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 Der Schutzpatron

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Peter
Dem Licht verpflichtet
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BeitragThema: Der Schutzpatron    Mi 3 Aug - 12:33


Der Schutzpatron


Fragen und Antworten

Frage:
Man wundert sich, dass viele Menschen immer wieder sündigen, obgleich sie einen Schutzpatron haben sollen, der auf sie aufpasst. Hat tatsächlich jeder Mensch einen Schutzpatron?

ELIAS:
Jeder Mensch hat einen Schutzpatron, aber sie sind unterschiedlich. Je mehr sich ein Mensch nach oben entwickelt, desto besser ist sein Schutzpatron, der ja mit ihm harmonisieren soll.

Doch dem Menschen, bzw. dem Schützling ist die Freiheit der Selbstentscheidung überlassen.

Der Schutzpatron hat eine sehr schwere Aufgabe. Er spricht die Gefühle und das Gewissen an.

Jeder Mensch hat ein Gewissen und könnte darauf hören; er würde sich somit viel Ärger und Leid ersparen. Aber der Mensch schiebt die Stimme seines Gewissens leichtsinnig beiseite. Je mehr sich die bösen Gedanken und Taten vermehren, umso mehr wird das Gewissen verdrängt.

Ein Mensch kann sich geistig gegen jeden guten Einfluss und jede Unterstützung abschirmen. Letzten Endes sagt er: „Womit habe ich das verdient?“ –

Das Böse wirkt sich wie bleierne Ketten aus, man kann sich nicht mehr davon befreien, wenn man erst einmal richtig gefesselt ist.

Frage:
Ist die Aufgabe eines Schutzgeistes heute schwerer als früher?

AREDOS:
Es ist allgemein nicht leicht, die Aufgabe eines Schutzpatrons zu erfüllen. In manchen Fällen kann es eine Strafe sein. Aber es ist trotzdem eine schöne Aufgabe.

Besondere Schwierigkeiten bereiten die Jugendlichen, die falsch erzogen wurden. Sie benehmen sich so, dass es für einen Schutzpatron fast unmöglich ist, sie positiv zu beeinflussen. Viel leichter ist es, wenn der Mensch dem Schutzpatron etwas entgegenkommt.

Ein Schutzpatron kann von seinem Schützling in sehr schwierige Situationen gebracht werden. Es ist eine ungeheure Zumutung, wenn sich der Schützling laufend mit Verbrechern abgibt oder atheistische Kreise aufsucht oder sich immer wieder mit negativen Dingen abgibt. Aber es gibt viele Schützlinge, an denen der Schutzpatron seine Freude hat.

Leider haben die Menschen keine Ahnung, dass sie ständig begleitet werden. Ohne diese unsichtbare Begleitung wäre der Mensch verloren. Niedere Wesenheiten und unglückliche Umstände, wie Krankheiten, würden den Menschen (frühzeitig) vernichten.

Durch den persönlichen Schutzpatron erfahrt ihr GOTTES Gnade. Zeigt euch dessen würdig!

Frage:
Haben alle Menschen eine solche Betreuung?

ARGUN:
Ein jeder von euch wird sich schon einmal gefragt haben, warum er gerade diesen Schutz hat. Bevor eine Seele reinkarniert wird, wird sie bereits im Geistigen Reich für ein Leben in der Materie vorbereitet. Schon bei dieser Vorbereitung wird auch der Schutzpatron für den Schützling ausgesucht und bestimmt. Selbstverständlich handelt es sich zumeist um Freundschaften.

Auf diese Weise begleitet der Schutzpatron seinen Schützling in jeder Lage und lebt auf diese Weise ein irdisches Leben, auch wenn er unsichtbar bleibt.

Die LIEBE ist immer das Entscheidende!

Aber es kommt häufig vor, dass der Schutzgeist sehr enttäuscht wird, weil der Schützling eigene Wege geht, die ihn in den Abgrund führen. Die meisten Menschen glauben, allein durch das Leben zu gehen und niemandem Rechenschaft geben zu müssen.

