, bereit, für die SANTINER den Dolmetscher zu machen. Er empfängt telepathisch die außerirdischen Botschaften, setzt sie in unsere Sprache um und schreibt sie mit der Hand auf einem kinetischen Wege auf. der Führergeist sagte uns: „Es ist ein Gefühl, als wenn ich selbst am Tisch sitze und mit meiner Hand schreibe.“
Wir haben mit dem Medium Tests durchgeführt und festgestellt, dass die Schrift- und Zeichenzüge sehr genau sind. Natürlich sind die Botschaften der SANTINER außerordentlich wichtig und oft sogar sensationell. In vielen Broschüren haben wir diese SANTINER-Botschaften veröffentlicht, sie wurden teilweise in andere Weltsprachen übersetzt. Die Kontakte mit den Besatzungen der UFOs sind demnach absolut spirituell. Wenn man jedoch vom Spirituellen keine Ahnung hat oder daran zweifelt, gibt es keine Erklärung. Wir wissen auf diesem Wege jedoch, dass es ein Jenseits gibt und dass es auch Menschen von anderen Sternen gibt, die sich für uns interessieren. Stoff dazu geben wir ihnen genug!
Das Medium arbeitet in dieser Weise nicht hauptberuflich. Das Medium arbeitete die ganzen 22 Jahre in verantwortlicher Position in einem sehr lebhaften Betrieb, der mit der Technik zu tun hat. Der mediale Dienst an der Menschheit und WAHRHEIT war ehrenamtlich, also absolut freiwillig.
Nun gibt es aber viele Zirkel, die nicht merken, dass sie laufend gefoppt werden. Das liegt hauptsächlich an der Verhaltensweise der Zirkelmitglieder, die nicht ehrlich genug sind, sich ernsthaft mit der Wahrheit zu befassen. Persönliche Interessen stehen im Vordergrund, oder es handelt sich um eine fromme Schwärmerei. Man kann es den Zirkeln nicht verübeln, wenn sie aus ihrer Medialarbeit eine „Geheimloge“ machen. Je besser und entwickelter die Teilnehmer sind, umso besser wird die Verbindung mit den geistigen Sphären.
Auch bei der Tonbandstimmenforschung ist es unbedingt erforderlich zu wissen, wie man mit dem Jenseits umgehen muss. Gute Kontakte sind nur möglich, wenn Harmonie und Liebe regieren. Auch müssen die Jenseitigen davon überzeugt sein, dass der Wille zur Nächstenliebe echt ist.
Wenn sehr viele Personen in einem Zirkel sind, sinkt die Kapazität. Etwa sechs bis sieben Personen genügen vollauf. - Der Zirkel kann sogar noch kleiner sein, wenn er eingearbeitet ist.
Möglichst soll man auf physikalische Phänomene verzichten; sie kosten nur viel Kraft und werden hauptsächlich von negativen Jenseitigen bestritten.
Intelligente Fragen sind bevorzugt! Hohe Führergeister sind daran interessiert, das Niveau der Erdenmenschheit zu heben.
Kirchenreligion ist weniger gefragt, weil sie meistens nicht stimmt.
Auch politische Fragen sind nicht erwünscht, weil sie sofort negative Kräfte auf den Plan rufen.
43.1. Fragen und Antworten
Frage: Kann ein gutes Medium durch unvollkommene Geister benutzt werden, so dass größere Falschbotschaften durchgegeben werden können?
ELIAS: (1967) Es ist durchaus möglich, über Medien falsche Durchgaben zu bringen. Negative Geister könnten zum Beispiel Wissenschaftler an der Nase herumführen, da die Wissenschaftler ja immer Beweise brauchen. Sie könnten ihnen sagen, wie viel Geld sie bei sich haben, oder mit wem sie sich treffen wollen, dann würde man ihnen wohl Glauben schenken. Aber das ist der Punkt, den das Negative bezweckt: erst den Glauben und das Vertrauen stärken, dann die falschen Botschaften durchbringen. Auf diese Weise können negativ eingestellte Wissenschaftler (Kriegsexperten) missbraucht werden. (Ebenso auch labile spiritualistische Kreise.)