Es gibt nur einen Lohn für den Freundschaftsdienst des Schutzgeistes, nämlich wenn er sieht, dass seine Bemühungen Erfolg haben.

Frage:
Es ist vorgekommen, dass Kinder aus einem Fenster gestürzt sind, ohne sich verletzt zu haben. Kannst du uns etwas darüber sagen?

AREDOS:
Wenn die Umstände es erlauben, so kann der Schutzpatron hier helfend eingreifen. Er kann unter dem abstürzenden Kind eine Odwolke erzeugen, die bremsend wirkt. Es handelt sich dann um die Aufhebung der Schwerkraft, also um eine spirituelle Levitation. Aber nicht immer gelingt diese Hilfe.

Frage:
Leider gibt es viele Menschen, die von den Eingebungen des Schutzpatrone keine Notiz nehmen, keine Ahnungen haben, wie kommt das?

ELIAS:
Wenn ein Mensch eine göttliche Ahnung verspürt und sich Gedanken darüber macht, so ist sein negativer Anhang aus der niederen Jenseitswelt bestrebt, dieses Gefühl zu ersticken. Für den Schutzpatron ist es ein herrliches Gefühl, wenn er merkt, dass sein Schützling seinen Einfluss ernst nimmt und seinen Bemühungen folgt.

Frage:
Wie können wir am besten mit den inneren Anfechtungen bösartiger Natur fertig werden?

ARGUN:Ihr könnt dies erstens dadurch, dass ihr euch stets vor Augen haltet, dass die Anfechtungen, welche euch galten, von Unsichtbaren wahrgenommen werden.

Ihr wisst, dass ihr einen Schutzgeist habt; meint ihr, dem passen diese Anfechtungen? Er bezieht sie auch auf sich und es freut ihn, wenn ihr ihn in Gedanken bittet, euch zu helfen, mit den Anfechtungen fertigzuwerden. Er wird sich sicher die größte Mühe geben, euch innerlich zu festigen, euch stark zu machen, auf dass ihr die Anfechtungen nicht mehr als solche so empfindlich wahrnehmt.

Frage: Kann der Schutzpatron das Eindringen eines ungeläuterten, erdgebundenen Geistes in die Aura seines Schützlings verhindern, was zur Besessenheit führt?

ARGUN:Er kann es nicht immer. Es kann vorkommen, dass auch der Schutzpatron eine gewisse Labilität besitzt. Darum ist es wichtig, dass sich der Schützling, also der Erdenmensch, geistig fördert und bessert, damit er einen guten Schutzpatron bekommt; denn je besser der „Tempel“, um so besser der Geist, der in ihm „Wohnung“ nimmt.

Das Naturgesetz heißt: Gleiches zu Gleichem!

Frage:
Kann man seinen persönlichen Schutzgeist ansprechen und hat das Zweck?

ARGUN:
Ja, unbedingt, wenn die innere Überzeugung dazu drängt. Ein solcher Anruf kommt einem Gebet gleich. Ihr könnt das in Gedanken tun, indem ihr sagt: „Lieber treuer, unsichtbarer Freund, schirme mich bitte gegen das Böse ab und gegen alles, was gegen mich ist.“

Frage:
Kannst du uns etwas über die Eingebungen sagen, die vom persönlichen Schutzpatron ausgehen?

ELIAS:
Jeden Augenblick kann eine solche Eingebung erfolgen, denn sobald du einen Plan hast oder etwas unternehmen willst, so hat dein Schutzpatron sofort auch Kenntnis davon. Es findet dann eine Art Koproduktion der Gedanken statt.

Die ganze Menschheit ist mit der geistigen Welt durch eine solche Koproduktion verbunden. Aber es kommt sehr darauf an, mit wem man eine Verbindung unterhält. Es können auch andere Seelen sein, die den Schutzpatron verdrängt haben, weil der Schützling durch seine Verhaltensweise keinen Schutz für die Verbindung gewährleistet hat.

Nie brütet ein Mensch allein über seinen Problemen!

Wenn der Schutzpatron eine bessere Lösung gefunden hat, wird er versuchen, sie dir einzugeben.

Aber es kann vorkommen, dass der Schützling schlechten Umgang aufsucht. Wenn dann der Schützling in seiner Entwicklung zurückfällt, so kann es passieren, dass der Schutzpatron ebenfalls fällt. Dann aber muss er abgelöst werden. Das kommt aber nur bei Schutzpatronen vor, die noch nicht lange in ihrem Amt sind und denen es an der entsprechenden Erfahrung mangelt. Es hängt sehr viel vom Schützling ab, doch leider weiß er es nicht.

Frage:
Kann es vorkommen, dass der Schutzpatron mit seinem Schützling durch ein Medium spricht?

ELIAS:
Ja, das ist vereinzelt vorgekommen, besonders in England.

Es ist jedoch nicht richtig, da sich der Schutzpatron möglichst neutral verhalten soll. Seine Verständigung mit dem Schützling geschieht hauptsächlich telepathisch.

Der Schutzpatron soll den Schützling keinesfalls bevormunden, er soll ihm die freie Selbstentscheidung überlassen, aber er soll ihn positiv anregen und vor allem beschützen. - Es gibt Fälle, wo der Schutzgeist den Menschen sogar akustisch anspricht, wenn der Schützling sich in einer Gefahr befindet oder vor einer großen Entscheidung steht. Er kann aber auch telepathisch mit dem Schützling sprechen. Doch im Prinzip soll sich der Schutzgeist möglichst zurückhalten.

Frage:
Es gibt aber auch Jenseitige, die mit uns sehr gut sprechen, wie hier in diesem Falle. Sind diese Belehrungen eingeschränkt?

ELIAS:
Das ist etwas anderes und kann nicht mit der Aufgabe des Schutzgeistes verglichen werden. Es gibt Kinder und Künstler, die einen Genius zur Seite haben. Der Genius braucht nicht mit dem Schutzgeist etwas zu tun zu haben.

Frage:
Goethe wurde doch bei seinem „Faust“ durch seinen Schutzpatron inspiriert. Wie ist das zu beurteilen?

ELIAS:
In diesem Falle war Goethe selbst ein Medium. Er wirkte nicht für sich selbst, sondern er erfüllte als „Werkzeug“ eine hohe Aufgabe für die Menschheit. In diesem Falle war der Schutzgeist zugleich der geistige Führer. Goethe hatte einen Genius.

Frage:
Die katholische Kirche verehrt ihre Schutzheiligen. Wir aber hören von euch, dass die Schutzpatrone eine andere Funktion haben. Wie ist das eigentlich?

ELIAS:
Jeder Mensch hat einen persönlichen, unsichtbaren Begleiter. Schutzpatron zu sein, ist eine sehr gewissenhafte und schwere Aufgabe.

Die Schutzpatrone sind keine Engel, sondern Seelen von Menschen, die in das Geistige Reich gekommen sind und dann eine Mission erfüllen wollen, um zu steigen. Aber die Schützlinge machen es ihnen unglaublich schwer.

Keinesfalls ist es so, dass ein sogenannter „Schutzheiliger“ für viele Menschen verantwortlich und zuständig ist.

Der Schutzpatron ist eine individuelle Hilfe für den Erdenmenschen.

Für den Schutzpatron ist es wahrlich kein Vergnügen, die Heuchelei, die falschen Versprechen und die Lügen, sowie das falsche Getue mit anzusehen und mit anzuhören.

Einwand:
Die katholische Kirche lehrt, dass jeder einen Schutzpatron hat. Aber dieser Schutzpatron ist ein Heiliger und kein persönlicher Schutzpatron.

ELIAS:
Das ist ein Dogma. - In Wirklichkeit handelt es sich immer um einen persönlichen Schutzpatron, der allerdings ausgewechselt werden kann.

Einen KollektivSchutzpatron gibt es für den einzelnen Menschen nicht.