Es gibt auch viele, viele Medien, die sich ihrer Medialität nicht bewusst sind. Bei den Zirkeln ist das etwas anders, da spielen der aufgebaute Schutz und vor allem die langjährige Erfahrung eine große Rolle.
Das Ethische muss immer im Vordergrund bleiben.
Es wird euch schon so ergangen sein, dass ihr etwas ganz Bestimmtes sagen wollt, aber dann plötzlich ganz etwas anderes aussprecht. Dann kann es sich schon um einen spirituellen Kontakt handeln. Wenn sich die Frequenzeinstellung im Gehirn ändert, so kann es sofort zu einem spirituellen Kontakt kommen. Auf diese Weise gibt es nämlich viele Kranke, die in Irrenanstalten festgehalten werden, weil sie Frequenzstörungen haben.
Frage: Haltet Ihr es für möglich, dass es Menschen gibt, die Eure Lehren genau studiert haben, aber trotz ihres enormen Wissens auf diesem Gebiet genauso geblieben sind, wie sie vor Jahren waren?
ELIAS: Das ist allerdings ihre eigene Schuld. Ich weiß, dass es solche Menschen gibt. Aber dennoch verfügen sie über das entsprechende Wissen. Sie haben also den Schlüssel zur WAHRHEIT in den Händen. Mit seiner Hilfe können sie aus dem Dunkel einmal herausfinden, in das sie gelangt sind.
Frage: Wir haben hin und wieder einen Gast in unserem Zirkel gehabt. Können solche Gäste einen schweren Einfluss auf den Kontakt ausüben?
ELIAS: Ein Gast ist zunächst natürlich ein Fremdkörper, ganz gleich, ob er nun positiv oder negativ eingestellt ist. Das kommt daher, weil jeder von euch unbewusst ein Misstrauen hegt und Abwehrschwingungen aussendet. Erst wenn sich herausgestellt hat, dass der Gast positiv ist, ist eine Harmonie gewährleistet. Das Misstrauen ist natürlich durch schlechte Erfahrungen gestärkt.
Wir haben allerdings einen schweren Stand.
Reden wir nicht darüber.
44. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1974) (Von Herbert Viktor Speer, im Januar 1974)
Die Erforschung des Geistigen Reiches hat leider Grenzen. Es ist zum Beispiel nicht möglich, von den Jenseitigen alles das zu erfahren, was wir gerne wissen wollen und was uns brennend interessiert. Diese Lücke in der Jenseitsforschung ist ein schwerwiegender Grund, warum die Wissenschaft, bzw. die Akademiker, den SPIRITUALISMUS nicht für beweiskräftig genug halten.
Aus unserer langjährigen Erfahrung heraus wollen wir hier die Antwort darauf geben:
Der Kontakt mit Jenseitigen ist nur möglich, wenn gewisse Bedingungen eingehalten werden. Der Unkundige vergisst oder weiß nicht, dass das Jenseits zwei enorme Seiten hat, welche biblisch als „Himmel und Hölle“ bekannt sind. Beim SPIRITUALISMUS handelt es sich nicht nur um diese Begriffe, sondern sie zeigen sich sofort in voller Existenz.
Sobald die Fragen auf die charakterliche oder religiöse Verbesserung des Menschen abzielen, werden die Regionen von Gut und Böse sofort angesprochen. Es findet deutlich sichtbar ein geistiger Kampf statt. Niedere Geister, die den niederen Sphären angehören, versuchen den Kontakt zu stören. Dieser Kampf zeigt sich schon bei den einfachsten Formen des Spiritismus. Das ist ein besonderer Grund, warum die Kirchen den Verkehr mit „den Toten“ verbieten. Aber das Jenseits hat auch Höhen, und deshalb haben die Kirchen nicht recht. Das Verbot ist absolut einseitig!