Frage:
Wenn wir die vielen Menschen betrachten, die laufend Unrecht begehen, fragen wir uns, was diese Menschen wohl für einen Schutzpatron haben?

ELIAS:
Diese Menschen haben mitunter den besten Schutzpatron, den es gibt. Aber sie haben diesen meist nicht lange, weil diese Schutzpatrone durch das negative Verhalten des Schützlings immer wieder abgelöst werden müssen. Wenn ein solcher Schutzpatron leider erkennen muss, dass seine Bemühungen um die Rettung einer menschlichen Seele, immer wieder auf Granit stoßen, dann verzweifelt er selbstverständlich.

Frage:
Durch welche Einflüsse und durch welches Verhalten kann ein Erdenmensch seinen geistigen Schutz verlieren?

ELIAS:
Im Allgemeinen hat auch der negative Mensch seinen Schutz auf Erden, denn er ist ja auf einem Läuterungsplaneten. Doch es gibt Fälle, wo der Mensch ein Verhalten zeigt, dass der Schutzpatron mit seinem Schützling nicht mehr klarkommt.

Sehr gefährlich ist die Rechthaberei und der Fanatismus, der ja immer mit dem Eigensinn verbunden ist. Überhaupt ist eine atheistische Einstellung für den Menschen in dieser Weise gefährlich.

Der Fanatismus macht unobjektiv und blind für jede gute Beeinflussung. Fanatismus sperrt die Verbindung zur Inspiration. Wenn dann noch ein Atheismus vorherrscht, ist der Mensch völlig auf sich selbst gestellt und wird alsdann zum Spielball negativer Geistwesen, die ihn völlig beherrschen. –

Auch die Trunkenheit ist sehr gefährlich und kann den Schutz unmöglich machen.

Es muss nicht immer eine absolute Besessenheit sein, schon eine teilweise Besessenheit durch niedere, unsaubere Geister ist nicht zu unterschätzen. Sie kommt sogar häufig unter Militärpersonen und Menschheitsführern vor, ohne dass jemand ahnt, wer unsichtbar dahintersteckt.

Die Erdenmenschheit wird zu einem Drittel von Erdenmenschen und zu zwei Drittel telepathisch von der Geisterwelt regiert!

Frage:
Ein Schutzpatron muss meiner Meinung nach objektiv-neutral sein und auf alle Fälle den freien Willen des Menschen respektieren. Wie seht Ihr das?

ELIAS:
Die Dinge, die du aufzählst, gehören unbedingt dazu. Der große Negative (Luzifer) hat leider auf Erden ein leichtes Spiel. Das liegt daran, weil das GUTE nicht die gleichen Waffen anwenden kann, wie es bei den Negativen der Fall ist. Die mit Skrupel behafteten Menschen sind dadurch immer benachteiligt. Aber das ist nur scheinbar so. Im Jenseits gibt es ganz andere Gesetze; hier spielen die Sphären eine ganz große Rolle.

Frage:
Kann der Schutzpatron das Absinken seines Schützlings verhindern?

ELIAS:
Die Schutzpatrone haben es meistens sehr schwer. Auch ihnen sind Grenzen gesetzt und sie sind sogar vom Schützling abhängig. Wenn aber ein Schutzpatron tatsächlich versagt, muss er sich später umso mehr bemühen - mit Unterstützung allerdings - seinem Schützling wieder herauszuhelfen. Aber dazu muss er selbst in die tiefe Sphäre hinab. Ein Schutzpatron hat eine sehr große Verantwortung!

Frage:
Wird die erfüllte Aufgabe eines Schutzpatrone belohnt?

ELIAS:
Die Belohnung besteht in einem Aufstieg in höhere Sphären, die ihm neue Möglichkeiten bieten. Die Glückseligkeit findet man nur durch die Befriedigung, eine schwere, aber nützliche Aufgabe erfüllt zu haben. Wenn aber der Schutzpatron für seine Aufgabe zu schwach ist, so löst man ihn ab.

Es fällt auf, wer einen guten oder einen labilen Schutzpatron hat. Aber jeder muss von sich aus etwas tun, damit er einen guten Schutzpatron bekommt. Entscheidend sind dabei die Charakteranlagen eines Schützlings. Das Ganze ist komplizierter als ihr glaubt.

Um ein Schutzpatron zu werden, dafür gibt es keinen Zwang. Diese Aufgabe wird freiwillig übernommen, weil man weiter vorwärts bzw. aufwärts kommen möchte.

Frage:
Was geschieht, wenn der Schutzpatron bei seiner Aufgabe total versagt hat?

ELIAS:
Dann wird der Schutzgeist auf alle Fälle durch einen anderen abgelöst. Ein Schutzpatron darf unter keinen Umständen seinen Schützling verlassen - er ist immer um ihn herum. Wenn jedoch ein Schutzpatron durch die Übermacht von negativen Geistern verdrängt wird oder derselbe durch das Verhalten des Schützlings in seinem Wirken beeinträchtigt wird, so werden ihm diese Umstände mildernd angerechnet.

Frage:
Der Schutzpatron begleitet den Menschen ständig. Angenommen, der Schützling kommt in ein großes Gedränge, wo hält sich dann der Schutzpatron auf?

ARGUN:
Der geistige Körper eines Schutzpatrone ist sehr flexibel, er kann sich bis zur Größe einer sog. „Elfe“ verkleinern, d. h. er kann auf einer Handfläche Platz nehmen. Aber er kann auch zu einem wahren Riesen anwachsen, bzw. sich ausdehnen.

Frage: Kannst du uns noch mehr über das Dasein eines Schutzpatrone sagen?

ARGUN:Gewiss. - Sie halten sich, wie ihr, auf der Erde auf. Aber sie wachen über euch, damit die Gefahren für euch verringert werden. Ein Schutzpatron ist sehr sensibel und ist telepathisch mit eurer Seele verbunden. Er nimmt alles wahr, was euch bewegt und euch interessiert. Er kennt eure Gedanken und Absichten. Er warnt euch. Aber ihr habt den Eindruck, dass es eure eigenen Gedanken sind. Doch ihr müsst wissen, dass die negative Geistwelt ständig versucht, in eure Gedanken hineinzusprechen.

Die Hauptaufgabe des Schutzpatrons besteht darin, diese negativen Gedanken abzufangen und unhörbar zu machen.

Doch, wenn der Schützling selbst sehr negativ eingestellt ist, so werden alle Bemühungen des Schutzpatrons unmöglich gemacht. Wenn ein Schutzpatron erschöpft ist, wird er abgelöst.

Frage:
Wie erkennt man seinen eigenen Schutzpatron?

ARGUN:
Das kommt darauf an, wie weit man medial ist. Doch ihr könnt den Schutz erkennen, wenn ihr vor große Entscheidungen gestellt werdet. Dann kommt es vor, dass ihr plötzlich eine Erleuchtung habt, die ganz im Gegensatz zu eurem Willen steht. In solchen Fällen sagt man dann: „Ich habe das Gefühl, ich werde richtig geführt“ oder „meine innere Stimme sagt mir, was richtig ist.“

Frage:
Wird man in besonderen Gefahren von seinem Schutzpatron gewarnt?

ARGUN:
Ja, durch ein ganz starkes Gefühl, dass sich in eine Ahnung umsetzt oder die Warnung erfolgt durch eine innere Stimme. Wenn der Mensch auf diese Warnung nicht hört, so ist er voll verantwortlich, weil der Schutzpatron wohl mahnt, aber selber nicht eingreifen kann.

Nur in ganz seltenen Fällen ist es dem Schutzpatron möglich, bei genügend vorhandenem Od, persönlich einzugreifen.

Frage:
Die Fortbewegung im Jenseits ist eine andere, als hier im materiellen Leben. Was macht der Schutzpatron, wenn sein Schützling in einem schnellen Verkehrsmittel davoneilt, da der Astralkörper des Schutzpatrone die Materie durchdringt?