Der SPIRITUALISMUS als die höhere Form der Jenseitsforschung bietet die Möglichkeit, die niederen Sphären zu überwinden, und einen Kontakt, ja eine gute, ehrliche Freundschaft mit höheren Geistwesen herzustellen. Diese Verbindung stellt eine Kommunikation her, die hauptsächlich auf religiöse oder moralische Belehrung abgestimmt ist. Der SPIRITUALISMUS ist eine Superreligion.
Bei den Kommunikationen kann man zum Beispiel nicht fragen, wer der Dieb gewesen sei. Niedere Geister antworten darauf mit Lügen und Phantastereien, oder sie treiben einen infamen Spott.
Höhere Geistwesen, die der Wahrheit dienen, lehnen die Beantwortung ab, weil sie keine Häscher oder Richter sein wollen. Das gute Geistige Reich verpetzt niemanden. Alle ähnlichen Fragen, welche einen Menschen kompromittieren oder ihm schaden, werden nicht beantwortet. Sollte das doch der Fall sein, sind niedere Fopp und Plagegeister am Werke.
Die schlaue Wissenschaft sagt nun: „Aha! Wenn die „Gespenster“ nicht antworten oder einen heillosen Quatsch erzählen, so ist das der beste Beweis, dass das Medium ‚eine Meise‘ hat.“ Die Wirklichkeit ist ernst genug.
Man kann ebenso nicht ständig Fragen über Politik stellen; es sei denn, dass die Jenseitigen etwas von sich aus darüber berichten. Grundsätzlich werden bei diesen Fragen augenblicklich böse Geister auf den Plan gerufen, die als Dämonen bekannt sind. Ein guter Zirkel kann sofort auffliegen, wenn der Schutz durch diese Fragerei durchbrochen wird.
Wenn die Jenseitigen über die politischen Geschehnisse doch etwas aussagen, so kennen sie ja die Grenzen ihrer Möglichkeit, und sie werden sofort das Thema beenden, wenn die Gefahr aufkreuzt. Wir haben oft erlebt, dass der geistige Führer gebeten hat, das Thema zu wechseln, da sonst unerwünschte Kräfte aufmarschieren.
Die Akademiker, denen das alles noch fremd ist, möchten Glanzstücke erleben. Die Jenseitigen sollen absolut nach ihrer Pfeife tanzen. Ich erinnere mich, dass mir einmal auf einem Kongress gesagt wurde: „Wenn ich an ihrer Quelle sitzen würde, dann würde ich die Jenseitigen schon ausquetschen, das können sie mir glauben.“ - Aus diesen Worten sprach der Theoretiker, aber nicht der Praktiker!
45. Die Erforschung des Geistigen Reiches (1974) (Von Herbert Viktor Speer, im November 1967)
Der SPIRITUALISMUS hat in den Kreisen der Wissenschaft zweifellos den härtesten Kampf zu bestehen. Alle Beweise werden zurückgewiesen oder als Rätsel auf Eis gelegt. Bei unseren Forschungen, die wir in Zusammenarbeit mit Medien und jenseitigen Experten durchführen, versuchen wir immer wieder, auch die Gründe des Versagens zu erforschen. Wir haben bisher nur wenig Versager zu verzeichnen gehabt, sie liegen meistens in der Zeit, wo wir noch am Anfang standen.