ARGUN:
Der Unterschied zwischen Geist und Materie ist vorhanden und ist mitunter sehr beträchtlich. Es kommt ganz auf die Anpassungsfähigkeit und Reaktion des Spirits an. Aus diesem Grunde macht der Schutzpatron auch eine besondere Schulung durch. Eine solche Mission ist die schwerste, denn es ist immerhin ein Menschenleben, das bewacht werden muss.

Frage:
Die Jenseitigen sollen gegen heftige Luftströmungen empfindlich sein. Wie schützt sich dann ein Schutzpatron, wenn sein Schützling solchen Situationen ausgesetzt ist?

AREDOS:
Der Schutzpatron ist mit seinem Schützling so eng zusammengekoppelt, dass er davon nicht betroffen wird. Nur durch diese enge Verbindung ist es möglich, alle Gefühle des Schützlings zu erfassen.

Frage:
Sind die geistigen Freunde zum Dienst am Erdenmenschen verpflichtet?

ARGUN:
Außer dem persönlichen Schutzpatron sind sie frei. Niemand wird gezwungen! Auch der persönliche Schutzpatron sucht sich freiwillig seinen Schützling und macht sich dessen Betreuung zur freiwilligen Pflicht.

Frage:
Gibt es zwischen dem persönlichen Schutzpatron und dem Schützling mitunter gewisse Meinungsverschiedenheiten?

ARGUN:
Ja, das ist sehr häufig der Fall.

Solche Meinungsverschiedenheiten führen dann zu einer Unentschlossenheit des Schützlings. Ihr könnt daran gut feststellen, ob ihr im Recht seid oder nicht.

Frage:
Hat der persönliche Schutzpatron eines Menschen einen Einfluss auf die Gedankengänge seines Schützlings?

ARGUN:
Der Gedanke ist im Kosmos aufbewahrt. Doch der Schutzpatron kann unter Umständen einen Gedanken, der sich bereits als Erinnerung im Kosmos befindet, sperren, so dass er schwer anzupeilen ist.

Der Schutzpatron ist sozusagen das Double des Schützlings.

Sind die Erinnerungen sehr negativ, lehnt sie der Schutzpatron ab und schickt sie in den Kosmos zurück. Doch das genügt nicht, denn mitunter kann der Schützling sie durch Konzentration an sich ziehen und ohne den Schutzpatron holt er sich die negativen Gedanken zurück.

Frage:
Welche Mittel stehen einem Schutzpatron zur Verfügung, wenn sein Schützling widerspenstig wird?

ELIAS:
In solchen Fällen bekommt der Schutzpatron eine „Starke Hand“. Ein solcher Schutzpatron kann seinen Schützling in sehr unliebsame Situationen führen, damit er aus diesen lernt, denn manchmal helfen nur ganz besondere Notlagen und Leiden. Aber bei gewissen Menschen versagt eben alles. Es ist schon vorgekommen, dass ein Schutzpatron selbst um Ablösung gebeten hat.

Gerade die Organisation der Schutzpatrone ist von großer Bedeutung. Sie ist daher riesengroß und ein Werk CHRISTI!

Dass die Erdenmenschheit so betreut wird, obgleich sie es gar nicht verdient hat, ist der Liebe GOTTES zuzuschreiben. Wer von euch seinen geistigen Schutz verliert, trägt auf alle Fälle die eigene Schuld daran.

Frage:
Gibt es eine Möglichkeit, die WAHRHEIT durch den Schutzgeist zu erfahren?

ARGUN:
Nein, denn dieser stellt sich neutral. Er darf keinesfalls mit hineingezogen werden, denn er ist nur ein Missionar!

Jeder Mensch hat aber die Möglichkeit, sich selbst zu erkennen. So hat es GOTT eingerichtet.

Frage:
Lernt der Schützling seinen Schutzpatron beim Ableben kennen?

AREDOS:
Der Schutzpatron nimmt den sterbenden Schützling in Empfang und führt ihn in das Geistige Reich ein.

Frage:
Führt der Schutzpatron seinen Schützling auch im Jenseits weiter?

ELIAS:
Der Schutzpatron ist nur für das irdische Leben zuständig. Im Jenseits übernehmen andere Geister die Führung.

Frage:
Im Buch von Dr. C. Wickland, „Dreißig Jahre unter den Toten“ liest man auf Seite 23: „Diesen Engel gewahrt der Seher schon hinter dem Wesen des neugeborenen Kindes stehen als einen vollkommenen Menschen auf der Lebenshöhe, also als einen Jüngling oder eine Jungfrau.“ - Handelt es sich dabei um den Geist des Kindes?

AREDOS:
Der Geist des Kindes, bzw. seine Seele befindet sich im Körper des Kindes, auch wenn es noch so klein ist. - Es handelt sich um den persönlichen Schutzpatron, der immer in der Nähe bleibt. Das Geschlecht hat nichts damit zu tun.

Frage:
Wenn ein Schützling durch sein negatives Verhalten die Verbindung zu seinem Schutzpatron arg stört und es ihm dadurch sehr schwer macht, endet dann so ein göttlicher Schutz?

ELIAS:
Schließlich bekommen diese negativen Menschen einen Schutzpatron aus ihren Reihen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ein solcher Schutzpatron verhältnismäßig ziemlich primitiv ist.

Frage:
Sind diese Schutzpatrone, die negative Menschen betreuen, auch dem Geistigen Reich gegenüber verpflichtet?

ELIAS:
Ja, auch sie sind verpflichtet; aber sie gehören einer Sphäre an, die zwar nicht eine niedere Sphäre ist, aber dennoch, im Vergleich zu anderen, eine unentwickelte Sphäre ist.

Einwand:
Trotz persönlichen Schutzgeist kommt es aber doch immer wieder vor, dass in Regierungskreisen irrsinnige Entschlüsse gefasst werden, unter denen die Menschheit zu leiden hat.

ELIAS:
Gerade in den Führungsschichten gibt es sehr skrupellose und fanatische Menschen. Hier wird es dem Schutzpatron fast unmöglich gemacht, sich durchzusetzen; sie stehen buchstäblich „vor der Tür“. Darum ist die Aufklärung, wie wir sie durchführen, überaus wichtig.

Kein Mensch ist völlig allein und unbeobachtet!

Was glaubt ihr, was wir täglich alles zu sehen bekommen? Es ist mit Worten nicht zu beschreiben! - Die Menschheitsgeschichte hat bereits gelehrt, dass manchmal nur ganz große Katastrophen helfen, um die Menschheit in ihre Schranken zurückzuweisen.

Auch diese Generation steht dicht davor, wenn sie nicht selbst zurückfindet.

Frage:
Der japanische Spiritualismus hat erarbeitet, dass der Mensch von einer ganzen Clique negativer Geister umgeben ist, deren Einflüsse viel intensiver sind, als die Warnungen des Schutzpatrons. Stimmt es, was man da zu hören bekommt?

ELIAS:
Ja, das ist vollkommen richtig.

Aber es kommt darauf an, wie weit der Mensch durch seinen Egoismus oder durch seinen schlechten Willen die Türen seiner persönlichen Aura öffnet. Sind diese Türen offen, haben die Negativen freie Hand.

Aber dennoch wird sich kein Mensch vor seiner höchsten Instanz einmal herausreden können.

Doch leider macht der Mensch den Fehler, dass er sein Tun selbst verteidigt - und da fallen ihm die größten Ausreden ein, mit denen er sich und sein Gewissen belügt.

Frage:
Eine Leserin von „Menetekel“ fragt an, ob es möglich ist, ihr den Namen des eigenen Schutzpatrons zu sagen. Was kann man ihr darauf antworten?

Antwort:
Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür, den Namen eines Schutzpatrons zu erfragen. Was kann es der Leserin schon bedeuten, ob er „Johann“ oder „Alois“ heißt? Es gibt wichtigere Fragen, das sollte eine Spiritualistin wissen, wenn sie sich schon so nennt.


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