Wir haben uns die Frage gestellt, wie es möglich ist, dass ein gutes, brauchbares Medium, das mit einem Geist im Tieftrance Verbindung aufnimmt und dann neben guter Fragenbeantwortung plötzlich einen Unsinn hervorbringt. Diese Fälle sind besonders unerwünscht, weil sie den Wissenschaftler dazu veranlassen, den ganzen Trancezustand als eine Aktivierung des Unterbewusstseins hinzustellen, aber eine Verbindung mit einem Geist in Frage zu stellen. Wir haben selbst mit Trancemedien gearbeitet und dabei unsere Erfahrungen gesammelt. Später konnten wir unsere Erfahrungen mit den beteiligten Jenseitigen auf einer anderen Basis besprechen, das heißt, wir haben uns dann schriftlich unterhalten.
Dabei hat sich herausgestellt, dass eine Tranceverbindung unsicherer ist als eine vollautomatische Schreibverbindung!
Beim Trancesprechen, das heißt, wenn durch den Mund des Mediums geantwortet wird, besteht immer noch eine schwache Verbindung zum Unterbewusstsein des Mediums. Das Unterbewusstsein des Mediums kontrolliert aber im Hintergrund die Durchsagen des Geistes, der sich kundtut. Der Geist kann also nicht absolut selbständig handeln, er darf nicht etwas sagen, was das Unterbewusstsein des Mediums nicht duldet! Auf diese Weise besteht eine Zensur, die dann zu den Widersprüchen in der Aussage führt.
Dies trifft bei einem guten vollautomatischen Schreiben nicht zu. - Es ist demnach sicherer.
Nun kommt noch hinzu, dass unerfahrene Menschen annehmen, dass ein Geist etwas Besonderes ist, der aufgrund seines Daseins in überirdischen Sphären ein Allwissender sein müsse. Hier haben wir es tatsächlich mit einem großen Irrtum zu tun. Die Seelen im Jenseits können nicht nur dumm, sondern dazu noch außergewöhnlich bösartig sein. Merkwürdigerweise begehen sie superlative Frevel. Bei den Durchsagen durch ein Trancemedium können die Irrtümer des unwissenden Geistes durchaus zu Tage treten. Darum hat CHRISTUS bereits gewarnt, indem er sagte: „Prüfet die Geister, ob sie von GOTT kommen!“ Die Geister in dieser Hinsicht zu prüfen, ist eine Sache, die eine große Erfahrung erfordert.
Es gibt genug Esoteriker und Spiritualisten, die sich das sehr einfach machen, indem sie den Geist fragen, ob er von GOTT ist. Er muss mit dem Gruß „GOTT ZUM GRUSS!“ auftreten. Er muss mitunter einen heiligen Schwur ablegen usw. –
Das ist alles nur naiver Unsinn!
Wer das Jenseits einigermaßen kennt, der kennt auch die Hölle. Diese Geister, die in ungeheuren Massen auf unserer Erde ihren Zeitvertreib suchen, sind zu jeder Blasphemie bereit, ja sie finden ein höllisches Vergnügen daran. Wir haben uns die Frage vorgelegt, wie eine derartig superlative Gotteslästerung in diesen Regionen überhaupt möglich ist.
Es gibt nur eine Erklärung:
Ein bösartiger Mensch, der schon auf Erden ein unsauberer Geist war, wird im Jenseits nicht gleich ein Heiliger. Er wird aber von höllischen Geistern seiner Art unsagbar gequält. Doch wenn er an der Erdenmenschheit Frevel begeht, wenn er GOTT lästert, lügt und foppt, wenn er auf der Seite des Satans arbeitet, so werden ihm gewisse Quälereien erlassen. Er wird verschont, wenn er ein Meister seines Faches ist.
Nun mag sich ein Suchender vorstellen, wie ungeheuer schwer es ist, eine dauerhafte Verbindung mit wirklichen LICHTBOTEN herzustellen!
 Prüfe, was du hörst oder liest, mit Herz und Verstand - und behalte das Gute
Helft anderen Menschen, dann wird auch euch geholfen! Spirituelle Gedanken
|
|  | | |
Ähnliche Themen |  |
|
| | Forenbefugnisse: | Sie können in diesem Forum nicht antworten
| |
| |
| |
|